Bad Gams: Servicestelle ist das neue Gemeindeamt

Aus dem Gemeindeamt Bad Gams wurde eine Servicestelle, in der u.a. Stadträtin Barbara Spiz ein Büro hat.
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1973 wurde in Bad Gams ein neues Gemeindeamt gebaut. Dieses Wort prangt zwar noch auf der Front des Hauses, innen hat sich seit der Gemeindefusion aber einiges verändert. Waren zuvor noch fünf Gemeindemitarbeiter angestellt, sitzt heute nur noch eine im Gebäude, das sich nun Servicestelle nennt. Die restlichen wurden von der Stadtgemeinde Deutschlandsberg übernommen. Auch Stadträtin Barbara Spiz sitzt an ein bis zwei Tagen in der Woche in einem der Büros. Sie ist quasi die direkte Verbindung vom Ortsteil Bad Gams ins Rathaus. "Die Kommunikation funktioniert schnell und unkompliziert, auch unser Bürgerservice wird gut angenommen", so Spiz. "Viele meinen sogar, es ist durch die größere Gemeinde besser geworden." Zwei der anderen Büros werden vom Kurbüro und der Wassergenossenschaft Bad Gams genutzt, allerdings auch nicht an allen Tagen. Manche Räume im ehemaligen Gemeindeamt stehen noch frei, von Ärzten etwa gibt es immer wieder Anfragen. Dafür müssten aber die anderen Einrichtungen wegen Platzmangels weichen.

Volksschüler weiter steigend

Zeitgleich mit dem Gemeindeamt wurden vor 44 Jahren auch Standesamt, Festsaal und drei Wohnungen errichtet. Alles wurde an die bereits seit 1861 bestehende Volksschule angeschlossen, der Kindergarten musste daraufhin ein Haus weiter neu gebaut werden. Nach rückläufigen Zahlen vor einigen Jahren besuchen derzeit 76 Schüler die VS Bad Gams, im kommenden Schuljahr werden es noch mehr sein. Damals startete man auf Initiative von Spiz eine Nachmittagsbetreuung mit nur acht Kindern, derzeit sind es 20. Im Kindergarten werden drei Gruppen und eine Kinderkrippe betreut, in der Volksmusikschule betätigen sich über 100 Jugendliche.

Voller Wirtschaftshof

Ähnlich erfolgreich ist auch die Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftshöfen in der Großgemeinde Deutschlandsberg. Der Bauhof in Bad Gams und alle sechs Mitarbeiter blieben erhalten. Somit läuft die Arbeit, vor allem beim Winterdienst, nahezu unverändert weiter, nur dass der Deutschlandsberger Wirtschaftshof die Außenstellen koordiniert und leitet. Hin und wieder werden zwischen den Wirtschaftshöfen Mitarbeiter ausgetauscht und in anderen Ortsteilen eingesetzt, wenn sie dort benötigt werden. Aus einer Gemeindezusammenlegung können sich also tatsächlich Vorteile und Synergien ergeben, wie das Beispiel der ehemaligen Marktgemeinde Bad Gams zeigt. Hier stimmten bei einer Volksbefragung vor vier Jahren noch 34 Prozent der Wahlberechtigten gegen die Fusion mit Deutschlandsberg.

Autor:

Simon Michl aus Deutschlandsberg

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