Frühlingserwachen in der Gärtnerei Höller

Die Schmetterlingsschau begeistert quer durch die Generationen, zu sehen bis 7. April in der Erlebnisgärtnerei Höller in Stainz.
11Bilder
  • Die Schmetterlingsschau begeistert quer durch die Generationen, zu sehen bis 7. April in der Erlebnisgärtnerei Höller in Stainz.
  • Foto: Katrin Löschnig
  • hochgeladen von Katrin Löschnig

Die Stainzer Genussgärtner präsentieren die volle Pracht des Frühlings - Schmetterlinge und duftende Pflanzen.

STAINZ. Bereits zum fünften Mal lädt die Gärtnerei Höller in Stainz zur Schmetterlingsschau. Etwa tausend Exemplare und hundert verschiedene Arten gibt es hier zu entdecken. Dadurch, dass die Tiere hier keinen natürlichen Feinden ausgesetzt sind, leben sie so lange wie auch im eigentlichen Lebensraum. Je nach Art können sie von 4 Tagen bis zu zwei bis drei Wochen alt werden. Die Puppen werden in die Gärtnerei bestellt, wo die Schmetterlinge dann schlüpfen und schon nach kurzem beginnen, ihre Eier zu legen. „Auf der Unterseite der Zitrusblätter legen sie die Eier ab und in ein paar Tagen, wenn die Temperatur passt, sieht man schon kleine Raupen“, erklärt Margarethe Höller, die die Ausstellung zusammen mit ihrem Mann Johann organisiert hat: „ So wie jeder Schmetterling, sehen auch alle Raupen anders aus und haben unterschiedliche Farben und Merkmale.“

Ein Erlebnis für Groß und Klein

Besonders die kleinen Besucher können nicht genug von den beflügelten Insekten bekommen. Margarethe Höller freut sich: „ Die Kinder sind begeistert und es ist einfach schön, die Freude und Faszination in den Augen zu sehen.“ Eifrig wird versucht, die eleganten Insekten zu sich zu locken. Dazu werden verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, zum Beispiel mehrere Sprays, die die Tiere besonders gerne mögen. Doch auch ohne diese scheint den Schmetterlingen der menschliche Kontakt nicht zu stören. Sie setzen sich auf Arme, Schultern und sogar auf die Köpfe der Besucher.

Gut ernährter Nachwuchs

Um den Tieren ein wahres Paradies zu bereiten, wird in der Gärtnerei vorgesorgt: Pflanzen, wie zum Beispiel die Vanille oder die Lantana, auch Wandelröschen genannt, werden kultiviert, sodass sie früher blühen als üblich. Auch Zitrusarten sind wichtige Nahrungspflanzen für die Tiere. Etwas wehmütig erzählt Margarethe Höller: „ Wenn die Austellung vorbei ist, sind die Zitruspflanzen schon komplett zerfressen, aber das nehmen wir bewusst in Kauf, damit sie genug Nahrung haben.“

Die Schmetterlingsschau ist noch bis 7. April zu sehen, nämlich Montag bis Freitag je von 8 bis 18 Uhr, samstags von 8 bis 17 Uhr und sonntags von 9 bis 17 Uhr

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen