"9 Plätze - 9 Schätze"
Siegerglockerl für unsere Strutz-Mühle

Peter Fürbass mit seinem Bruder Paul Fürbass, „Steiermark heute“-Moderator Franz Neger, den ORF-Moderatoren Barbara Karlich und Armin Assinger sowie Schauspieler Andreas Kiendl gestern Abend, 26. Oktober 2020, nach der ORF-2-Live-Sendung „9 Plätze – 9 Schätze“
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  • Peter Fürbass mit seinem Bruder Paul Fürbass, „Steiermark heute“-Moderator Franz Neger, den ORF-Moderatoren Barbara Karlich und Armin Assinger sowie Schauspieler Andreas Kiendl gestern Abend, 26. Oktober 2020, nach der ORF-2-Live-Sendung „9 Plätze – 9 Schätze“
  • Foto: ORF Zach-Kiesling
  • hochgeladen von Susanne Veronik

Auch wenn es heute regnet, bei uns scheint die Sonne: Schließlich hat gestern die "Strutz-Mühle" in Wielfresen  den Österreich-Sieg bei der beliebten ORF-Sendung "9 Plätze - 9 Schätze" eingefahren. Nach Platz zwei für die Weingärten Hochgrail im Vorjahr hat es heuer mit der Strutz-Mühle endlich zum Sieg für die Steiermark gereicht - und das mit Abstand.

WIELFRESEN/WIES. Was wir in der Region schon längst wissen, weiß jetzt ganz Österreich: Die liebliche "Strutz-Mühle" am Schwarzbach in Wielfresen ist nicht nur der schönste Platz im ganzen Land sondern seit gestern Abend auch der schönste Platz Österreichs. So geschehen bei der  Ausstrahlung von "9 Plätze - 9 Schätze" zum Nationalfeiertag.

Ein Lebenswerk

Schon bei den Dreharbeiten war das ORF-Team begeistert von  diesem herrlichen Platzerl, das Peter Fürbass, der sogenannte "Mühlen-Peter" mit viel Liebe zum Detail als letzte von insgesamt einst 24 Mühlen und nach historischem Vorbild mit einem original Mühlengetriebe aus dem Jahr 1854  geschaffen hat. Mit seiner Strutz-Mühle begeistert er nicht nur Schulklassen und Ausflügler,  auch Einheimische kommen immer wieder gerne in diese idyllische Gegend an der Weißen Sulm mit der Mühle und dem typischen Müller-Glöckerl.

Über das Herzenprojekt vom Mühlen-Peter:

„Strutz Mühle“ in Wielfresen für „9 Plätze – 9 Schätze“ nominiert

War es die Präsentation von ORF Steiermark Moderator Franz Neger, der Einsatz des aus Deutschlandsberg stammenden Schauspielers Andreas Kiendl, die Begeisterung der Jazz Gitti ("Da bin ich auch schon gewesen, herrlich") oder überhaupt die authentische Vorstellung seines Herzensprojektes durch den Zimmerer Peter Fürbass selbst - jedenfalls war die Jury  im ORF-Studio von der Strutz-Mühle derart begeistert, dass die Wertungsnoten auf 63 Punkte gestiegen sind. Obwohl die Strutz-Mühle erst als zweiter Beirag eingspielt worden ist, hat es keiner der folgenden Bundesland-Beiträge mehr überhaupt über 59 Punkte in der Jury-Wertung geschafft.

Spannung bis zuletzt

Und dann der große Augenblick, als die Publikumswertung eingespielt wurde, das Ergebnis:

  • Platz drei für den Hemmaberg in Kärnten
  • Platz zwei für die Salzburger Sulzbachtäler
  • Platz eins für die Strutz-Mühle in Wielfresen/Steiermark

Auch ohne Fanmeile war die Stimmung genial, vor allem die unermessliche Freude von Peter Fürbass ist einfach mitreißend, sehen Sie selbst, noch sieben Tage in der ORF/TV-Thek.

