Der "Hans Kloepfer Weg" ist eröffnet!

Pfarrer Dr. Siegfried Gödl, ein passionierter Wanderer, sieht den Hans Kloepfer Weg als Projekt mit Nachhaltigkeit. In den nächsten fünf bis zehn Jahren gelte es für den Tourismusverband die Werbetrommel dafür zu rühren.
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  • Pfarrer Dr. Siegfried Gödl, ein passionierter Wanderer, sieht den Hans Kloepfer Weg als Projekt mit Nachhaltigkeit. In den nächsten fünf bis zehn Jahren gelte es für den Tourismusverband die Werbetrommel dafür zu rühren.
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Vom Bahnhof Wies-Eibiswald bis zur Woldhanslkeuschn in Laaken

„Zwoa Bauern – sie hant sie no weiter net kennt – foahrn hoamzua vun Fetznmorkt drobm auf da Lend. Mitn Obndzug, der – wann ma’s ganz genau nimmt – gern so uma neuni af die Wies zuwakimmb.“ ankommt.“ Dieses schöne Gedicht von Hans Kloepfer, das vom weiten Fußmarsch des einen Bauern nach der Ankunft am Bahnhof Wies-Eibiswald bis nach Laaken berichtet, war maßgeblich für die Entstehung des „Hans Kloepfer Weges“ mitverantwortlich.

(jf). Beim Reden kommen die Leut’ zsamm. Das alte Sprichwort hat noch immer Gültigkeit. Und so sind auch die beiden Bauern im Zug ins Gespräch gekommen. Alle Freunde von Kloepfers Dichtkunst können sie in dem Gedicht „Dahoam“ belauschen...

Am Samstag, dem 18. August 2017, luden nun die Marktgemeinden Eibiswald und Wies zur Eröffnung des „Hans Kloepfer Weges“ ein. In Anlehnung an das Gedicht „Dahoam“, in dem zwei Bauern bei einer Zugfahrt von Graz nach Wies-Eibiswald einen Diskurs führten, reisten die TeilnehmerInnen von der Haltestelle Wies-Markt mit der GKB zum Bahnhof Wies–Eibiswald an. Heute kann man den Wanderweg sportlich beschreiten, früher einmal hatten die Menschen nicht selten vorne und hinten einen Rucksack umgehängt, weil sie auch eingekauft hatten.

„Man kennt es schon an den Schuhen, wer mit geht“, stellte der Wieser Bürgermeister Josef Waltl beim Blick in die stattliche Runde fest. „Kloepfer“, so Waltl weiter, „hat die Region und die damalige Zeit auf nette Art und Weise widergespiegelt. Das Gedicht ‚Da Ruß’ war immer ein Thema und wird es auch in Zukunft sein.“ Waltl bedankte sich bei Pfarrer Dr. Siegfried Gödl und seinem Teams sowie bei der GKB für die Beteiligung am Buffet. Zum Schluss wünschte er allen aktiven Wandern „gute Fiaß und schönes Wetter!“
„Wandern ist ein Thema für mich“, bekannte Bundesrat Hubert Koller. „Durch den neuen Themenweg wird auch das Wanderdorf Soboth aufgewertet.“

Namens der Marktgemeinde Eibiswald hieß 1. Vizebürgermeister Alfred Rauch die Eröffnungsgäste willkommen: „Schön, dass ihr da seid und mit geht!“ Rauch bedankte sich bei Pfarrer Siegfried Gödl als Hauptinitiator des Hans Kloepfer Weges für die Zusammenarbeit.

Gödl („Das ist ein Projekt mit Nachhaltigkeit!“), war es auch, der die Wanderschar in zwei Tagesetappen – jeweils wurden 17 Kilometer zurückgelegt – ans Ziel bis zur Woldhanslkeuschn in Laaken führte.

Vor dem Start am Bahnhof Wies-Eibiswald brachte der Kloepfer-Fan Hans Jauk aus Pölfing-Brunn („Ich bin im selben Jahr geboren, in dem Kloepfer gestorben ist.“) mit „Dahoam“ und „Ban Müllgong“ zwei Gedichte des weststeirischen Dichterarztes vor. „Kloepfer hat den Menschen nicht nur aufs Maul geschaut, sondern auch in ihre Seele gehorcht.“

Fotos: Josef Fürbass

Autor:

Josef Fürbass aus Deutschlandsberg

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