Keine Neuerkrankungen, Verdachtsfälle steigen
BH Deutschlandsberg informiert über aktuelle Corona-Lage

Angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen in Österreich ersucht die Bezirkshauptmannschaft um die konsequente Beachtung der gesundheitsbehördlichen Vorgaben.
  • Angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen in Österreich ersucht die Bezirkshauptmannschaft um die konsequente Beachtung der gesundheitsbehördlichen Vorgaben.
  • Foto: Simon Michl
  • hochgeladen von Martina Schweiggl

Angesichts der auch in Österreich deutlich steigenden Fallzahlen appelliert die Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg mit Bezirkshauptmann Helmut-Theobald Müller an die Eigenverantwortung der Menschen.

DEUTSCHLANDSBERG. Auch wenn es im Bezirk seit Wochen keine an Corona (neu)erkrankten Personen gibt, sieht man sich derzeit doch mit einer steigenden Zahl von Verdachtsfällen konfrontiert. Dabei handelt es sich um jene Menschen, die Krankheitssymptome aufweisen, die auch bei Corona vorkommen können (z.B.: Husten, Halskratzen, Fieber oder Geruchs- und Geschmacksverlust).

Quarantäne als Schutzmaßnahme

"Diese sind von der Behörde umgehend 'abzusondern', d.h. sie müssen sich sofort in (Heim)Quarantäne begeben, Begegnungen mit Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, unterlassen und den Laborbefund abwarten", klärt Bezirkshauptmann Helmut-Theobald Müller über das Vorgehen bei einem Verdachtsfall auf.
Erst nachdem der Test abgenommnen wurde und ein negativer Befund darüber vorliege, dürfe die Absonderung von der Behörde wieder aufgehoben werden. "Wir bitten Sie um Verständnis für diese – vorübergehende – Einschränkung der persönlichen Bewegungsfreiheit. Aber nur so können wir die weitere Ausbreitung des Virus‘ – die Sorge vor dem Auftreten einer zweiten Welle ist mehr als berechtigt – verhindern und unser aller Gesundheit schützen", sagt der Deutschlandsberger Bezirkshauptmann.

"Nur so können wir die weitere Ausbreitung des Virus‘ – die Sorge vor dem Auftreten einer zweiten Welle ist mehr als berechtigt – verhindern und unser aller Gesundheit schützen"
Bezirkshauptmann Helmut-Theobald Müller

Bemerkbar sei derzeit nämlich ein schwindendes Verständnis der Bevölkerung für die Vorsichtsmaßnahmen. Begrüßungen mit engem Körperkontakt, Nähe statt dem gebotenen Abstand von mindestens einem Meter sowie der weitgehende Verzicht auf Mund- und Nasenschutz lassen die Bezirkshauptmannschaft - vor allem angesichts der deutlich steigenden Fallzahlen in Österreich - an die Eigenverantwortung der Deutschlandsberger appellieren: "Wir ersuchen Sie um die konsequenten Beachtung der gesundheitlichen Vorgaben - in unser aller Interesse."

Sicherheitskontrollen mit Scannern

Die steirischen Bezirkshauptmannschaften sind zwar seit 15. Mai 2020 wieder geöffnet, Behördenwege sind allerdings nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung (Tel. 03462/2606 - 0) erlaubt.
Die bisherigen Zugangskontrollen wurden mit 29. Juni 2020 in echte Sicherheitskontrollen umgewandelt. Dazu werden Scanner verwendet, wie wir sie von Flugreisen kennen.
Damit verbunden ist auch ein Waffenverbot in den Amtsgebäuden: es ist nicht erlaubt, Gegenstände mitzubringen, mit denen Leib und Leben anderer Personen bedroht werden kann. "Es müssen bei der Sicherheitskontrolle – ebenso wie Feuerzeuge oder Wasserflaschen – abgegeben werden. Bitte haben Sie Verständnis, wenn sich dadurch der Einlass manchmal etwas verzögert. Diese Maßnahmen erhöhen auch Ihre Sicherheit", erklärt Bezirkshauptmann Helmut-Theobald Müller.

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