Elf Standorte in Deutschlandsberg
Vorbereitungen zu den Massentestungen laufen auf Hochtouren

Für den Assistenzeinsatz bei den Massentets unterziehen sich Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr bereits vorab einem Antigen-Schnelltest, so wie hier in der Deutschlandsberger Koralmhalle vor der Zielgruppentestung am vergangenen Wochenende.
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  • Für den Assistenzeinsatz bei den Massentets unterziehen sich Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr bereits vorab einem Antigen-Schnelltest, so wie hier in der Deutschlandsberger Koralmhalle vor der Zielgruppentestung am vergangenen Wochenende.
  • Foto: LM d.V. Markus Steinwender / FF Deutschlandsberg
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Die Corona-Testung für die steirische Bevölkerung findet am 12. und 13. Dezember statt. Rund 185 Teststationen stehen in der Steiermark zur Verfügung, elf davon im Bezirk Deutschlandsberg mit insgesamt 39 Teststraßen.

DEUTSCHLANDSBERG/STEIERMARK. Am vergangenen Wochenende haben bereits die freiwilligen Antigen-Schnelltests für das Personal im gesamten steirischen Bildungsbereich stattgefunden also für Pädagogen sowie für alle, die in diesen Einrichtungen ihren Arbeitsplatz haben (also auch Reinigungskräfte, Schulwart etc.) Dort hat die online-Amnmeldung wie überhaupt die ganze Abwicklung bereits gut funktioniert, wie es aus dem Büro der Bezirkshauptmannschaft heißt: "Die Zusammenarbeit von Gemeinde, Bundesheer, Feuerwehr und Rotem Kreuz war ausgezeichnet. Dafür besten Dank."

Wer am letzten Wochenende nicht zum Zug gekommen ist, hat aber am kommenden Wochenende wieder die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen. Als weitere Maßnahme zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus finden nämlich am 12. und 13. Dezember in der Steiermark von 8 bis 18 Uhr flächendeckende Corona-Tests für die steirische Bevölkerung statt. Getestet wird dabei mittels Antigen-Schnelltests durch Personal des steirischen Gesundheitswesens allen voran das Rote Kreuz.

185 Teststationen und mehr als 900 Testspuren

„Für die flächendeckende Corona-Testung stehen am 12. und 13. Dezember steiermarkweit rund 185 Teststationen und mehr als 900 Testspuren zur Verfügung. Ermöglicht wird dies durch die große Unterstützung seitens der Gemeinden und die enge Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesheer, dem Roten Kreuz, den Freiwilligen Feuerwehren, und der Polizei. Für den großen Einsatz möchte ich mich bereits jetzt herzlich bedanken″, so Harald Eitner, Leiter der Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung des Landes Steiermark.

Mitarbeiter an den Teststraßen werden vor Beginn der Arbeiten getestet und je nach Art der Tätigkeit mit der erforderlichen Schutzausrüstung ausgestattet.
Alle Teilnehmer erhalten beim Eingang eine neue Schutzmaske ausgehändigt.

In der Steiermark werden voraussichtlich 185 Teststationen mit insgesamt 945 Spuren vorbereitet. Im Bezirk Deutschlandsberg sind es elf Stationen mit insgesamt 39 eingeplanten Spuren.

  • Foto: LM d.V. Markus Steinwender / FF Deutschlandsberg
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Die elf Teststandorte im Bezirk Deutschlandsberg (vorab)

  • Steinhalle - Lannach
  • Turnsaal Mittelschule- St. Stefan
  • Festhalle Stallhof - Stainz
  • Festhalle Rassach - Stainz
  • Koralmhalle - Deutschlandsberg
  • Florianihalle - Groß St. Florian
  • Weststeirerhalle - Wettmannstätten
  • Mehrzwecksaal - St. Peter i.S.
  • Mehrzweckhalle/Volksschule - Bad Schwanberg
  • Mittelschule - Wies
  • Festsaalsaal - Eibiswald und WKO Speisesaal bei der Landesberufsschule

