Wiederaufnahme der Gottesdienste
Seelsorge im Schilcherland

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Notwendige Vorschriften begleiten die Wiederaufnahme der Gottesdienste und liturgischen Feiern im Seelsorgeraum Schilcherland, das sind die Pfarren Bad Gams, Deutschlandsberg, Frauental, Glashütten, Maria Osterwitz, St. Jakob i. Freiland, St. Josef, St. Oswald i. Freiland, St. Stefan, Stainz und Trahütten. 

Dazu ein Auszug aus dem Hirtenwort der österreichischen Bischöfe:
„Liebe Gläubige!
"Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" - dieses Gebot von Jesus Christus gehört zum Kern des Evangeliums. Daher liegen uns das von Gott geschenkte Leben, die Gesundheit und das seelische Heil aller Menschen am Herzen. In diesem Bewusstsein leistet die Katholische Kirche mit allen bisherigen und künftigen Einschränkungen des kirchlichen Lebens aufgrund der Corona-Pandemie einen großen und notwendigen Beitrag für die ganze Gesellschaft. Wir danken allen Gläubigen, dass sie den bisher gewählten Weg des Gebetes und der konkreten Sorge für die Nächsten mitgegangen sind. Wir sind uns bewusst, dass dies mit großen und schmerzlichen Entbehrungen verbunden war. Papst Franziskus ist uns ein Vorbild im Kampf gegen die Pandemie und er sagt: "Gebet und stiller Dienst - das sind unsere siegreichen Waffen."
In Abstimmung mit der Österreichischen Bundesregierung haben wir uns auf eine erste Öffnung für Gottesdienste ab 15. Mai verständigt. Schrittweise können wir so zu den vertrauten Formen des kirchlichen Lebens zurückkehren. Diese Rückkehr wird nicht so schnell möglich sein, wie wir es alle im Herzen haben. Deshalb braucht es auch in der kommenden Zeit von allen Geduld, Verantwortungsgefühl und Rücksichtnahme verbunden mit dem Blick auf verschiedene Formen des Kirche-Seins.

Was ist zu beachten? Wie wird gefeiert?
Anzahl der Mitfeiernden

Die maximale Anzahl der Mitfeiernden ergibt sich aus der Größe des Kirchenraums (10-m²-Regel).
Das bedeutet folgende Personenanzahl für die Pfarrkirchen im Seelsorgeraum Schilcherland:
Stainz 69, Deutschlandsberg 53, St. Stefan 35, St. Josef 30, Maria Osterwitz 25, Frauental 23, Bad Gams 40, St. Jakob im Freiland 15 (im Mai keine Gottesdienste), St. Oswald im Freiland 11, Trahütten 9, Glashütten 8.
Priester, MinistrantInnen, LektorInnen, OrganistIn, MesnerInnen etc. müssen in diese Zahl eingerechnet werden. Ebenso werden Familienangehörige nicht als eine Person, sondern alle extra gezählt. Für eine bestmögliche Verteilung der Personen im Kirchenraum ist gesorgt durch gekennzeichnete Plätze. Personen, die im gleichen Haushalt leben dürfen, nebeneinander sitzen. Ansonsten muss der Abstand von 2 Meter gewahrt bleiben.
Im Freien vor der Kirche können zehn Personen unter Einhaltung der Vorschriften (Mundschutz, Abstand) mitfeiern. Ein Begrüßungsdienst sorgt für die Ordnung.

Schutz und Hygiene
Für das Betreten von Kirchenräumen ist es Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz (Maske, Schal, Tuch) zu tragen (außer Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr).
Beim Eingang ist eine Desinfektionsmöglichkeit gegeben.
Große Menschenansammlungen vor und nach den Gottesdiensten vor den Ein- und Ausgängen sind zu vermeiden. Auf ein geordnetes und einzelnes Betreten und Verlassen des Kirchenraumes mit angemessenem Abstand ist achtzugeben. Es gibt kein Händereichen beim Friedensgruß, das Zunicken gilt als Gruß.

