Freies Impfen in Stainz
Hofer-Mühle statt Impfbus

Mehr als dreißig kamen in das Impflokal

Der Doppeldeckerbus mit zwei Impfkojen, zwei Wartebereichen, zwei Notfallliegen und dem gekühlten Impfstoffdepot stand wie angekündigt auf dem Rathausplatz. Gebraucht wurde er diesmal nicht, denn die Stiche konnten von den Impfwilligen in der geräumigeren Hofer Mühle empfangen werden. „Das ist der Bus Süd 1“, erklärte Koordinatorin Katharina Stolz, dass insgesamt drei Impfbusse in der Steiermark im Einsatz stehen.
Freundlich, aber bestimmt wurden die Wartenden den Anmeldestellen zugewiesen. Viele Interessente hatten sich elektronisch im Voraus eingetragen, es kamen aber auch alle Nichtangemeldeten an die Reihe. Das eigentliche Geschehen spielte sich bei den beiden Impfärzten ab. Nach einer nochmaligen Kontrolle der Daten klärten sie die Impfwilligen über die Vorteile einer Impfung auf. Sie vergaßen nicht, auch auf Nebenwirkungen und Impfreaktionen aufmerksam zu machen. „Wir verwenden Pfizer“, machte Bernhard Galli klar, dass dem dritten Stich ein besonderer Wert zukommt, da er zu rund neunzig Prozent vor schweren Krankheitsverläufen schützt. Der Methode, sich mutwillig zu infizieren und sich dadurch zu immunisieren, erteilt er eine klare Absage: „Es gibt keine Garantie, dass die Krankheit tatsächlich leicht verläuft.“

Erst-, Zweit- und Drittstiche

Seine Erstimpfung holte sich Michael Ficzko ab. „Man wird beim Reisen immer mehr eingeschränkt“, nannte er den geplanten Sommerurlaub mit seinem Sohn als Motivation zur Impfung. Für Christine Sackl war es der Zweitstich. „Mir wurde Mitte Dezember ein Termin avisiert, der aber nie gekommen ist“, nutzte sie die Möglichkeit in Stainz. Ebenfalls Probleme mit dem Termin gab es bei Anna Halbwirth. „Ich habe mich vorangemeldet, aber keinen Termin bekommen“, kam für sie der Impfbustermin gerade recht.
„Die Bevölkerung soll niederschwellig und in der Nähe die Gelegenheit zur Impfung haben“, begründete Bürgermeister Walter Eichmann die Anforderung des Impfbusses. Seine Klarstellung: „Die Impfung kann Omikron nicht verhindern, aber schwere Verläufe und damit eine Überlastung von Intensivbetten verhindern.“

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