Eine Übersicht über Teststandorte gibt es unter:

https://gis.stmk.gv.at/content/dokumente/sites/covid19massenteststandorte.html

Die meisten steirischen Gemeinden haben sich um eine Teststraße bemüht. Nicht alle ihre Wünsche konnte angesichts des damit verbundenen personellen Mehrbedarfs für Bundesheer und Rotes Kreuz erfüllt werden. Die organisatorische Leitung der Teststraße übernimmt – wenn die jeweilige Gemeinde dies möchte – das Bundesheer. Die beteiligten Gemeinden stellen dankenswerterweise einen Großteil des Personals, die Räumlichkeiten und die Teststraßen-Infrastruktur zur Verfügung.

Wer kann an der Testaktion nicht teilnehmen?

  • Personen mit COVID-19-Krankheitssymptomen (in diesem Fall bitte den Hausarzt oder 1450 anrufen).
  • Personen, die zum Testzeitpunkt im Krankenstand sind.
  • Personen, die zum Testzeitpunkt in behördlicher Absonderung (Quarantäne) sind.
  • Personen, die berufsbedingt regelmäßig getestet werden.
  • Kinder unter 6 Jahren.
  • Personen, die in Alten- und Pflegeheimen wohnen.
  • Personen, die in den letzten drei Monaten an Covid-19 erkrankt waren bzw. positiv getestet wurden.

Testung und Terminvergabe

Die Anmeldung zur Testung und die Vergabe für einen persönlichen Testtermin erfolgt online: Ab Montag, dem 7. Dezember um 8 Uhr besteht unter Externe Verknüpfung www.steiermarktestet.at die Möglichkeit zur Anmeldung. Außerdem bietet die Homepage eine interaktive Steiermarkkarte mit allen Bezirken an. Mit einem Klick sind alle Standorte des jeweiligen Bezirks zu sehen. Mit einem weiteren Klick erscheinen Name und Adresse des Teststandorts sowie die Möglichkeit, sich ab 7.12. für genau diesen Standort online anzumelden. Wer keinen Zugang zum Internet hat, kann sich von einer Vertrauensperson anmelden lassen oder ab 7.12. die Hotline 0316/376 300 anrufen und sich telefonisch einen Termin sichern.

Am Testtag ist die Anmeldung vor Ort möglich, wofür eigene Teststraßen eingerichtet werden.
Eine vorherige Terminvereinbarung erspart allerdings lange Wartezeiten und minimiert das Ansteckungsrisiko während des Wartens. Die Testung ist für die Bevölkerung kostenlos.
Um größere Personenansammlungen zu vermeiden, kommen Sie bitte pünktlich zur Testabnahme.

Was ist mitzunehmen?

Mitzubringen sind ein amtlicher Lichtbildausweis, die e-Card (Sozialversicherungsnummer) und einen Ausdruck Ihrer Anmeldung mit. Außerdem sollten Sie eine E-Mail-Adresse und eine Mobiltelefonnummer zur weiteren Kommunikation angeben.  steiermarktestet.at bietet eine interaktive Steiermarkkarte mit allen Bezirken an. Mit einem Klick sind alle Standorte des jeweiligen Bezirks zu sehen. Mit einem weiteren Klick erscheinen Name und Adresse des Teststandorts sowie die Möglichkeit, sich ab 7.12. für genau diesen Standort online anzumelden. Wer keinen Zugang zum Internet hat, kann sich von einer Vertrauensperson anmelden lassen oder ab 7.12. die Hotline 0 316/376 300 anrufen und sich telefonisch einen Termin sichern.

