TU Graz
12.000 Euro-Stipendium geht an Anton Klinger aus Groß St. Florian

Dekan Roderick Bloem, Dynatrace-Standortleiter Christian Werding, Stipendiat Anton Klinger und Martin Moschitz, Leiter der Business-Teams am Grazer Dynatrace Standort.
  • Dekan Roderick Bloem, Dynatrace-Standortleiter Christian Werding, Stipendiat Anton Klinger und Martin Moschitz, Leiter der Business-Teams am Grazer Dynatrace Standort.
  • Foto: Clemens Nestroy
  • hochgeladen von Martina Schweiggl

Das erste Dynatrace-Stipendium der TU Graz geht an Anton Klinger
 aus Groß St. Florian. Dieses wurde heuer erstmals vergeben und ist mit 12.000 Euro dotiert.

GRAZ/LINZ/GROSS ST. FLORIAN. Seit 2018 gibt es die sogenannte „Dean’s List“ an der Technischen Universität Graz. Mit der Aufnahme in diese „Liste des Dekans“ zeichnet die „Fakultät für Informatik und Biomedizinische Technik“ die Jahrgangsbesten der Bakkalaureatsstudien „Biomedical Engineering“, „Informatik“, „Information & Computer Engineering“ sowie „Software Engineering and Management“ aus.

Große Pläne für die Zukunft

Heuer wurde erstmals das mit 12.000 Euro dotierte Dynatrace-Stipendium verliehen. Im Rahmen des Faculty Days 2020 wurde dieses kürzlich an Anton Klinger vergeben. Der Informatik-Student erhielt das Leistungsstipendium für das zweijährige Master-Studium aus den Händen von Dekan Univ. Prof. Dr. Roderick Bloem und Chris Werding, Leiter des Grazer Dynatrace-Standortes. Schon bei der Verleihung hatte der passionierte Spiele-Entwickler Klinger sehr klare Pläne, wie er das großzügige Stipendium investieren wird: „Ich arbeite auf einem zehn Jahre alten Notebook. Jetzt kann ich mir endlich einen neuen PC kaufen“, erklärte Klinger bei der Übergabe des Dynatrace-Stipendiums.

„Ich arbeite auf einem zehn Jahre alten Notebook. Jetzt kann ich mir endlich einen neuen PC kaufen."
Anton Klinger

In seine große Passion, die Entwicklung von Computerspielen, will der 25-Jährige ebenfalls investieren. Sein größtes und erfolgversprechendstes Projekt ist das Actionspiel Pixel Soldier. Seit vier Jahren arbeitet Klinger in seiner knappen Freizeit daran. Damit es nicht nur technisch perfekt, sondern auch visuell großartig wird, braucht der Informatiker Unterstützung in der Grafik. „Das kann ich mir dank des Dynatrace-Stipendiums jetzt endlich leisten“, freut sich Klinger.
Seit Jahren ist es sein erklärtes Ziel, sich als Spiele-Entwickler selbständig zu machen. Die Begeisterung für Computerspiele hat freilich schon viel früher begonnen. „Schon als 4-Jähriger habe ich auf der Sega Mega Drive-Konsole gespielt, später dann auf dem Computer meines Bruders begonnen, in Flash zu programmieren“. Weil auch seine Eltern die Begabung erkennen ist der Ausbildungsweg schnell vorgezeichnet.

Nachhaltige Unterstützung als Ziel

Von seinem Heimatort Groß Sankt Florian aus besucht Klinger die EDV-HTL in Kaindorf. Nach dem Präsenzdienst inskribiert er 2015 an der TU Graz Informatik. Das Bakkalaureatstudium schließt er im Sommersemester 2019 höchst erfolgreich ab.
Weil er unter den besten fünf Prozent der Absolventen der Bachelorstudien „Informatik“, „Softwareentwicklung und Management“ oder „Information & Computer Engineering“ ist, schafft er es auf die "Dean’s List" – und wird schließlich unter sieben Studierenden als Gewinner des Dynatrace Stipendiums ausgelost.
Für Chris Werding ist die Premiere jedenfalls ein Glücksfall und klare Bestätigung für das Engagement: Obwohl sich Anton Klinger das Stipendium mit seinen akademischen Leistungen wirklich verdient habe, brauchte es wie so oft auch Glück, betonte der Leiter des Dynatrace Entwicklungslabors in Graz. „Anton Klinger hat einen sehr klaren Plan für seine berufliche Karriere. Sein Wille, ein eigenes Software-Produkt bis zur Marktreife zu entwickeln, ist beeindruckend“, betonte Werding. „Dass unser Stipendium ihm am Weg zur unternehmerischen Selbständigkeit hilft, passt sehr gut zu unserer eigenen Unternehmensgeschichte und ist ein Glücksfall für uns. Nachhaltige Unterstützung war von Beginn an unser Ziel.“

