Kurt Di Bernardo
Wettmannstätten hat seinen ersten Diakon

Die neu geweihte Diakon Kurt Di Bernardo in seiner liturgischen Kleidung mit Dalmatika und Diakons-Stola. Auch seine Familie war bei der Weihe im Grazer Dom dabei.
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  • Die neu geweihte Diakon Kurt Di Bernardo in seiner liturgischen Kleidung mit Dalmatika und Diakons-Stola. Auch seine Familie war bei der Weihe im Grazer Dom dabei.
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Am 25. April 2021 weihte Bischof Wilhelm Krautwaschl im Grazer Dom sieben Männer zu Ständigen Diakonen. Einer davon war Kurt Di Bernardo aus Wettmannstätten.

WETTMANNSTÄTTEN. Die Pfarre Wettmannstätten feiert heuer ihr 100-jähriges Bestehen. Doch nicht nur dieses besondere Jubiläum macht das Jahr 2021 für die Wettmannstättener Pfarrgemeinde zu einem besonderen, sondern auch die Weihe von Kurt Di Bernardo zum Ständigen Diakon wird in die Geschichte der weststeirischen Pfarre eingehen. Di Bernardo zeigt sich ergriffen:

"Ich bin der erste Diakon hier, das ist etwas Großes für mich. Es hat 100 Jahre gebraucht, bis Gott jemanden berufen hat, der hier in Wettmannstätten Diakon wird."

 

Entscheidung für Gott und Familie

Dem Ruf Gottes folgte der gebürtige Hollenegger nach einer 10-jährigen Periode als Pfarrgemeinderats-Vorsitzender, indem er sich dazu entschloss, den Weg als Diakon einzuschlagen. "Diesen Weg hat der Herrgott für mich gerichtet und ich bin froh, dass ich ihn einschlagen durfte, denn durch das Diakonat kann ich Gott nahe sein und darf dennoch eine Familie haben", erklärt Kurt Di Bernardo, der seit nunmehr 23 Jahren verheiratet und Vater von zwei Töchtern ist.

Kurt Di Bernardo hat den Bibelspruch „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ (Joh 20,29) für sich und sein Wirken auserkoren.
  • Kurt Di Bernardo hat den Bibelspruch „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ (Joh 20,29) für sich und sein Wirken auserkoren.
  • Foto: Gerd Neuhold
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"Besonderer Dank gilt meiner Frau, die mir immer den Rücken freigehalten hat", sagt der gelernte KFZ-Techniker, der einen dreijährigen Theologiekurs und die daran anschließende vierjährige Ausbildung zum Diakon neben seiner beruflichen Tätigkeit als Qualitätstechniker absolviert hat. 

Seelsorge als wichtige Aufgabe

Am 25. April fand schließlich die Weihe durch Handauflegung von Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl und durch den Erzbischof emeritus Alois Kothgasser aus Salzburg statt: "Ich kann gar nicht in Worte fassen, was mir Weihe bedeutet hat. Für mich war der Tag sehr ergreifend." 

Ein emotionaler Höhepunkt der Weihe: Die Weihekandidaten legen sich vor dem Altar auf den Boden  und begeben sich damit symbolisch in Gottes Hände.
  • Ein emotionaler Höhepunkt der Weihe: Die Weihekandidaten legen sich vor dem Altar auf den Boden und begeben sich damit symbolisch in Gottes Hände.
  • Foto: Gerd Neuhold
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In besonderem Maße möchte sich Di Bernardo nun der Seelsorge widmen. "Für andere da zu sein, ihnen zuzuhören, betrachte ich als wichtige Aufgabe." Ebenso stellt er den Wert des Gebets in den Mittelpunkt seines Tuns, denn "beten gibt Kraft und sorgt dafür, dass man gewisse Dinge leichter überwinden kann. Es stärkt Beziehungen, wenn man gemeinsam betet."

"Für mich war dieser Weg wie eine Fußwallfahrt ohne Schuhe, auf der man nicht nur über sanfte Wiesen, sondern auch auf felsigen Wegen und Straßen gehen musste. Aber jetzt habe ich meine Schuhe an und mein Ziel ist es, den eingeschlagenen Weg bis zum Ende eines erfüllten Lebens weiterzugehen. Dieser Weg ist meine Aufgabe."

Die festliche Einführung von Diakon Kurt Di Bernardo wird am 9. Mai 2021 in der Pfarrkirche Wettmannstätten gefeiert. Sollte das Wetter es zulassen, wird die Hl. Messe im Freien zelebriert. 

Wird Kurt Di Bernardo am 9. Mai 2021 in seinem neuen Amt installiert, kann Johann Pucher aus Groß St. Florian auf über 40 Jahre als Diakon zurückblicken. Mehr dazu sowie zum Diakonat lesen Sie hier: 

Ein "Halleluja" für den Diakon

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