Neues Fahrzeug für die FF Mettersdorf
Das 110-Jahr-Jubiläum muss warten

Rüsthaus für Betriebsfremde derzeit tabu - Markus Kainz
  • Rüsthaus für Betriebsfremde derzeit tabu - Markus Kainz
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  • hochgeladen von Gerhard Langmann

Von Corona stark betroffen – wie am nachstehenden Beispiel der Freiwilligen Feuerwehr Mettersdorf aufgezeigt wird – sind alle Wehren des Bereichs Deutschlandsberg. Wobei Kommandant Markus Kainz ganz klar festhält: „Bei unseren Einsätzen gibt es kaum einen Unterschied zu früher.“ Soll heißen: Es wird zwar auf die Covid-19-Bestimmungen geachtet, die Einsatzbereitschaft ist aber zu jeder Minute gegeben. Auch die Zahl der Einsätze kommt an jene vor der Pandemie heran.
Bei den Übungen erfuhren die Aktivitäten der Wehr eine Einschränkung. Mit Unterteilung in Gruppen, Abstand einhalten, Testungen, Masken tragen und Händedesinfektion ist es halt nicht leicht, an Fahrzeugen, Gerätschaften und Ausrüstung zu üben. Selbst das Zusammensitzen nach den Übungen fällt aus, obwohl – wie Markus Kainz berechnete – im Aufenthaltsraum ein Zwei-Meter-Abstand eingehalten werden könnte. Die Bestimmungen bringen es auch mit sich, dass feuerwehrfremde Personen (darunter fallen auch die Partnerinnen der Mitglieder) keinen Zutritt zum Rüsthaus bekommen.
Dem 36 Jahre alten Kleinlöschfahrzeug, das im Vorjahr hätte ausgemustert werden sollen, wird die Verzögerung um ein Jahr gleichgültig sein. Für alle Mettersdorfer Kameraden ist das Warten auf das neue Versorgungsfahrzeug Iveco aber eine Belastungsprobe. „Der Lastkraftwagen steht schon bei Magirus Lohr in Zettling“, hadert der Kommandant, dass die Teile für Aufbau, Ausstattung und Technik durch Lieferverzögerungen noch nicht verfügbar sind. Das lässt die Übernahme des Fahrzeuges wohl nicht vor dem Herbst wahrscheinlich erscheinen.

Kameradschaft geht ab

Wehrversammlung, Landesfeuerwehrtag und Landesjugendlager fielen der Absage zum Opfer. Erfreulich: Die Grundausbildung I (in Lebring) und II (im Bezirk) konnte planmäßig durchgeführt werden. Die weiteren Ausbildungen wurden hingegen gegen Vorlage eines Negativtestes oder online abgehalten. „Ich denke, dass wir die Rückstände in der Ausbildung aufholen werden“, glaubt der HBI an keine nachhaltige Beeinträchtigung.
Schon als Thema wird in Mettersdorf das Fehlen von kameradschaftlichen Aktivitäten empfunden. Ausflug und Wandertag mussten ebenso aus dem Plan gestrichen werden wie das Feuerwehrfest und eben die Segnung des neuen Fahrzeuges. „Auch der Kontakt zur Bevölkerung wurde stark eingeschränkt“, hofft Markus Kainz auf eine baldige Normalisierung der Situation. Die natürlich auch zu einer Normalisierung der finanziellen Gebarung führen würde, die derzeit klarerweise in Mitleidenschaft gezogen ist. „Die Förderung der Bundesregierung war hilfreich“, beteuerte der Kommandant, dass sich die Wehr penibel an die Sparappelle der Marktgemeinde gehalten hat.
„Unser Jubiläum werden wir zu geeigneter Zeit nachholen“, betont HBI Markus Kainz, dass derzeit ausreichend Zeit für die Vorbereitung und erste Planungsschritte gegeben ist.


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