Herzstück Koralmtunnel

Eine Delegation um Hella Ranner besichtigte den Koralmtunnel
  • Eine Delegation um Hella Ranner besichtigte den Koralmtunnel
  • Foto: Hans Ast
  • hochgeladen von Martina Schweiggl

Ein Verkehrsausschuss des EU-Parlaments nahm auch die Baustelle
Koralmtunnel unter Augenschein.

Auf Initiative der steirischen ÖVP-Europaparlamentarierin Hella Ranner besuchte eine hochrangige Delegation des Verkehrsausschusses des EU-Parlaments die Steiermark. „Mit dem Besuch wollen wir Lobbying für die Baltisch-Adriatische Verkehrsachse mit dem Koralmtunnel als Herzstück betreiben. Denn für uns hat die Verwirklichung dieses Jahrhundertprojektes absolute Priorität“, äußerte Ranner.
Bei der Besichtigung des Koralmtunnels konnten sich die elf Europaparlamentarier unter der Leitung des Ausschussvorsitzenden Brian Simpson ein Bild über die baulichen Fortschritte und den europäischen Mehrwert dieser transeuropäischen Eisenbahnachse machen. „Für uns ist es eine historische Gelegenheit, dass sich der Entscheidungsträger vor Ort über die Fortschritte der Baumaßnahmen informiert“, freute sich Projekt-Manager Gerhard Harer. Für Brian Simpson ist es entscheidend, dass es eine gesamteuropäische Achse wird. „Wichtig ist, dass Länder und Regionen entlang der Achse für dieses Projekt sind und es unterstützen. Weiters ist erfreulich, dass Österreich für Österreich etwas tut. Aber entscheidend ist, dass sich Europa durch solche Projekte verlinkt“, stellte der Vorsitzende klar.
LR Kristina Edlinger-Ploder zeigte sich erfreut über die ermutigenden Worte von Simpson: „Weil wir schon seit Jahren den Brückenschluss vom Baltikum zur Adria anstreben. Uns ist klar, dass wir die Hauptlast der Finanzierung tragen müssen. Wir brauchen aber auch in finanzieller Hinsicht Unterstützung von der EU.“ Abschließend meinte Ranner: „In der jetzt anstehenden neuerlichen Revision der TEN-Leitlinien soll ein sogenanntes ‚Kernnetz‘ die bisherigen prioritären Projekte ersetzen.
Daher wird im Frühjahr 2011 die Entscheidung fallen, ob das Projekt ins künftige Kernnetz aufgenommen wird. Dann dürfte auch EU-Geld fließen.“ Das Resümee des Besuches fiel allemal positiv aus. Text: Hans Ast

Wo: Deutschlandsberg, Deutschlandsberg auf Karte anzeigen


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