Kommunionempfang
Bei der Kommunionspendung sind aus hygienischen Gründen folgende Regeln einzuhalten: Die Worte „Der Leib Christi – Amen“ entfallen. Es ist „nur“ Handkommunion möglich.
Zur Kommunionspendung treten die Gläubigen unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes nach vorne – die NMS-Maske bleibt aufgesetzt. Mit der heiligen Kommunion in den Händen treten die Gläubigen wenigstens zwei Meter zur Seite, um in genügendem Abstand sowie in Ruhe und Würde die Kommunion zu empfangen, was mit einem leichten Anheben der Mundmaske möglich ist.
Taufen, Trauungen
Aufgrund der behördlichen Vorgaben und der Sorge vor einer überregionalen Ausbreitung des Virus ist die Feier der Taufe und der Trauung ab 15. Mai auf den engsten Familienkreis beschränkt (10 Personen), unabhängig von der Fläche der Kirche. In der Regel zählen dazu: Ehepartner, Kinder mit Partner, Eltern, Geschwister mit Partner; bei Trauung zusätzlich die beiden Zeugen und bei Taufe die Taufpaten.

Begräbnisse
Ab 1. Mai ist auf dem Friedhof bei Begräbnissen die behördliche Vorgabe zu beachten, dass nicht mehr als 30 Personen (mit einem Mindestabstand von mehr als einem Meter) teilnehmen dürfen. Das Requiem wird zu einem späteren Zeitpunkt gefeiert.
Ab 15. Mai orientiert sich die Zahl der Mitfeiernden beim Requiem in der Kirche an der 10-m2-Regel, wobei die Personenzahl am Friedhof weiterhin auf 30 beschränkt bleibt. Dasselbe gilt auch für Wachtgebete in der Kirche.

Erstkommunion und Firmung
Aufgrund der Situation mussten die Erstkommunionen und Firmungen verschoben werden.
Neue Termine werden erst im September bekannt gegeben.

Alle diese Bestimmungen gelten vorerst einmal, aber wir werden diese immer wieder den aktuellen Gegebenheiten anpassen und Sie rechtzeitig darüber informieren. Regionalkoordinator und Leiter des Seelsorgeraumes Schilcherland Kan. Friedrich Trstenjak ruft zu einem vertrauensvollen Blick nach vorne auf: „Mit Ausbruch der Pandemie (Corona-Virus) vor einigen Wochen hat sich unser Leben von einem Moment zum anderen verändert. Zuerst kam die Quarantäne, die Einschränkung des persönlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Bereiches. Betroffen waren und sind auch die Arbeits- und die Berufswelt.
Unsere kirchlichen Feste und Gottesdienste konnten wir über verschiedene Medien mitfeiern – von zuhause aus. Unser Feiern bekam einen anderen Blick: virtuell mitfeiern und die Hauskirche ermöglichten das Leben im Glauben. Auf diese Weise waren und sind wir verbunden in der Gemeinschaft der Kirche. Nun beginnt eine schrittweise Öffnung für das Mitfeiern des Gottesdienstes, wenn auch verbunden mit Auflagen und Einschränkungen. Real können wir wieder gemeinsam feiern. Wir hoffen, dass Schritt für Schritt Begegnungen ermöglicht werden, die im gemeinsamen Feiern ihren Ausdruck finden. Dankbar dürfen wir für das gemeinsame Gebet, das uns miteinander im Glauben verbunden und gestärkt hat.“

Die Gottesdiensttermine und Zeiten finden Sie auf den Homepages der Pfarren bzw. Pfarrverbände:
http://deutschlandsberg.graz-seckau.at/, https://stainz.graz-seckau.at/, https://st-stefan-stainz.graz-seckau.at/, https://st-josef-weststeiermark.graz-seckau.at/ und Glashütten/Trahütten unter http://pvst.peter.graz-seckau.at/

Autor:

Silvia Treichler aus Deutschlandsberg

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