AUVA-Radworkshop in Lannach

Die Lannacher Volksschulkinder hatten bei der Lerneinheit sichtlich auch ihren Spaß. (C) Martin Löscher
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An zwei Tagen wechselten sich alle Volksschulklassen der VS Lannach im Stundentakt ab, um am Parkplatz vor der Steinhalle einen Sicherheitsparkour mit dem Rad zu absolvieren. Dabei wurde den Kids spielend mehr Sicherheit beim Radfahren vermittelt.

Bürgermeiser und Landesrat mit dabei
Am 16. und 17. April machte der AUVA-RADWORKSHOP wieder in Lannach Station. Durch dieses für Volksschulen kostenfreie und bundesweite Programm zur Steigerung der motorischen Kompetenz beim Radfahren sorgt die AUVA mit finanzieller Unterstützung des österreichischen Verkehrssicherheitsfonds und des Landes Steiermark allein in der Steiermark heuer an 59 Einsatztagen für mehr Kindersicherheit im Sattel. Auch Lannachs Bürgermeister Josef Niggas und Verkehrslandesrat Anton Lang ließen es sich nicht nehmen, bei diesem Radworkshop vorbeizuschauen und sich vor Ort ein Bild zu machen.

Der AUVA-Radworkshop bringt Österreichs Volksschulen ins Rollen
Insgesamt über 31.000 junge Steirer konnten bereits vom AUVA-Radworkshop profitieren, der seit 2004 bundesweit an Volksschulen durchgeführt wird. Das Rad-Aktiv-Programm zeichnet sich durch die Einbindung der Eltern, die Verwendung der eigenen Fahrräder und die Beistellung von hochwertigen Tretrollern und Helmen (für Kinder, die keine Ausrüstung mitbringen) aus. "Der flexibel ausgestaltete Hindernisparcours macht mit fahrdynamischen und koordinativen Übungen richtig Spaß, lässt Raum für eigene Erfahrungen und trägt somit aktiv zur Unfallprävention bei", so Workshopleiter, Sicherheitsexperte und Aktionsentwickler Peter Jahn. Die bundesweit einzigartige Standortbestimmung, die im Zuge des AUVA-Radworkshops durchgeführt wird, ermöglicht Antworten auf die Frage „Wie gut können Österreichs Volksschulkinder Radfahren?“ zu geben. Aktuell ist der AUVA-Radworkshop, neben der freiwilligen Radfahrprüfung die größte und populärste Initiative zum Thema Radfahren im gesamten Volksschulbereich (1. bis 4. Schulstufe). Auch die EU hat Vorbildwirkung und Pioniercharakter des AUVA-Radworkshops bereits erkannt und die Aktion im Rahmen der European Road Safety Charter als "Model of Best Practice" ausgezeichnet.

Sicherheit macht Schule

"Alle grundlegenden Elemente des Radfahralltags werden den Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren in spielerischer Form vermittelt. Außerdem werden sie zu mehr Bewegung motiviert und körperliche Motorik, Geschicklichkeit und Koordination werden verbessert.", so Organisator Peter Jahn. Spaß ist dabei garantiert: Im Programm inkludiert sind Gefahrenbremsübungen, Schneckenrennen sowie ein Rad- und Helmsicherheitscheck. Zur Förderung der Sicherheitserziehung und Unfallprävention erhalten die Radlerinnen und Radler nach absolviertem Radworkshop eine Urkunde samt Checkliste zum Thema sichere Fahrradausstattung. Ziel ist es, die Kinder und Eltern dabei zu unterstützen, sattelfest, motiviert und vor allem sicher durchs Leben zu radeln.

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