Wer soll sich testen lassen

Es kommen Antigen-Schnelltest in Form eines Rachenabstriches (Nasenabstrich auf Ersuchen) zum Einsatz.
Zur Testung aufgerufen sind am 12. und 13. Dezember alle Steirerinnen und Steirer, die älter als sechs Jahre sind und ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz in der Steiermark haben. Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 14 Jahren müssen entweder von einem Elternteil begleitet werden oder eine Einverständniserklärung des/der Erziehungsberechtigten vorweisen.
Nach der Testung ist der Standort sofort zu verlassen. Die Verständigung über das Testergebnis wird mit einer SMS (Kurzmitteilung) zugesandt, daher ist es unbedingt erforderlich, dass die Angabe der Telefonnummer korrekt ist

Mit einer möglichst breitflächigen Testung können so auch asymptomatische Fälle rasch identifiziert werde, um damit die Zahl der Neuinfektionen innerhalb kurzer Zeit deutlich zu senken. Mit der Teilnahme am Test leisten die Steirerinnen und Steirer einen entscheidenden Beitrag, um unbemerkte Infektionsketten in unserem Bundesland zu durchbrechen und das Infektionsgeschehen nachhaltig einzudämmen.

Bei einem positiven Test

Fällt der Antigen-Schnelltest positiv aus, gelten Sie als Corona-Verdachtsfall und müssen sich sofort für zehn Tage in Selbstisolation begeben, auch ohne Symptome. Die Gesundheitsbehörde wird rasch mit den Betroffenen Kontakt aufnehmen und Ihre PCR-Testung veranlassen. Außerdem wird man nach den im gemeinsamen Haushalt lebenden Kontaktpersonen befragt werden, die dann ebenfalls bescheidmäßig abgesondert werden.
Für die Behörden ist also voller Einsatz für das aufwändige Contact Tracing angesagt. "Dazu ziehen nach dem Massentest alle personellen Ressourcen in der Bezirkshauptmannschaft zusammen", blickt Bezirkshauptmann Helmut-Theobald Müller auf arbeitsintensive Tage und bittet zugleich um Verständnis für diese Ausnahmesituation.

Bezirkshauptmannschaft ist gefordert

Unter der Annahme, dass 50 Prozent der Bevölkerung im Alter über sechs Jahre, somit rund 28000 Personen, am Test teilnehmen und ein Prozent davon positiv getestet werden, ist mit 280 Indexfällen im Bezirk zu rechnen, die ein Kontaktpersonen-Management für ca. 1000 Personen (unter der Annahme von vier KP je Krankheitsfall) nach sich ziehen.
Diese Arbeitslast fällt neben dem normalen Corona-Dienstbetrieb an.
Deshalb wird in der Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg vom 14. bis 17. Dezember 2020 der Parteienverkehrnur für unaufschiebbare Erledigungen (z.B.: Fristversäumnisse, Gefährdungsfälle in der Kinder- und Jugendhilfe etc.) stattfinden.
"Ich bitte um Verständnis für diese befristete Einschränkung des Dienstbetriebes, Gleichzeitig möchte ich meinen Mitarbeitern sehr herzlich dafür danken, dass sie seit nunmehr neun Monaten mit höchstem persönlichen Einsatz gegen die Corona-Pandemie ankämpfen", betont Bezirkshauptmann Helmut-Theobald Müller.

Unterstützung gesucht

Für die Probenentnahmen bei den Massentests am 12. und 13. Dezember ist das Rote Kreuz im Einsatz und hat dazu auch schon aufgerufen, dass sich Personen aus dem Gesundheitsbereich zur Mithilfe melden. "Inzwischen haben sich einige gemeldet. Es ist eine große Herausforderung für uns alle", so Bernhard Pölzl vom Roten Kreuz Deutschlandsberg.
Auch die Stadtgemeinde Deutschlandsberg sucht dringend freiwillige Helfer zur Abwicklung  der Covid-19-Massentestung in der Koralmhalle , wobei es vor allem um die korrekte Dateneingabe in den PC geht. Das vollendete 18. Lebensjahr und PC-Kenntnisse sin dazu erforderlich.
Bei Interesse kann man sich unter folgender E-Mail Adresse melden : mathias.freidl@deutschlandsberg.at

Folgende Daten/Information bekanntzugeben:

  • vollständiger Name
  • Telefonnummer
  • Bekanntgabe an welchem Tag die Bereitschaft zur Mithilfe besteht (auch beide Tage möglich)

So stehen unsere Freiwilligen Feuerwehren bei den Tests im Einsatz:

Assistenzeinsatz bei Corona Massentestungen

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