Projektpräsentationen an vier Standorten

Ein Teil des Tortuga Kollektivs mit Wolfgang Pollanz vom Kürbis Wies und mit Themenheften.
  • Ein Teil des Tortuga Kollektivs mit Wolfgang Pollanz vom Kürbis Wies und mit Themenheften.
  • hochgeladen von Josef Fürbass

In Wies dreht sich am 13. Oktober alles um aktuelle Kunst

Die Auseinandersetzung mit aktueller Kunst in der Region kommt für die Kulturinitiative Kürbis Wies viel zu kurz. Daher bringt der jährliche Kunsttag eine Reihe an Aktionen nach Wies. Am 13. Oktober lädt der Kürbis Wies zu einem Kunstrundgang ein. Das Programm ist abendfüllend.

BIOGRAFIK pur!

(jf). „Fortsetzung folgt!“ heißt es um 18 Uhr im Theater im Kürbis. Im zweiten Teil seiner Jahresausstellung widmet sich Dietmar Jakely erneut der Preisgabe von Erinnerungen und der Dokumentation von Begebenheiten. Biografischen Texten sind Zeichnungen zugeordnet und umgekehrt oder auch nicht. Als großformatige Digiprints werden die neuen Arbeiten bisher Gezeigtes überdecken und so langsam der gemeinsamen Erinnerung entreißen. BIOGRAFIK pur!

Die Pflanze ist Standort

Schauplatzwechsel um 19 Uhr zum Parkplatz der Raiffeisenbank. Für Kunst in Wies 2017 adaptiert das Künstlerinnen-Duo RESANITA die südwestseitige Fassade der NMS. Die permanente Installation – eine Solarlampe in Pflanzenform, die an der Wand wie ein Schattenzeiger funktioniert – spielt mit Fragen des konkreten Ortes und dessen Kommunikation mit der Umgebung, der örtlichen Naturgeschichte, der Jahreszeit und physikalischen Standortbedingungen.

Artis in residence 2017

Ab 19.30 Uhr präsentieren im Werkraum der NMS und im Atelier im Schwimmbad das Kollektiv Tortuga und Leo Rogler ihre Arbeiten. Leo Rogler: „Der Zusammenhang von Natur, Mensch und Architektur ist unumstößlich und daher überall sichtbar. Der Mensch ist also ein fest verwurzelter Teil, der immer schon als architektonisches Element eingesetzt wurde.“ Gerade verlassene Räume bieten dem Künstler den Anreiz, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Im ehemaligen Schwimmbad Wies kreierte Leo Rogler, Stipendiat der Meisterklasse Ortweinschule, eine gedachte Szene, die mittels Empathie einen Raum für freie Interpretation schaffen soll.

Verschwimmen – Verstecken – Verschwinden...

Ebenfalls im Atelier im Schwimmbad war „Tortuga“ kreativ. Das Kollektiv produziert Zeitschriften zu bestimmten Themen wie Grenze, Lärm oder Körper in kleiner Auflage. Während ihrer mehrwöchigen Residenz in Wies beschäftigten sich Katharina Pressl, Adina Camhy, Robin Klengel, Elisabeth Pressl, Eleonora Wenzel und Martin Kollmann mit der Vorsilbe „Ver-“ und setzten sich auf verschiedene Art damit auseinander. Die daraus entstandenen Texte, Zeichnungen, Collagen, Drucke, Fotografien, in die auch der Entstehungsort Wies mit einfließt, haben Eingang in das Themenheft „Verschwimmen“ gefunden. Im Rahmen eines Workshops wurde mit einer Klasse der NMS Wies ein ähnliches Projekt durchgeführt. Der spezielle Drucker wurde Tortuga von Risograd in Graz zur Verfügung gestellt. Beim Kunsttag präsentiert Tortuga neben den frisch hergestellten Heften auch die 2017 veröffentlichte Reihe zum Thema „Körper“.

Foto: Josef Fürbass

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