Wehrversammlung der Feuerwehr Stainz
Große Vorfreude auf die neue Drehleiter

Das Kommando der FF Stainz
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In seine Begrüßung der Kameraden schloss ABI Anton Schmidt die Ehrengäste und die Feuerwehrjugend - namentlich Lara Mandl - ein. In der Gedenkminute nannte er Bernhard Stary stellvertretend für die Verstorbenen der Wehr.
Den Block der Berichte eröffnete Schriftführer BR Peter Fürnschuß, der für 2019 15.153 Arbeitsstunden und einen Stand von 85 Mitgliedern vermeldete. „Alle Geräte sind einsatzbereit“, informierte LM Hans Christian Harb über drei ausgebildete Atemschutztrupps. Den Hilfseinsatz in Altaussee rückte MRAS-Beauftragter OBM Norbert Harb in den Mittelpunkt seines Berichts. Sehr zufrieden mit dem Abschneiden bei den Leistungsbewerben zeigte sich Funkwart OLM Hannes Maier. Auf 9.060 zurücklegte Kilometer und eine neue Tragkraftspritze verwies Maschinenwart LM Bernhard Harb, während Gerätebeauftragter LM Michael Gaisch von rund tausend zu betreuenden Gerätschaften sprach. Den Jugendbereich mit 17 aktiven Jungfeuerwehrleuten beleuchtete LM Marcel Felber, von einem sehr bewegten Jahr sprach BM Robert Eibl über den Bereich Ausbildung. Als großes Ziel der Bewerbsgruppen für heuer nannte HBM Wolfgang Gaich den Bundesleistungsbewerb in St. Pölten, für BI Werner Gaich als Sportbeauftragtem ging es um die Teilnahme an den Volksläufen und den Wandertag. Als wichtig für die Darstellung der Feuerwehr bezeichnete OBI Andreas Maier die Bereiche EDV und Öffentlichkeitsarbeit mit der Überarbeitung der Homepage im heurigen Jahr. Die laufende Aufbereitung des Bildmaterials und die Rückschau auf die Fetzenmärkte von 1950 bis 2002 brachte EHBM Johann Lienhart, der auch den Seniorenbericht vortrug, zu Gehör.
Kassier OLM Matthias Pratter trug sehr detailliert den Bericht über Wehr-, Mannschafts- und Bergekasse vor. Seinen besonderen Dank adressierte er an die Bevölkerung von Stainz für die Gebefreudigkeit bei der Sammelaktion. Gleichzeitig stellte er der Wehrversammlung die Voranschlagsziffern 2020 vor. Die Gebarung war von den Rechnungsprüfern LM Roland Krois und LM Harald Hermann geprüft worden und wurde einstimmig genehmigt.
Über insgesamt 167 Ausrückungen informierte OBI Andreas Maier, wobei der Rückgang bei den technischen Einsätzen durch die Hilfseinsätze in Altaussee mehr als kompensiert wurde. Sein dringender Wunsch: bitte heuer öfter zu den Übungen kommen.
Mit der neuen Drehleiter, die im Rahmen des Florianisonntags am 3. Mai offiziell in Betrieb genommen wird, setzte sich Kommandant Anton Schmidt auseinander. Sie wird auf einem Mercedes Benz Atego aufgebaut sein und eine Höhe von 32 Metern erreichen. Ihr Einsatzbereich wird den gesamten Bereich Deutschlandsberg und darüber hinaus umfassen. Die Investitionssumme beläuft sich auf 700.000 Euro, die von Landesfeuerwehrverband, Land Steiermark und Gemeinde Stainz aufgebracht werden. Das riesige Fahrzeug bringt eine Platzknappheit für das Rüsthaus mit sich, weshalb über einen Erweiterungsbau nachgedacht wird. „Ein Jahr diene ich noch“, stellte Anton Schmidt seinen altersbedingten Abgang in Aussicht.
