Gemeindebund Deutschlandsberg beschließt altes Jahr

Bezirkshauptmann Helmut-Theobald Müller stellte die Räumlichkeiten der BH Deutschlandsberg zur Verfügung.
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  • hochgeladen von Simon Michl

Kurz vor Weihnachten lud Gemeindebundobmann Josef Niggas noch einmal alle Bürgermeister bzw. deren Vertreter aus dem Gemeindevorstand ein. Die letzte Vollversammlung des Gemeindebunds in diesem Jahr im Sitzungssaal der Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg stand am Donnerstag an. „Wir werden heute ein bisserl Geld ausgeben“, meinte der Lannacher Bürgermeister zu Beginn, als er die ersten paar Tagesordnungspunkte recht schnell abhandelte. Fast zu schnell: Punkt 7 wurde von Niggas glatt übersehen, seine Kollegen erinnerten ihn aber schnell daran. Immerhin ging es dabei um den Projektfondsbeitrag für das nächste Jahr, ein freiwillig eingehobener Solidaritätsbeitrag der Gemeinden, um laufend verschiedene Bezirksangelegenheiten finanzieren zu können. Der Gesamtbetrag von 60.000 Euro für 2017 bleibt gleich und wurde einstimmig angenommen. Derzeit befinden sich knapp 120.000 Euro im Fonds. Ebenfalls ohne Gegenstimme wurden 3.500 Euro für die Bergrettung Schwanberg, 15.000 für die HTL Deutschlandsberg (Anschaffung neuer PC’s) und die Finanzierung des LEADER-Projekts „Mobil Südwest“ beschlossen. Es soll ein öffentliches Mikroverkehrsnetz in den Bezirken Deutschlandsberg und Leibnitz auf die Beine stellen, welches auf das Liniennetz und die Gemeinden abgestimmt ist. Derzeit befindet man sich noch in der Planungsphase, laut Regionalmanager Lasse Kraack würde die Umsetzung einmalig 50 Cent pro Einwohner kosten. Für den Bezirk Deutschlandsberg wären das 30.000 Euro, diese werden über den Projektfonds finanziert.

Gemeinden fordern Gerechtigkeit für Rettungsdienste

Für Diskussionen unter den Bürgermeistern sorgte der von Stephan Oswald eingebrachte Beitrag zum „Rettungseuro“ (derzeit neun Euro). Dieser Betrag, den jede Gemeinde pro Einwohner entrichten muss, finanziert die Rettungsorganisationen zum größten Teil. Allerdings werde er nicht gerecht an das Grüne Kreuz, Rote Kreuz und den Samariterbund verteilt. Alle Bürgermeister waren sich einig ein gemeinsames Schreiben an das Land zu verfassen, in der eine gerechte Aufteilung des „Rettungseuros“ gefordert wird.

Bezirkshauptmann Helmut-Theobald Müller stellte die Räumlichkeiten der BH Deutschlandsberg zur Verfügung.
Über eine gerechtere Verteilung des "Rettungseuros" waren sich alle Bürgermeister einig.

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