SPÖ Stainz lud ins Dachbodentheater
Kabarett zum Weltfrauentag

Ist der Aixam noch so klein, eine Kiste Bier passt immer rein
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Mit zweigeteiltem Inhalt wies die SPÖ Stainz am vergangenen Sonntag im Dachbodentheater auf den Weltfrauentag hin. Der ernsthafte Teil des Abends fiel Petra Rainer zu, die in ihrer Begrüßung auf die nach wie vor bestehende Ungleichbehandlung von Mann und Frau hinwies. „1948 gab es die erste Bürgermeisterin“, zählte sie einige Stationen der Angleichungsbemühungen bis hin zum Gleichbehandlungsgesetz im Jahr 1993 auf. „Es ist noch viel zu tun“, nannte sie die gegenseitige Unterstützung von Frauen als wichtigen Aspekt.
Danach hatte die Kabarettistin Gabriele Köhlmeier zunächst das Alter in ihrem Programm „Datum abgelaufen – Ware in Ordnung“ im Fokus. „Sie erfahren alles über Viagra, Inkontinenz und Prostata“, machte sie gleich zu Beginn klar, in welche Richtung es gehen wird. Und zwar mit dem „Last Exit“, einem Rollator mit Tiger im Tank. Die Besucher nahm Köhlmeier als Einflüsterer auf dem Rücken mit: Wer rülpst und pfoazt, der braucht koan Oazt, tönte die Ergänzung aus den Sitzreihen.
Schön langsam arbeitete sich Gabriele Köhlmeier in der Frauen-Materie vor. Obgleich das Scheiß-di-nix-Prinzip früher, wo es um das Finden eines Mannes ging, auch nicht immer wirkte. Denn nur Bauknecht weiß – bitte Publikum! – was Frauen wünschen. Ein Nachteil: Der erotische Wert von Frauen sinkt schneller als bei Männern. Zwei Pole waren die Norm: alles als sexuell erlaubt nehmen oder a verklemmte, fade Nock’n bleiben. „Mit der Pille wurde alles leichter“, verkündete die Kabarettistin, dass fortan der Bauch den Frauen selber gehörte.
Trotz des in viel Humor, Satire und kabarettistische Umschreibung verpackten Inhalts: Viele Frauen stimmten zu, dass noch viel Strecke bis zum Ziel zurückzulegen ist. Und das sollte ja die Aussage des Abends sein.

Autor:

Gerhard Langmann aus Deutschlandsberg

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