„Ich kann das noch gar nicht richtig wahrhaben, ich bin sprachlos. Dass es so etwas gibt, das hätte ich in meinem Leben nie gedacht, dass ich hier den ersten Platz mache. Ich kann das noch gar nicht fassen vor lauter Freude. Aber da sieht man, wenn man fleißig ist im Leben, dann hat man im Alter einen Dank. Und das freut mich. Wir haben immer viel gearbeitet. Das ist ein Dank für mich, das kann ich gar nicht beschreiben. Es ist eine Auszeichnung für mein Lebenswerk. Ich bin auch schon 80 Jahre alt, so etwas habe ich noch nie erlebt. Es ist einer der schönsten Tage in meinem Leben.“
Peter Fürbass

Schon im Vorfeld war die Stimmung in Wielfresen sehr angeregt:

Das Müller-Glöckerl läutet das rot-weiß-rote Finale ein

Mehr über die Schaumühle können Sie auch auf auf steiermark.ORF.at erfahren

Ein Millionenpublikum

Durchschnittlich waren 1,101 Millionen bei 32 Prozent Marktanteil (18 bzw. 17 Prozent in den jungen Zielgruppen) via ORF 2 live dabei. Das ist Sendungsrekord.
ORF Steiermark-Landesdirektor Gerhard Koch: „Die Österreicherinnen und Österreicher haben das Lebenswerk eines 80-jährigen Steirers zum schönsten Platz gewählt und durchschnittlich 1,101 Millionen Zuseherinnen und Zuseher waren vor den Bildschirmen dabei. Peter Fürbass hat mit seiner natürlichen Art und seiner Mühle nicht nur die prominente Jury überzeugt, sondern auch die vielen Menschen, die für den steirischen Kandidaten angerufen haben. Ein herzliches Dankeschön gilt aber auch unserem Paten, ‚Soko Donau‘-Star Andreas Kiendl, ‚Steiermark heute‘-Moderator und Präsentator Franz Neger und dem Beitragsgestalter Robert Sturmer, der die Strutz-Mühle für diese Sendung vorgeschlagen hat. ‚9 Plätze − 9 Schätze‘ ist eine wunderbare Teamleistung des gesamten Landesstudios.“

Alle 27 „9 Plätze – 9 Schätze“-Kandidaten auf ORF 2

Der Bundesländerabend wird am 28. Oktober noch „verlängert“ – um 21.10 Uhr steht in ORF 2 die Sendung „9 Plätze – 9 Schätze: So schön ist Österreich“ auf dem Programm. Dabei werden alle 27 Orte und Plätze, die die Bundesländer insgesamt ins Rennen geschickt haben, noch einmal vorgestellt – damit ganz Österreich nicht nur die neun Landessieger kennenlernt, sondern eben alle Schätze 2020.

„9 Plätze – 9 Schätze“ als Buch

Am 7. Oktober erschien, einmal mehr im Kral-Verlag, das Buch zu „9 Plätze – 9 Schätze“, das die Schatzsuche 2020 (und die neun Landessieger des Vorjahres) auf knapp 200 Seiten mit informativen Texten und vor allem prächtigen Bildern begleitet.

„Heimat großer Töchter und Söhne“

Anschließend an „9 Plätze – 9 Schätze“ ging der Bundesländerabend am 26. Oktober 2020 weiter: Durchschnittlich 346.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (bei 19 Prozent Marktanteil) sahen in ORF 2 „Heimat großer Töchter und Söhne“ und damit jene Sendung, die neun Menschen aus den Bundesländern porträtiert, die Großes geleistet haben. Aus der Steiermark gab es ein Porträt über Kurt Senekovic, er gründete den Verein „Achterbahn“ – eine Plattform für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. (Gestaltung des Fernseh-Beitrags: Helmut Schöffmann)

Fünf Spitzenplätze aus der Steiermark

Übrigens: Die Steiermark hat bei den bisherigen sieben Ausgaben von „9 Plätze – 9 Schätze“ fünf Spitzenplätze erreicht. Neben den zwei Siegen (2014: „Grüner See“. 2020: „Strutz-Mühle“) gewann die Steiermark im Jahr 2019 mit den „Weingärten Hochgrail“ den zweiten Platz, 2018 mit „Schüsserlbrunn“ und 2016 mit dem „Weinweg der Sinne“ den dritten Platz.

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