Selbstschutz bei Hochwasser

Zum Abschluss des Vortrages von Heribert Uhl in St. Peter im Sulmtal wurden Info-Mappen verteilt.
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  • hochgeladen von Susanne Veronik

ST. PETER IM SULMTAL. Der Vortrag des Geschäftsführers des Zivilschutzverbandes Steiermark, Heribert Uhl, zum Thema „Selbstschutz-Hochwasser“ beim GH Windhager in St. Peter war angesichts der immer häufiger auftretenden Hochwasser gut besucht.
Ziel des Vortrages war es, die interessierte Bevölkerung über das Hochwasserrisiko in ihrem Lebensumfeld aufzuklären und in der Eigenvorsorge zu schulen bzw. zum Selbstschutz zu motivieren.

Zu den Ursachen

Die Beschaffenheit der persönlichen Lebensumwelt ändert sich. Gebiete werden verbaut wo früher Wiesenflächen waren. Dadurch kann der fallende Niederschlag nicht mehr versickern, er fließt über die versiegelten Flächen ab. "Dazu kommt, dass verstärkt lokale Starkregenereignisse auftreten. Straßenzüge verwandeln sich in reißende Bäche, sodass ganz plötzlich an Stellen Wasser ist, an denen noch nie eines war", erklärt Heribert Uhl und ergänzt: "Häuser wurden auf Überflutungsflächen errichtet, die beim Bau noch unbekannt waren. Bei entsprechender Vorsorge wären viele Schäden vermeidbar und viele Arbeiten der Feuerwehr, die mittlerweile als selbstverständlich angesehen werden, gar nicht notwendig."

Auf den Punkt gebracht: Mit oft einfachen Maßnahmen kann sich jeder und jede selbst auf ein Hochwasser vorbereiten. Uhl: "Damit können nicht nur Schäden verhindert, sondern auch Menschenleben gerettet werden."

Im Anschluss an die rege Diskussion wurden noch persönliche Hochwassermappen verteilt. Diese können auf die jeweiligen persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden und sollen so eine Hilfestellung für die Bevölkerung sein, um ihr Eigenheim vor drohendem Hochwasser zu schützen.

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