Parken am LKH-Standort Deutschlandsberg kostet ab Juli

Ab 2. Juli werden beim Parkplatz am LKH-Standort Deutschlandsberg Parkgebühren eingehoben.
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  • hochgeladen von Susanne Veronik

DEUTSCHLANDSBERG. Die Suche nach einem Parkplatz kann beim LKH Deutschlandsberg zu einer sehr aufreibenden Angelegenheit werden. Diesem Umstand will die Leitung des LKH Weststeiwermark entgegentreten, nämlich mit Gebühren pro Parkstunde am Gelände des LKH in der Bezirksstadt.
Rund drei Viertel der 500 Mitarbeiter am Standort Deutschlandsberg des LKH Weststeiermark sind Pendler, täglich werden etwa 150 ambulante Patientinnen und Patienten betreut und 30 neu stationär aufgenommen. Kein Wunder also, dass Parkplätze beim LKH heiß begehrt sind.

Gebühren als steuernde Maßnahmen

„So heiß begehrt, dass wir jetzt lenkend eingreifen müssen, um sicher zu stellen, dass Parkplätze dann zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht werden“, erklärt der Betriebsdirektor des LKH Weststeiermark, PhDr. Franz Lienhart, MBA.
Der LKH-Standort ist mit gleich zwei Buslinien (760 und 769) und der GKB-Bahn bestens an den öffentlichen Verkehr angeschlossen. Gesundheitliche Beeinträchtigungen von Patienten und Besuchern einerseits, zum anderen aber auch die oftmals speziellen Dienstzeiten der LKH-Mitarbeiter machen in vielen Fällen die Inanspruchnahme des eigenen PKW nachvollziehbar, „weshalb auch die Preise sehr moderat angesetzt sind“, so Lienhart.
Wer künftig in unmittelbarer Nähe zum Eingangsbereich am Parkplatz 1 parkt, wird 2 Euro je Stunde in Kauf nehmen müssen, wobei die erste Viertelstunde gratis ist. Das heißt, dass ein Angehöriger, der einen Patienten zum Eingang des Krankenhauses bringt und innerhalb einer Viertelstunde wieder wegfährt, nichts bezahlen muss. Wenn man anschließend sein Auto z.B. auf dem vom Haupteingang etwas weiter entfernten Parkplatz 2 abstellt, fällt nur ein Stundenpreis von 1 Euro an (Tagesmaximum: 10 Euro).

Mehr Qualität bei der Parkplatz-Suche

Was mit dem Geld aus den eingehobenen Gebühren geschieht? "Es wurden in den letzten Monaten 1,2 Mio. Euro in die Qualitätssteigerung und Vergrößerung der Parkflächen investiert. Somit ist die nicht ungefährliche, alte Sackstraßen-Situation bei den Parkplätzen durch eine neue, praktische Schleifenregelung ersetzt worden. Die Parkgebühren werden daher zur Refinanzierung dieser massiven Baukosten herangezogen", erklärt Lienhart.

„In erster Linie geht es, wie gesagt, um einen Lenkungseffekt.“ Wobei nicht sicher ist, ob dieser mit den gewählten Tarifen erreicht werden kann, „aber das werden wir dann evaluieren und gegebenenfalls nachjustieren. Wir haben jedenfalls bewusst entschieden, es von der moderaten Seite her anzugehen“, so Lienhart abschließend.

Autor:

Susanne Veronik aus Deutschlandsberg

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