Die Heilige Barbara (4. Dezember) ist eine der bekanntesten Heiligen.

Die Barbara-Kapelle in Steyeregg (Marktgemeinde Wies)
  • Die Barbara-Kapelle in Steyeregg (Marktgemeinde Wies)
  • hochgeladen von Gerhard Woger

Die Legende:

Die Heilige Barbara lebte im 3. Jahrhundert in Kleinasien. Sie hatte einen heidnischen Vater, war selbst aber bereits Christin. Der Vater wollte sie vom Christentum abbringen, sperrte sie in einen Turm und ließ sie streng bewachen. Da sie dem Drängen ihres Vaters, vom Christentum abzulassen, nicht nachgab, lieferte der eigene Vater seine Tochter schließlich an das Gericht aus. Angeblich wurde sie von ihrem eigenen Vater getötet. Kurz vor ihrem Tod sprach Barbara noch ein Gebet, worauf ihr ein Engel erschien, welcher sie in ein schneeweißes strahlendes Kleid hüllte.

Altes Brauchtum:

Um den 4. Dezember, der Gedenktag an diese Märtyrerin, werden Zweige von einem Kirschbaum geschnitten und in eine Vase gegeben. Diese Barbarazweige sollten bis zum Heiligen Abend blühen und ein wenig Licht in die Wohnung bringen. In unserer Gegend heißt es auch: Blühen die Zweige zu Heilig Abend, steht eine Hochzeit ins Haus. 
Die Legende um die Barbarazweige sagt: Als Barbara ins Gefängnis musste, blieb sie mit ihrem Kleid an einem Ast hängen, davon stellte sie einen abgebrochenen Zweig in einen Behälter mit Wasser. Dieser Zweig blühte genau an dem Tag, an dem sie zum Tode verurteilt wurde.

Eine Schutzpatronin für Viele:

Die heilige Barbara ist eine der vierzehn Nothelfer und gilt als Symbol der Standhaftigkeit im Glauben. Sie ist die Schutzpatronin der Bergleute, Zimmerleute, Dachdecker, Schmiede, Maurer, Steinmetze, Elektriker, Hutmacher, Totengräber, der Gefangenen und der Jungfrauen. 

Die Darstellung der Heiligen auf Bildern oder als Statue:

Die hl. Barbara wird als vornehme Jungfrau dargestellt, meist mit einem Turm, Bergbauwerkzeuge, Buch oder Fackel.
Barbara von Nikomedien wird auch oft mit zwei anderen jungfräulichen Nothelferinnen, mit Margareta von Antiochia und Katharina von Alexandrien in Verbindung gebracht. Für diese „drei heiligen Frauen“ gibt es einen Merkspruch:
"Barbara mit dem Turm, Margareta mit dem Wurm, Katharina mit dem Radl, das sind die drei heiligen Madl."

Auch einige Wetterregeln gibt es für den Barbaratag:

Barbara im weißen Kleid, verkündet gute Sommerzeit.
Auf Barbara die Sonne weicht, auf Lucia sie wiederum herschleicht.
Geht Barbara im Klee, kommts Christkind im Schnee.

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