Frauenpower im Sozialverein Deutschlandsberg

Der neue gewählte Vorstand im Sozialverein Deutschlandsberg mit Bgm. Josef Wallner, GR Roswitha Zerha, GR Stephanie Aichhofer, LAbg. Bgm. Maria Skazel, Bgm. Stephan Oswald und Bgm. Walter Eichmann. Am Foto fehlen Kassierin GR Ingeborg Krainer und Bgm. Karl Michelitsch
  • Der neue gewählte Vorstand im Sozialverein Deutschlandsberg mit Bgm. Josef Wallner, GR Roswitha Zerha, GR Stephanie Aichhofer, LAbg. Bgm. Maria Skazel, Bgm. Stephan Oswald und Bgm. Walter Eichmann. Am Foto fehlen Kassierin GR Ingeborg Krainer und Bgm. Karl Michelitsch
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Führungswechsel nach zehn Jahren: Maria Skazel ist jetzt die neue Obfrau im Sozialverein Deutschlandsberg.

DEUTSCHLANDSBERG. Seit zehn Jahren gibt es den Sozialverein Deutschlandsberg, der bisher untrennbar mit Josef Steiner als Obmann verbunden war. Inzwischen sind die Karten im Vorstand des Sozialvereines Deutschlandsberg neu gemischt: In der jüngsten außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde in den geänderten Tagesordnungspunkten eine Neuwahl des Vorstandes durch die Mitglieder beantragt. Sowohl der bisherige Obmann Josef Steiner als auch sein Stellvertreter Alfred Rauch sind jener außerordentlichen Versammlung allerdings fern geblieben. „Wir waren mit Bezirkshauptmann Helmut-Theobald Müller immer abgestimmt. Die geänderten Statuten sind von den anwesenden Vertretern der Mitgliedsgemeinden einstimmig beschlossen worden“, betont LAbg. Bgm. Maria Skazel, die ebenso einstimmig zur neuen Obfrau des Sozialvereines mit jetzt insgesamt acht statt bisher fünf Vorstandsmitgliedern gewählt worden ist.

Politische Besetzung

Wieso dieser Wechsel? „Zehn Jahre lang hat Josef Steiner die Geschicke des Sozialvereines mit vollem Einsatz geleitet. Jetzt, nach der Gemeinderatswahl, sind allerdings die Ergebnisse ausschlaggebend für eine Neuordnung“, ist Maria Skazel froh über den konstruktiven parteiübergreifenden Schulterschluss.
Vor der ersten Vorstandssitzung hat sich Maria Skazel Einblick in die Fachbereiche verschafft. „Hier wird sehr wertvolle Arbeit für unseren Bezirk geleistet“, ist Skazel dankbar. So war auch die anschließende Betriebsversammlung getragen von einer wertschätzenden Stimmung. Ob die Fachbereiche aufrecht bleiben? „Natürlich! Der Erhalt des Tagesgeschäftes in den Fachbereichen ist ja die Kernaufgabe des Sozialvereines und somit oberstes Gebot“, tritt Skazel diversen Gerüchten entgegen.
Derzeit werden die Ist-Situation und die finanzielle Gebarung im Sozialverein geprüft und der Einsatz eines Geschäftsführers erwogen. Außerdem wird die mitunter teure Projektschiene überprüft. Fest steht jetzt schon, dass "multimodAAL" als großes Projekt, das auf den Ergebnissen bisheriger Forschung basiert, bis 2022 fortgesetzt werden wird. Im Fokus steht dabei eine App zum Training für an Demenz erkrankte Menschen, wozu der Sozialverein die Feldforschung in 110 Haushalten unterstützt.

Weibliche Qualitäten

Nicht weniger als 98 Prozent der Angestellten im Sozialverein sind Frauen. Mit der Neuwahl im Vorstand sind erstmals alle leitenden Positionen in weiblicher Hand, also Obfrau, Bereichsleitungen, Office und Buchhaltung.
Neo-Obfrau Maria Skazel: „Mit dieser Frauenpower wird der Sozialverein Deutschlandsberg all jene Aufgaben vorantreiben, die von den 15 Gemeinden im Bezirk als Mitglieder erwartet werden.“

Der neu gewählte Vorstand

Der Vorstand im Sozialverein Deutschlandbserg wurde in der außerordentlichen Mitgliederversammlung von fünf auf acht Mitglieder erweitert:

  • Obfrau: LAbg. Bgm. Maria Skazel (St. Peter im Sulmtal)
  • Drei Obmann-Stellvertreter:
  • Bgm. Josef Wallner (Deutschlandsberg)
  • Bgm. Stephan Oswald (St. Stefan ob Stainz)
  • Bgm. Karl Michelitsch (Pölfing-Brunn)
  • Bereits zuvor im Vorstand gewesen:
  • Kassier: GR Ingeborg Krainer (Frauental)
  • Kassier-Stv.: GR Stephanie Aichhofer (St. Josef)
  • Schriftführer: GR Roswitha Zerha (Deutschlandsberg)
  • Neu ist die Funktion Schriftführer-Stv.: Bgm. Walter Eichmann (Stainz)

Über den Sozialverein Deutschlandsberg

Der Sozialverein Deutschlandsberg (SVDL) wurde 2010 als gemeinnütziger Verein gegründet, um aus kompetent besetzten Fachbereichen für die diversen Bescheide auch Zuständigkeiten zur Verfügung zu haben. Die Schwerpunkte liegen in der Jugendwohlfahrt sowie in einer Plattform rund um das Thema Demenz. Dazu kommt eine wissenschaftliche Schiene in diversen Projekten. Aktuell sind insgesamt 147 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (98 Prozent Frauen) tätig, davon 82 Prozent aus dem Bezirk Deutschlandsberg. In Summe gibt es 80 Vollzeitstellen.

Die Fachbereiche

  • Gemeinsam Wachsen – Frühe Hilfen
  • Schul- u. Kindergartenassistenz
  • Schulsozialarbeit
  • Streetwork
  • Pflege- und Demenzservicestelle (Leibnitz und Deutschlandsberg) mit M.A.S.-Trainerinnen und Psychologinnen

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