Lausbubenstreich beim Teichsportverein
Brandgefährliche Generalprobe

Geschafft! Das Osterfeuer kann starten
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Mehrmals sind im Bezirk Deutschlandsberg Osterfeuer noch vor der Osternacht unkontrolliert abgefackelt worden.

STAINZ. Das Abbrennen eines Osterfeuers als Zeichen der Freude über die Auferstehung von Jesus Christus zählt als uralter religiöser Brauch. Auch der Teichsportverein Stelzl folgte dieser Tradition und schichtete auf dem Areal vor dem Teich kunstvoll einen Reisighaufen auf.
Zum feierlichen Entzünden durch die Vereinsmitglieder kam es aber nicht, denn der aufgeschichtete Haufen wurde von unbekannten „Witzbolden“ am Karfreitag in Brand gesetzt. Sie verwendeten dabei Benzin als Brandbeschleuniger, der das Feuer mit einem explosionsartigen Knall entzündete. „Da könnte sich sehr leicht jemand verletzt haben“, empfand Vereinsobmann Paul Stelzl so etwas wie Sorge mit dem Brandstifter.
Was aber besonders im Verein vorherrschte: der Ehrgeiz, den Tätern die Freude an ihrem Lausbubenstreich zu verderben. Unverzüglich setzten sich tatkräftige Vereinsmitglieder mit Waldbesitzer Reinhold Waltl in Verbindung, um ihn um die Entnahme von Ästen, Grass, Laub und Zweigen zu bitten. „Drei Fuhren haben wir so zusammengebracht“, waren Christian Eckhart, Jürgen Hirschenberger, Harald Rupp & Co. happy, am frühen Nachmittag einen intakten Holzhaufen aufgetürmt zu haben, der das traditionelle Abbrennen eines Osterfeuers zuließ.
Das Feuer wurde dann auch mit Freuden zelebriert. „So einen Gemeinschaftsakt vergisst man nie“, war sich Obmann Paul Stelzl sicher, dass der als Schädigung angelegte Vandalenakt im Verein einen gewaltigen Kameradschaftsschub ausgelöst hat.

Generalprobe in St. Oswald ob Eibiswald

Auch in St. Oswald ob Eibiswald ist der mit bedacht aufgeschichtete Holzstapel bereits am Karfreitag unkontrolliert abgefackelt worden. "Mit vereinten Kräften in unserer Dorfgemeinschaft haben wir es geschafft, dass wir nach dieser 'Generalprobe' doch noch ausreichend Feuerholz für das Osterfeuer am Karsamstag anschaffen konnten", bedankt sich Landjugend-Obmann Renè Pock bei allen Spendern nach dem Gottesdienst zur Osternacht. Wie gefährlich der "Lausbubenstreich" gewesen sein muss zeigte dann das kontrollierte Abbrennen des Osterfeuers, bei dem die FF St. Oswald ob Eibiswald alle Hände voll zu tun hatte, um das umliegende Gelände ausreichend zu befeuchten und den Funkenflug im Zaum zu halten.

Geschafft! Das Osterfeuer kann starten
Gleich zweimal brannte das Osterfeuer der Landjugend St. Oswald ob Eibiswald.

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