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Arbeitnehmer im Gesundheitsbereich sind am Limit

ÖGB-Regionalfrauenvorsitzende Sigrid Riegler mit Mitgliedern des ÖGB-Regionalfrauenvorstandes der Region Südweststeiermark
  • ÖGB-Regionalfrauenvorsitzende Sigrid Riegler mit Mitgliedern des ÖGB-Regionalfrauenvorstandes der Region Südweststeiermark
  • Foto: ÖGB Steiermark
  • hochgeladen von Susanne Veronik

Regionalfrauenvorstand des ÖGB Südweststeiermark betont: „Es ist 5 nach 12 im Gesundheitsbereich!“

DEUTSCHLANDSBERG. „Täglich sagen mir Kolleginnen und Kollegen, dass sie nicht mehr können und dass es so nicht weitergehen kann“, berichtet Sigrid Riegler, Frauenvorsitzende des ÖGB Südweststeiermark aus dem Gesundheitsbereich. „Die Belastung war vor der Pandemie schon hoch, aber jetzt wird es unerträglich.“
„Wer kann, sucht sich eine andere Arbeit oder geht in Pension, für die Übriggebliebenen aber wird es immer schwieriger“, so Riegler, weswegen auch die Aussage „Es ist 5 nach 12“ mehr als gerechtfertigt ist.
„Wir haben alle gewusst, dass wir einen schönen, aber auch fordernden Beruf angehen, aber auch wir haben unsere Belastungsgrenzen!“
Zwar wurden während der Pandemie oftmals lobende Worte geäußert, „aber Worte sind nicht genug", betont Riegler. Für eine Verbesserung braucht es rasch Maßnahmen.

Mehr Lohn für herausfordernde Arbeit

Insgesamt müssen die Arbeitsbedingungen attraktiviert und auch das Entgelt erhöht werden.
Riegler: "Es ist dringend notwendig, die massive Arbeitsverdichtung zu reduzieren, da den Beschäftigten viel zu viel zugemutet wird." Darüber hinaus denkt aber Riegler, die selbst seit 30 Jahren in der realen Pflege tätig ist, an die Zukunft: "Wir wissen, auch ohne Pandemie, dass wir mehr Personal und viel Nachwuchs brauchen. Weiters benötigen wir dringend ausreichend Ausbildungsplätze, eine Attraktivierung und Neugestaltung des Gesundheitsbereiches, sowie eine entsprechende Entlohnung jeglicher Funktionen und Wertschätzung in dieser Branche."

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