Völkerverbindendes Frühjahrskonzert der BORG Big Band Deutschlandsberg

Die BORG Big Band begeisterte das Publikum, darunter auch Gäste aus Sarajevo.
  • Die BORG Big Band begeisterte das Publikum, darunter auch Gäste aus Sarajevo.
  • Foto: BORG
  • hochgeladen von Susanne Veronik

30 Musikerinnen und Musiker spielten beim Konzert der BORG Big Band im Bundesschulzentrum Deutschlandsberg auf.

DEUTSCHLANDSBERG. Am Donnerstag, dem 11. April, lud die Big Band des BORG Deutschlandsberg in der Aula des Bundesschulzentrums zum traditionellen Konzert ein, bei dem vor allem Stücke aus den Bereichen Jazz, Latin, Filmmusik und Pop auf dem Programm standen. Zugleich sollte die Veranstaltung auch ein festlicher Abschluss eines Aufenthalts für Gäste aus Sarajevo sein; 34 Mädchen und Burschen aus einem Gymnasium hatten vier Tage lang bei und mit den Schülerinnen und Schülern gelebt und ein wenig unser Land kennengelernt.

Ein umfassendes Repertoire

Mit dem Jazzstandard "How High The Moon" von Morgan Lewis eröffnete die Band diese Feier. Danach begrüßte die Schulleiterin Gerda Lichtberger das Publikum und besonders die Gäste aus Bosnien.
"Quiet Nights" aus der Feder des brasilianischen Komponisten Antônio Carlos Jobim ließ etliche Zehenspitzen mitwippen, nach dem ruhigeren Just Friends steigerte La Virgen De La Macarena von Rafael Méndez unsere Lust mitzutanzen.
George Gershwins "Oh, Lady, Be Good" folgte der mitreißende Soul "Bossa Nova" von Quincy Jones.
Mit dem Titel Reach Out I'll Be There der Popgruppe Four Tops ging es in die Pause, aus der uns das "Girl From Ipanema" zurückrief, ein weiterer Hit aus Jobims Feder. "On The Sunny Side Of The Street" gingen die Musiker besonders gern mit, um bei der Musik zu einem Filmklassiker mit dem Komikerduo Jack Lemmon und Walter Matthau zu gelangen: Ein seltsames Paar (The Odd Couple) ließ wohl viele von uns in Erinnerungen schwelgen, bevor "Sing, Sing, Sing" von Louis Prima als rhythmischer Leckerbissen in die Jetztzeit zurückholte. "Mas Que Nada" heizte die Tanzlust weiter an, kurz gebremst nur durch die Nummer Jeepers Creepers; nach dem mitreißenden Wave – wieder vom Brasilianer Jobim – verlangte das Publikum stürmisch nach einer Zugabe….
Dann die Überraschung: Die Band spielte zur großen Freude der Gäste die Hymne von Bosnien und Herzegowina an und  bescherte somit einen emotionalen Höhepunkt eines völkerverbindenden Fests.

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