Kinder in der Klimabündnis-Gemeinde Deutschlandsberg wurden zu Klimachecker

Mit vollem Einsatz waren die Kinder vom Klimabündnis-Kindergarten Kloster Deutschlandsberg bei der Sache.
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  • Foto: Klimabündnis Steiermark
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DEUTSCHLANDSBERG. Die Kleinsten in der Klimabündnis-Gemeinde Deutschlandsberg haben die Gelegenheit, sich mit den großen Themen Klimawandel, Klimaschutz und nachhaltige Lebensweise zu beschäftigen. Als einer von 24 steirischen Kindergärten nimmt der Kindergarten Kloster an dem für Österreich einmaligen Projekt „Klimaschutz im Kindergarten“ teil, das von Klimabündnis Steiermark im Auftrag des Landes Steiermark (Fachabteilung A15) im Rahmen der „Ich tu's Initiative Klimaschutz und Energiesparen“ umgesetzt wird.

Von Sonne und Wolken

Im Rahmen des ersten Thementages standen im Klimabündnis-Kindergarten Kloster mit die Themen Klima und Umwelt im Mittelpunkt. Hier galt es, unterschiedliche Aufgaben zu lösen und Möglichkeiten zum Schutz des Klimas zu finden.

"Wir haben uns gut zwei Monate mit diesem Projekt beschäftigt. Dabei haben wir die Gewinnung von Energie bzw. Möglichkeiten zum Stromsparen ebenso unter die Lupe genommen, wie die Entstehung des Treibhauseffektes. Dazu haben wir Luft mit Räucherstäbchen sichtbar gemacht und die Kinder einmal Sonne und dann wieder CO2 in Form von Wolken spielen lassen, die die Wärme nicht wieder aus der Atmosphäre lassen", erklärt die für das Projekt verantwortliche Kindergartenleiterin Anita Ladler. Seit 1. Dezember ist übrigens Anita Ladler in ihrer Funktion als Leiterin des Kindergartens Kloster von Christina Steinbauer abgelöst worden.

Das große Klimafest

Den Abschluss des Kilimaprojektes bildete das Klimafest mit mehreren Stationen z.B. beim selber Butter Anrühren ohne Mixer, zum Thema Solarenergie oder bei der Erprobung einer Tauchglocke.
Das Klimafest bot somit Gelegenheit, mit Experimenten auf spielerische Art dem Klima und den Ursachen des Klimawandels nachzugehen. „Umwelterziehung und Klimaschutz kann nicht früh genug beginnen. Mit diesem Projekt gelingt es uns, Kinder für diese Themen zu sensibilisieren – und das auf spielerische und lustige Art“, so Anna Maria Maul vom Klimabündnis Steiermark.
So lernten die Kinder den frechen Kobold „Klimaschrecker“ kennen. Als er in den Kindergarten kam, liebte er Müll, trug einen Plastikmantel und in seinen Haaren hatte er Alufolie. Mit Hilfe vom schlauen Vogel „KliMax“ und dem steirische Superheld „Stektor“ sorgten die Kinder aber dafür, dass der Klimaschrecker an die Umwelt denkt.

Natur- und Waldkindergarten

Der Kindergarten Kloster ist übrigens nicht nur Klimabündnis-Kindergarten, sondern auch Natur- und Wald-Kindergarten. "Die Kleinen können bei unseren vielen Ausflügen in den Wald die Natur und all ihre Veränderungen im Jahreslauf mit allen Sinnen erleben", ist Ladler froh, solche Möglichkeiten auch für Kinder aus dem städtischen Bereich bieten zu können.

Mit vollem Einsatz waren die Kinder vom Klimabündnis-Kindergarten Kloster Deutschlandsberg bei der Sache.
Der Kobold "Klimaschrecker" ist dank der Kinder aus dem Kindergarten Kloster in Deutschlandsberg und dem Vogel "KliMax" bekehrt und kümmert sich jetzt mehr um die Umwelt.

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