Nach dem Beschluss über die Vermögensaufteilung im Rahmen der VRV-Verordnung des Landes (Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung) hieß es für die Kameraden Alles auf! zum Punkt Angelobungen, Beförderungen und Auszeichnungen. Angelobt wurde FM Alina Hohensinger, zum Truppführer bestellt wurden FM Alina Hohensinger und FM Martin Haas. Nachstehend die Beförderungen: Martin Gollob jun. (HFM), Ferry Thomann (LM mit Ernennung zum Öffentlichkeitsbeauftragten), Jakob Eigner (LM), Peter Stering (LM). Ausgezeichnet wurden LM Peter Stering, OLM Matthias Pratter, OLM Wolfgang Baier (alle Verdienstzeichen des Bereichsverbandes 3. Stufe), LM Marcel Felber (Katastrophenschutzmedaille des Landes in Bronze), OFM Thomas Eibl, LM Bernhard Harb, LM Robert Reczek, OLM Hannes Maier, ABI Anton Schmidt (alle Katastrophenschutzmedaille des Landes in Silber), BR Peter Fürnschuß (Verdienstzeichen des Landes für 25-jährige Tätigkeit), LM Roland Krois (Verdienstzeichen des Landes für 40-jährige Tätigkeit), LM Fritz Hubmann, EBM Erich Baader, EHBM Johann Lienhart (alle Verdienstzeichen des Landes für 50-jährige Tätigkeit).
Aus den Grußworten der Ehrengäste war die Wertschätzung für die Leistungen der Feuerwehr abzulesen. Rotkreuz-Ortsstellenleiter Martin Hengsberger bedankte sich für die gute Zusammenarbeit, während sich Polizeikontrollinspektor Gerhard Bauer, auf dem Posten personell nicht gerade üppig besetzt, froh über den Einsatz besonders im Verkehrsreglerdienst zeigte.
„Der Abschnittsfeuerwehrtag hat gut eingeschlagen“, berichtete ABI Anton Schmidt, dass im Abschnitt alle erforderlichen Übungen abgehalten wurden. Seine Aufgabe bis zu seinem Ausscheiden in etwa einem Jahr sah er in der Nachbesetzung der vakanten Positionen im Abschnitt.
Er sei auf Abschiedstour, kam auch Bereichskommandant Helmut Lanz auf seinen altersbedingten Abschied Mitte des Jahres zu sprechen. 1975 ist er zur Feuerwehr gestoßen, auf die Funktion als HBI in St. Ulrich folgte 2001 die Bestellung zum Bezirkskommandanten. „Im Abschnitt 7 bewegt sich was“, tätigte er die Aussage, dass die heimischen Wehren hinsichtlich Einstzbereitschaft in Europa ganz vorne dabei seien. Als Bekräftigung nannte er die vorjährigen 438.597 Arbeitsstunden des Bereichs Deutschlandsberg. Seine Bitte: eine zahlreiche Beteiligung an der 150-Jahr-Feier des Landesfeuerwehrverbandes. Bezeichnend für die Beliebtheit des Scheidenden: Helmut Lanz wurde mit Standing Ovations bedankt.
„Ihr habt die Auszeichnungen redlich verdient“, führte Vbgm Karl Bohnstingl ins Treffen, dass hinter jeder Ehrung Leistungen stehen. Diese zu honorieren sei Aufgabe der Marktgemeinde, die 2020 für das Feuerwehrwesen 630.000 Euro veranschlagt hat. „Es ist erstaunlich, welche Anforderungen heutzutage an die Feuerwehren gestellt werden“, bekräftigte er das Investment in die Wehren der Gemeinde.
Nach dem Abschluss- und Segensgebet durch Pfarrer Andreas Gerhold und dem abschließenden Gut heil! wandelte sich die Wehrversammlung am vergangenen Samstag in der „Hofer Mühle“ in ein gemütliches Zusammensitzen. Sollte auch erwähnt werden: Einmal mehr stellte die Genussgärtnerei Höller den Blumenschmuck bei.

Autor:

Gerhard Langmann aus Deutschlandsberg

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