Nach Gemüseraritäten-Stadtgarten
Deutschlandsberg bekommt weitere Klimaschutzgärten

Das "Garteln“ erfreut sich steigender Beliebtheit. Im Stadtgarten Deutschlandsberg und im Klimaschutzgarten Gosdorf steht zudem Bewusstseinsbildung für eine umfassende Ressourcenschonung und für ökologische Grundsätze im Vordergrund.
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  • Das "Garteln“ erfreut sich steigender Beliebtheit. Im Stadtgarten Deutschlandsberg und im Klimaschutzgarten Gosdorf steht zudem Bewusstseinsbildung für eine umfassende Ressourcenschonung und für ökologische Grundsätze im Vordergrund.
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Dem Wunsch der Deutschlandsberger Bevölkerung nach "mehr von diesem Stadtgarten" wird nun mit zwei weiteren Klimaschutzgarten-Projekten Rechnung getragen. 

DEUTSCHLANDSBERG. Naturnahes Grün ist gefragt: Schrebergärten stehen hoch im Kurs, Blumenschmuckwettbewerbe präsentieren eine blühende Pracht und „das Garteln“ an und für sich erfreut sich steigender Beliebtheit. "Der Wunsch nach einem eigenen Garten ist nicht immer erfüllbar. Aber ein entsprechendes dichtes Mosaik an Parks, Obstbäumen, Baumgruppen bzw. öffentlich zugänglichen Gärten kann viele Möglichkeiten eröffnen, sich jeweils innerhalb von Minuten den schattenspendenden Sauerstoffzellen zu nähern", erklärt Irmtraud Pribas, geschäftsführende Obfrau der Energieagentur Weststeiermark

Hohe Nachfrage nach Selbstversorgung in Krisenzeiten 

Auch im Gästebuch des Deutschlandsberger Gemüseraritäten-Stadtgartens sei, so Pribas, der Wunsch nach „mehr von diesem Stadtgarten in der Stadtgemeinde “ nachzulesen. 
Weiters habe die schwierige Corona-Zeit dazu geführt, dass eine immens hohe Nachfrage nach "noch mehr Stadtgärten zur Selbstversorgung in Krisenzeiten" von der Bevölkerung zum Team der Energieagentur Weststeiermark getragen wurde.

Das Team der Energieagentur Weststeiermark setzt im Zuge der Klimaschutzgarten-Projekte auf selbst gezüchtete und vermehrte Stauden und Kräuter.
  • Das Team der Energieagentur Weststeiermark setzt im Zuge der Klimaschutzgarten-Projekte auf selbst gezüchtete und vermehrte Stauden und Kräuter.
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"Wir sehen hier eine Möglichkeit, das Bewusstsein für Klimaschutz noch mehr zu schärfen, indem weitere Flächen für die Bevölkerung zur Verfügung stehen könnten, wo über lokale Lebensmittelproduktion, über Bioläden und Ab Hof-Verkauf, aber auch über Energieberatungen und Beratungen zu Förderungen sowie Förderabwicklungen etc. informiert werden kann", sagt Irmtraud Pribas.  
Der Gemüseraritäten-Stadtgarten habe in dieser Art und Weise ein Alleinstellungsmerkmal.

Schulgarten und Generationengarten  als neue Projekte

Die aktuelle Botschaft: Weitere Klimaschutzgärten für die Bevölkerung in der Stadtgemeinde Deutschlandsberg. So wird gemeinsam mit den Schülern der Mittelschule 2 Deutschlandsberg und ihren Pädagogen ein Stück Schulgarten angelegt, Hochbeete werden gebaut mit ausgewählten Kräutern und Gemüsepflanzen aus dem Stadtgarten. Weiters werden Naschecken mit unterschiedlichem Beerenobst in der Stadt gepflanzt und eine Streuobstwiese mit angelegt werden.

Gemeinsam mit den Schülern der Mittelschule 2 Deutschlandsberg und ihren Pädagogen werden Hochbeete werden gebaut.
  • Gemeinsam mit den Schülern der Mittelschule 2 Deutschlandsberg und ihren Pädagogen werden Hochbeete werden gebaut.
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Im Seniorenzentrum der Volkshilfe ist bereits ein Generationengarten geplant und wird - sobald es Corona erlaubt - im Rahmen des gemeinnützigen Beschäftigungsprojekts Haus der Energie umgesetzt werden.
"Wir bedanken uns sehr herzlich bei Bürgermeister Josef Wallner als Initiator und Ideengeber für diese weiteren Klimaschutzgärten und freuen uns sehr auf deren Umsetzung", blickt das Team der Energieagentur Weststeiermark einer im wahrsten Sinne des Wortes Früchte tragenden Arbeit für die Zukunft in und um Deutschlandsberg entgegen.

Mittlerweile begleiten zwei Energieberaterinnen auf vier Pfoten das Team rund um Irmtraud Pribas.
  • Mittlerweile begleiten zwei Energieberaterinnen auf vier Pfoten das Team rund um Irmtraud Pribas.
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