Kunden der Grenzlandbücherei Eibiswald helfen mit Literatur
Neue Bücher für schwerkranke Kinder

Marcel Resch (li.), der den Verein „Steirer mit Herz“ 2015 gegründet hat und auch leitet, holte die gespendeten Bücher persönlich in der Grenzlandbücherei Eibiswald ab.
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  • Marcel Resch (li.), der den Verein „Steirer mit Herz“ 2015 gegründet hat und auch leitet, holte die gespendeten Bücher persönlich in der Grenzlandbücherei Eibiswald ab.
  • Foto: Josef Fürbass
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Lesen informiert, bildet, hebt den Wortschatz und erweitert den geistigen Horizont. Sich in ein Buch zu vertiefen, bedeutet jedoch auch, Langeweile zu überwinden und auf andere Gedanken zu kommen. Die Grenzlandbücherei Eibiswald hat daher vor einigen Wochen ein nachahmenswertes Projekt gestartet, wodurch neue Bücher als dauerhafte Geschenke für kleine Patienten organisiert werden können.

(jf). Leiterin Gertrude Kröll hatte schon vor Jahren die Idee, Kindern bei einem längeren Krankenhausaufenthalt – speziell auf der Onkologie – Bücher zu spenden. Nun hat sie diesen Plan mit ihrem Team realisiert umgesetzt und in Marcel Resch, Begründer und Obmann des Vereins „Steirer mit Herz“ mit Sitz in St. Johann im Saggautal, einen sehr verantwortungsvoll agierenden Projektpartner gefunden.
„Wir haben bei Morawa in Deutschlandsberg verschiedene Bücher für Kinder von 0,5 bis 12 Jahren auf Kommission angeschafft“, erzählt Kröll. „Unsere Kunden können diese Bücher, die wir in eine eigene Schütte gegeben haben, käuflich erwerben.“ Der Verkauf läuft seit ein paar Wochen. Erfreulicherweise wird die Aktion von den Kunden und Gönnern gut angenommen. Die Leute können in die Bücher Pickerln kleben und/oder mit Widmungen versehen. Aufmunternde Worte wie „Gute Besserung!“, „Viel Spaß mit dem tollen Buch!“, „Alles Liebe für dich!“ oder „Ich denke an dich!“ finden sich unter den Einträgen. Es wurde darauf Bedacht genommen, für die sehr kranken Kinder leichtere Literatur auszusuchen. „Die Gerti hat hier eine ganz tolle Auswahl für jedes Alter getroffen“, stellt Büchereimitarbeiterin Eva Brauchart fest.
Dieser Tage konnten bereits 27 Bücher im Gesamtwert von 300 Euro an Marcel Resch übergeben werden. Sie sollen auf der Onkologie der Kinderklinik Graz Freude bereiten und für Kurzweile sorgen. Resch stellte dabei auch seinen Verein vor, der unter dem Leitmotiv „Gutes Tun aus gutem Grund“ kranke und behinderte Kinder und Jugendliche unterstützt. „Unser Ziel ist es, die ganze Steiermark ins Boot zu holen. Wichtig ist, dass die Hilfe ankommt, wo sie gebraucht wird“, betont Marcel Resch. Das ist auch beim Bücherprojekt so der Fall. „Wir freuen uns, wenn es vielleicht ein strahlendes Gesicht gibt“, so das Team der Grenzlandbücherei Eibiswald. Das Schöne an der Sache: Die Kinder dürfen das ihnen gewidmete Buch behalten, wenn sie das Krankenhaus wieder verlassen. Amtsrat Christian Krottmaier von der Marktgemeinde Eibiswald zeigte sich bei der Übergabe der Bücher ebenfalls vollauf begeistert: „Ich finde das ein ganz tolles Projekt!“
Die Aktion läuft noch bis Ende des Jahres. In Abwandlung eines Zitates von „Steirer mit Herz“, wo es heißt „Das Herz muss Hände haben, die Hände ein Herz.“ könnte die Motivation zum Helfen folgendermaßen lauten: „Das Herz muss Augen haben, die Hände kranker Kinder ein Buch...“

Foto: Josef Fürbass

Marcel Resch (li.), der den Verein „Steirer mit Herz“ 2015 gegründet hat und auch leitet, holte die gespendeten Bücher persönlich in der Grenzlandbücherei Eibiswald ab.
Marcel Resch (li.), der den Verein „Steirer mit Herz“ 2015 gegründet hat und auch leitet, holte die gespendeten Bücher persönlich in der Grenzlandbücherei Eibiswald ab.
Autor:

Josef Fürbass aus Deutschlandsberg

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