Stipendium schafft Freiräume

Schließlich ist auch Dynatrace-Gründer Bernd Greifeneder graduierter Informatiker. Gemeinsam mit zwei weiteren Absolventen der Linzer Johannes Kepler Universität hat er 2005 jenes Unternehmen gegründet, das seither zum Weltmarkführer bei Software Intelligence aufgestiegen und seit letztem Jahr an der New Yorker Börse notiert ist.
Auch für Dekan Roderick Bloem erfüllt die heurige Vergabe die Ziele der Fakultät idealtypisch. Mit der "Dean’s List" wolle man den Studierenden signalisieren, dass sich die Universität über exzellente Studienerfolge nicht nur sehr freue, sondern diese auch – in feierlichem Rahmen – zu würdigen wisse. „Wir sind heute zum ersten Mal in der Lage, einen hervorragenden Studierenden mit einem Geldbetrag beim Masterstudium zu unterstützen“, freut sich Bloem über die Partnerschaft mit Dynatrace. „Dieses Stipendium hilft den Studierenden das Masterstudium rasch und ohne Geldsorgen zu absolvieren und sorgt für jenen Freiraum, den es braucht, um persönliche Ziele zu verwirklichen.“

Nachhaltige Vernetzung für den Technologiestandort

Die Unterstützung von Dynatrace geht über das Stipendium hinaus. Das Unternehmen übernimmt auch die Patenschaft für einen Hörsaal am Campus Inffeldgasse und tritt dem Forum Technik & Gesellschaft der TU Graz bei. „Dynatrace ist eines der am schnellsten wachsenden Cloud-Softwareunternehmen der Welt.
Dank der ausgezeichneten Ausbildungsqualität der TU Graz finden wir direkt vor unserer Haustüre die richtigen Menschen, um unsere globale Technologieführerschaft weiter auszubauen”, erklärt Chris Werding. Von der Partnerschaft profitieren Universität, Unternehmen, aber auch der Standort und allen voran die Studierenden selbst. „Die Ausbildung von Studierenden ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe der TU Graz. Die Vernetzung mit erfolgreichen Unternehmen spielt dabei eine wesentliche Rolle.”, betont Dekan Roderick Bloem. Die Studierenden sollen praxisnahe Einblicke in die Unternehmenswelt erhalten und als perfekt ausgebildete Spezialisten, Jobs in der steirischen Wirtschaft bekommen.

Neuer Standort für Software-Pioniere

Weltmarktführer im Bereich Software-Intelligenz

Das Softwareunternehmen Dynatrace wurde 2005 in Linz gegründet und ist Weltmarktführer im Bereich Software-Intelligenz. Das Unternehmen kann auftretende Probleme in Software oder IT-Infrastrukturen in Echtzeit erkennen und automatisch heilen.
Mittels Künstlicher Intelligenz und vollständiger Automatisierung sorgt Dynatrace dafür, dass Software auf der ganzen Welt reibungslos funktioniert. Millionen von Menschen profitieren im Zeitalter der Digitalisierung täglich davon: bei Bankgeschäften, auf Reisen, beim Einkaufen, beim mobilen Arbeiten oder im Gesundheitsbereich. Dynatrace ist seit 2019 in New York börsennotiert. Der Unternehmenssitz liegt nahe Boston in Waltham/Massachusetts in den USA. Das technologische und kreative Herz der Softwareentwicklung von Dynatrace schlägt in Österreich: Linz ist das globale R&D Headquarter des Unternehmens mit weiteren Software-Entwicklungsstandorten in Hagenberg, Graz, Klagenfurt, Wien, Barcelona, Danzig und Detroit. Insgesamt arbeiten weltweit über 2.200 Menschen bei Dynatrace, davon mehr als 550 in Österreich. Mehr als 2.300 Kunden weltweit nutzen Dynatrace, um ihre Software zu optimieren. Im Geschäftsjahr 2020 betrug der Umsatz 545,8 Millionen US-Dollar. Mehr unter: www.dynatrace.com

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