Nie ohne Helm und Handschuhe
Fünf Tipps für mehr Sicherheit beim Eislaufen

Am Eislaufplatz beim Eingang der Klause in Deutschlandsberg kümmern sich die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes Manfred Lesky und Hannes Wunder tagtäglich um die Aufbereitung des Eises. Derzeit herrschen perfekte Bedingungen zum Schlittschuhlaufen.
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  • Am Eislaufplatz beim Eingang der Klause in Deutschlandsberg kümmern sich die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes Manfred Lesky und Hannes Wunder tagtäglich um die Aufbereitung des Eises. Derzeit herrschen perfekte Bedingungen zum Schlittschuhlaufen.
  • Foto: Stadtgemeinde Deutschlandsberg
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Eislaufen gehört zu den beliebtesten Wintersportarten bei Kindern. Einfache Sicherheitsvorkehrungen und die passende Schutzausrüstung gewährleisten ungetrübten Spaß am Eis. 

Wenn die Temperaturen sinken, bieten die zahlreichen Eislaufplätze der Region ein attraktives Bewegungsangebot für die ganze Familie. Auch der Bezirk Deutschlandsberg hält jedes Jahr zahlreiche Eislaufmöglichkeiten bereit. 

Tag und Nacht im Einsatz für das perfekte Eis

Dem Vergnügen vorausgegangen ist dabei vielerorts ein tagelanger Eisaufbau. "Unsere Mitarbeiter des Wirtschaftshofes Manfred Lesky und Hannes Wunder waren dafür Tag und Nacht im Einsatz", verweist zum Beispiel Elke Kleindinst von der Stadtgemeinde Deutschlandsberg auf das stündliche Auftragen der Wasserschichten, das notwendig ist, um eine dicke Eisschicht zu erlangen.
Der Eislaufplatz am Parkplatz der Klause ist aktuell täglich kostenlos bis 21 Uhr befahrbar.

Hier erfährst du mehr zu den Eislaufplätzen in dem Gemeinden des Bezirks Deutschlandsberg: Kufenspaß im Bezirk Deutschlandsberg 

Eislaufen: Ohne Helm und dicke Handschuhe sollten Kinder nie aufs Eis.
  • Eislaufen: Ohne Helm und dicke Handschuhe sollten Kinder nie aufs Eis.
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Einfach Maßnahmen, große Wirkung   

Der Auftakt der Eislaufsaison bedeutet jedoch nicht nur eine Erweiterung des winterlichen Freizeitangebots, sondern auch einen alljährlichen Anstieg der Patientenzahl auf der Kinderchirurgie. "In Österreich verletzen sich pro Eislaufsaison bis zu 2.100 Kinder so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Allein auf die Steiermark fallen etwa 400 davon", informiert Sabine Jahn, Projektleiterin der KinderSicheren Bezirke Deutschlandsberg, Leibnitz, Leoben und Voitsberg. 
Dabei könnten viele Verletzungen bereits durch das Tragen von Helm und Handschuhen verhindert werden. 

„Das Unfallmuster bei AnfängerInnen sieht typischerweise so aus, dass sie nach hinten stürzen und sich dabei am Kopf verletzen. Fortgeschrittene EisläuferInnen fallen eher nach vorne und ziehen sich dabei Knieverletzungen und Unterarmfrakturen zu“,

weiß Univ.-Prof. Dr. Holger Till, Vorstand der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie Graz und Präsident von "Große schützen Kleine". Auch Schnittverletzungen an den Händen kommen immer wieder vor. 

Doch Till und Jahn halten auch eine gute Nachricht für alle Eisläufer der Region bereit: "Schon einfache Sicherheitsvorkehrungen und Schutzausrüstungen reichen aus, um schwere Verletzungen zu vermeiden!"

Eislaufen: Fünf Sicherheitstipps von "Große schützen Kleine"

1. Trage immer einen Wintersporthelm! Anfänger:innen sollten, wie beim Inline-Skaten, auch Knie- und Handgelenksschützer tragen.
2. Gehe nie ohne Handschuhe aufs Eis - es drohen Schnittverletzungen!
3. Fahre in dieselbe Richtung wie die Menge, das verhindert Kollisionen.
4. Überprüfe regelmäßig den Schliff der Eiskufen; ungeschliffene Kufen erhöhen die Sturzgefahr.
5. Denke an die Einbruchgefahr in Teiche/Seen bei beginnendem Tauwetter.

Mehr Wintersicherheitstipps hält das Team von "Große schützen Kleine" auf der Homepage www.grosse-schuetzen-kleine.at bereit.
Für Pädagog:innen der Kindersicheren Bezirke Leibnitz, Deutschlandsberg, Voitsberg und Leoben gibt es die Möglichkeit, Informationsblätter und -broschüren kostenlos via E-Mail (grosse-schuetzen-kleine@uniklinikum.kages.at) anzufordern. 

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