Blumenschmuckwettbewerb
Es regnete Floras für unseren Bezirk

Gelungene Premiere: Groß ist die Freude über fünf Floras für den Eibiswalder Ortsteil Soboth - und das gleich beim ersten Antreten.
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  • Gelungene Premiere: Groß ist die Freude über fünf Floras für den Eibiswalder Ortsteil Soboth - und das gleich beim ersten Antreten.
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Die Sieger des Landesblumenschmuckbewerbs 2019 stehen fest: Bei der 60. Auflages des landesweiten Flora-Bewerbs hat auch der Bezirk Deutschlandsberg ordentlich abgeräumt.

GRAZ/BEZIRK DEUTSCHLANDSBERG. Die 60. Auflage des Landesblumenschmuckbewerbs ging ist gestern in der Stadthalle Graz feierlich zu Ende gegangen. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl ehrten die Siegerinnen und Sieger in allen Kategorien. Landeshauptmann Schützenhöfer bedankte sich bei den über 38.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern: „Es ist jedes Jahr beeindruckend, mit wie viel Liebe und Kreativität Sie öffentliche Plätze, Gärten, Fassaden, Balkone oder Verkehrsinseln mit Blumen schmücken. Sie tragen so wesentlich dazu bei, die unverwechselbare Schönheit der steirischen Landschaft entsprechend in Szene zu setzen!“ Landesrätin Eibinger-Miedl wies auf die touristische und wirtschaftliche Bedeutung hin: „Die Menschen zieht es wieder stärker in die Natur, um zu entschleunigen und Kraft zu tanken. Auch Gartenreisen liegen voll im Trend. Der steirische Blumenschmuck sorgt damit nicht nur für regionale Wertschöpfung, sondern hat auch eine große touristische Bedeutung!“

Zu den verschiedenen Kategorien

Das Auszeichnungssystem im öffentlichen Bewerb durch „Floras“ brachte eine Beteiligung von 104 Gemeinden. Drei bis fünf Floras wurden für ganze Orte vergeben. Teilbereiche wurden mit einer oder zwei Floras ausgezeichnet. Jene Gemeinden, die in den vergangenen fünf Jahren fünf Floras erhalten haben, werden mit der „Goldenen Flora" ausgezeichnet.
Neben den Ortsbewertungen „Schönste Stadt“, „Schönster Markt“, „Schönstes Dorf“, „Schönstes Gebirgsdorf“ und „Schönste Katastralgemeinde“ und „Besonderen Leistungen“ für Teilbereiche wurden insbesondere 77 „Kinder-, Jugend- und Gemeinschaftsprojekte“ aus 37 Gemeinden eingereicht.

Folgende Einzelbewertungen wurden in 210 Gemeinden und Ortsteilen vorgenommen: „Bauernhöfe“, „Bauernhöfe in steiler Hanglage“, „Häuser mit Vorgarten“, „Balkon-, Terrassen- und Fensterschmuck“, „Gärten“, und „Besondere Leistungen“. „Gaststätten und Hotels“, „Buschenschenken und Heurige“, „Gewerbebetriebe“, „Gärtnereien“, „Baumschulen“, in diese fünf Kategorien werden ebenfalls Floras vergeben, daher gibt es hier kein Aussetzen mehr und eine alljährliche Teilnahme ist möglich.

Im Auftrag der Jury

Die Erstbewertung wurde von den örtlichen Juroren (Gärtnerbetrieben) vorgenommen, die Endbewertung von Gärtnern, Bürgermeistern, Tourismus-Obleuten und Blumenexperten der Bewertungskommission (Landesjury), die mehrere Wochen im Sommer in der gesamten Steiermark zirka 1000 Einzelobjekte begutachteten und beurteilten. Die Jury legt Wert auf ein stimmiges Gesamtbild und eine art- und standortgerechte Bepflanzung.

Um alle Projekte vor Ort zu besichtigen und zu beurteilen, war die 17-köpfige Jury mit zwei Bussen und drei Juryteams an 44 Bewertungstagen in der gesamten Steiermark unterwegs. Begleitet werden die Juroren auch von einer Fotografin.

Lannach ist in der Kategorie "Schönste Märkte" erneut mit vier Floras ausgezeichnet worden.
  • Lannach ist in der Kategorie "Schönste Märkte" erneut mit vier Floras ausgezeichnet worden.
  • Foto: Petru Rimovetz
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Erfolge aus dem Bezirk

Deutschlandsberg kann beim Landesblumenschmuckwettbewerb mit beständigen Leistungen quer durch den Bezirk aufwarten, und das im wahrsten Sinne des Worte,  nämlich von Lannach bis hoch hinauf zur Landesgrenze in Soboth. Mit vier Floras ist die Marktgemeinde Lannach in der Kategorie "Schönste Märkte" ausgeszeichnet worden. "Dabei möchte ich mich herzlich bei Roswitha Gamper bedanken, die mit ihrem beherzten Team unserer Marktgemeinde immer wieder aufs Neue eine wunderbare Blumenpracht verleiht", bedankt sich Bgm. Josef Niggas bei der Verleihung.

Ebenfalls vier Floras in dieser Kategorie hat die Marktgemeinde Schwanberg erhalten. "Seit vier Jahren bin ich für den Blumenschmuck in und um Schwanberg im Einsatz, und jedesmal gab es vier Floras", freut sich Hildegard Winkler, bei der sich Bgm. Karlheinz Schuster ebenso bedankt, wie bei Elisabeth Koch, die sich in Glashütten um den Blumenschmuck bemüht. "Dieser beständige Einsatz für unser schönes Ortsbild ist gar nicht hoch genug wertzuschätzen", betont Schuster.
Außerdem ist in der Kategorie "Kinder-, Jugend- und Gruppenprojekte" das Schwanberger Kindergartenprojekt "So schmeckt die Natur" ausgezeichnet worden.

Fünf Floras das fünfte Mal in Folge für St. Peter

Quasi eine "alter Hase" beim Landesblumenschmuckwettbewerb ist St. Peter im Sulmtal : "Seit 1965 ist das Europdorf jetzt bei dieser landesweiten Bewertung dabei.  Viele Auszeichnungen konnten in den letzten 54 Jahren erreicht werden. Besonders stolz ist man in diesem Jahr auf die Prämierung mit fünf Floras als 'Schönstes Dorf der Steiermark' und das seit 2015 in Folge", freut sich Bgm. Maria Skazel, und bedankt sich bei Sandra Achleitner und ihrem Team für ihre konstante Leistung und die damit einhergehenden, immerwährenden Bemühungen um ein schmuckes Ortsbild.

Ein Blick auf das blumenreiche Europadorf St. Peter im Sulmtal.
  • Ein Blick auf das blumenreiche Europadorf St. Peter im Sulmtal.
  • Foto: Maria Fauth
  • hochgeladen von Susanne Veronik

Dank gilt auch der Tischlerei Galli, die als Betrieb schon am Ortseingang beim Blumenschmuckwettbewerb dabei ist - vier Floras in der Kategorie "Schönster Gewerbebetrieb" sind der Lohn dafür - und das zum zweiten Mal in Folge. Und das war noch nicht alles: In der Kategorie "Kinder-, Jugend- und Gruppenprojekte" ist der regionale Kinderrat "Sulmtal - Koralm" gleich für drei Projekte in St. Peter im Sulmtal ausgezeichnet worden, nämlich  für den "Kräuter- & Naschgarten", das Insektenhotel und für die Kräuterschnecke.

Fünf Floras auf Anhieb

Erstmals mitgemacht hat das Wanderdorf Soboth in der Großgemeinde Eibiswald in der Kategorie "Schönste Katastralgemeinde". Margit Gollob vom Kaufhaus Tschuchnigg hat dazu die Initiative ergriffen. Mit ihrer Idee zum Blumenschmuckwettbewerb ist sie bei Bgm. Andreas Thürschweller vorstellig geworden. "Wir haben die Idee gerne aufgegriffen und die Marktgemeinde hat die Mittel zur Verfügung gestellt. Ich freue mich sehr, dass Margit Gollob mit ihrem Team  ´das Bergdorf so erfolgreich zum zum Blühen gebracht hat, dass es jetzt gleich auf Anhieb fünf Floras für den Ortsteil gibt", bedankt sich Bgm. Andreas Thürschweller und ergänzt: "Im nächsten Jahr werden wir noch etwas nachlegen".

Wunderbarer Blumenschmuck in Soboth

Für besondere Leistungen im öffentliche Berich ist einmal das Freibad "Aqua Fun" in Frauental an der Laßnitz mit zwei Floras und der Dorfplatz in Rassach mit einer Flora ausgezeichnet worden.
In Rassach bemüht sich die Familie Johann und Margarete Strohmeier um den liebevoll gepflegten Kapellenplatz, der für diese Auszeichnung in den Fokus gerückt worden ist.

Über den Landesblumenschmuckbewerb

Der Landesblumenschmuckbewerb wurde 1959 initiiert und wird seither jedes Jahr im Sommer vom steirischen Verband der Gärtner und Baumschulen organisiert und durchgeführt. „Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den vielen helfen­den Händen, dem Team des Lan­desblumenschmuckbewerbes und den beteiligten Gärtnern, Baumschulen und Floristen. Sie machen es möglich, dass die Steiermark in ein prächtiges Blütenmeer ver­wandelt wird“, so Ferdinand Lienhart, Obmann der steirischen Gärtner und Baumschulen. „Veranstaltungen wie ‚die Flora‘ ermutigen die steirische Bevölkerung, nicht nur ein zentraler Part in der ökologischen Gestaltung unseres Bundeslandes zu sein, sondern auch mit kreativen Akzenten dem Klimawandel entgegenzuwirken“, so der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl.

Die Gewinner im Gemeindebewerb finden Sie hier.
Die Sieger der Einzelbewerbe finden Sie hier

Autor:

Susanne Veronik aus Deutschlandsberg

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