Jugendarbeit im Rampenlicht

Die Landjugendlichen Martin Stieglbauer aus St. Martin im Sulmtal und Astrid Riegelnegg aus St. Johann im Saggautal sind mit dem "Meilenstein 2018" ausgezeichnet worden. Ebeno einen "Meilenstein" erhielt David Fröhlich von der Katholischen Jugend Steiermark.
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  • Die Landjugendlichen Martin Stieglbauer aus St. Martin im Sulmtal und Astrid Riegelnegg aus St. Johann im Saggautal sind mit dem "Meilenstein 2018" ausgezeichnet worden. Ebeno einen "Meilenstein" erhielt David Fröhlich von der Katholischen Jugend Steiermark.
  • Foto: Nicholas Marten
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Landesrätin Ursula Lackner verleiht 27 Ehrenamtlichen den „Meilenstein 2018“. Unter ihnen auch Martin Stieglbauer aus St. Martin im Sulmtal.

Anlässlich des gestrigen Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember wurden bereits am Vortag in der Aula der Alten Universität insgesamt 28 Personen für ihre Verdienste als ehrenamtliche MitarbeiterInnen in der außerschulischen Jugendarbeit ausgezeichnet. Die Preise überreichte Jugendlandesrätin Ursula Lackner.
Zum zehnten Mal wurde dieses Jahr die Veranstaltung „Rampenlicht Jugendarbeit“ abgehalten. Traditionell werden dabei herausragende Persönlichkeiten, die in den letzten beiden Jahren das jeweilige Vereins- bzw. Organisationsleben maßgeblich mitgestaltet, an Angeboten entscheidend mitgewirkt oder eine besondere Leistung für einen Verein bzw. eine Organisation erbracht haben, mit dem Meilenstein ausgezeichnet. Ein weiteres Merkmal dieser Auszeichnung ist, dass die Preisträgerinnen und Preisträger auch weiterhin in der Organisation tätig sind.

Daumen hoch für das Ehrenamt

Übergeben wurden die Preise von Jugendlandesrätin Ursula Lackner, die vor allem den Stellenwert der ehrenamtlich Tätigen in der Steiermark hervorhob: „Gerade die Jugendarbeit lebt von ehrenamtlichem Engagement. Ohne dieses wäre Vieles, das in der steirischen Jugendarbeit passiert, unmöglich.“ Lackner betonte in ihrer Rede auch, dass ehrenamtliches Engagement mehr als nur Arbeit ist und die eigene Persönlichkeit stärkt: „Man lernt, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, mit Konflikten und Problemen konstruktiv umzugehen, entdeckt neue Fähigkeiten und bringt die eigenen Talente ein. Außerdem qualifiziert man sich mit zusätzlichen Aus- und Fortbildungen. Somit ist die Kinder- und Jugendarbeit auch ein wichtiges Handlungsfeld im Bereich der informellen Bildung.“

Ein Landjugendlicher mit Leib und Seele

Aus dem Bezirk Deutschlandsberg ist Martin Stieglbauer aus St. Martin im Sulmtal geehrt worden, der zwar vor kurzem aus der Funktion als Bundesleiter der Landjugend verabschiedet worden ist, aber nach all den anderen Funktionen jetzt als einfaches Mitglied der Landjugend erhalten bleiben wird. "Ich freue mich natürlich sehr über diese Auszeichnung. Es zeigt, dass unsere Arbeit in der Landjugend auch vom Land Steiermark wertgeschätzt wird. Ich kann zwar auf eine aufregende und prägende Zeit mit vielen unvergesslichen Erinnerungen und spannenden Begegnungen zurückblicken. Wenn man jedoch bedenkt, dass österreichweit über 13.000 Landjugendliche als ehrenamtliche Funktionärinnen und Funktionäre Verantwortung übernehmen, sehe ich mich mit diesem 'Meilenstein' aber auch stellvertretend für alle Aktiven in der Landjugend ausgezeichnet", so Martin Stieglbauer gegenüber der WOCHE Deutschlandsberg.
Martin Stieglbauer hat in seiner Landjugendlaufbahn Funktionen auf allen vier Ebenen ausgeübt. Angefangen hat er 2005 als Pressereferent und ab 2009 als Obmann in seiner Ortsgruppe Groß St. Florian. Es folgten Aufgaben als Bezirksobmann und als Landesobmann Stellvertreter, bevor er 2015 zum Bundesleiter der Landjugend Österreich gewählt worden ist.

Außerdem ist Astrid Rigelnegg von der Landjugend St. Johann im Saggautal mit dem "Meilenstein" gewürdigt worden, die ebenfalls auf zehn Jahre als Landjugendfunktionärin zurückblicken kann.

Überraschung zum Schluss

Auf die Organisatorin der Veranstaltung, Christa Zobernig von der Abteilung 6 des Landes, wartete zum Schluss der Preisverleihung noch eine große Überraschung – nämlich, als noch eine 28. Preisträgerin aufgerufen wurde: sie selbst! Lackner ließ es sich nicht nehmen, ihr persönlich für ihren langjährigen und intensiven Einsatz für die Jugendarbeit zu danken. Die Verleihung der Meilensteine hat sie gestern zum zehnten Mal organisiert – und auch zum letzten Mal, da sie im kommenden Jahr in den Ruhgestand geht. Die Laudatio hielt Alexandra Nagl, Leiterin der Fachabteilung Gesellschaft des Landes Steiermark.

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