Peter Neger ist der neue Bürgermeister in Wettmannstätten

Peter Neger ist der neu gewählte Bürgermeister von Wettmannstätten.
5Bilder
  • Peter Neger ist der neu gewählte Bürgermeister von Wettmannstätten.
  • hochgeladen von Susanne Veronik

WETTMANNSTÄTTEN. Einstimmig war die Wahl im Gemeinderat von Wettmannstätten mit elf ÖVP und vier SPÖ- Mandaten und kürte somit den Polizeibeamten Peter Neger zum neuen Bürgermeister der Marktgemeinde Wettmannstätten. Nachdem sein Vorgänger Helmut Kriegl nach 29 Jahren als Bürgermeister dieses Amt zurückgelegt hatte, ist es gestern zur Neuwahl gekommen.
Einstimmig fiel im Gemeinderat auch die Wahl zum Vize-Bürgermeister aus, nämlich für Klaus Herunter, der seit fast 27 Jahren im Gemeinderat aktiv ist.
Neu im Gemeinderat ist außerdem der hiesige Fleischveredelungsmeister Reinhold Prattes.
Die WOCHE Deutschlandsberg war am Tag nach der Wahl bei dem frisch gebackenen Bürgermeister für ein Antrittsinterview.

Sie sind seit 2005 im Gemeindrat und seit 2010 auch Vize-Bürgermeister von Wettmannstätten. Was waren Ihre Bewegründe, den Weg in die Politik einzuschlagen?

Ich bin schon seit meiner Jugendzeit politisch interessiert. Allerdings hat es in meiner Heimatgemeinde St. Martin im Sulmtal keine Junge ÖVP gegeben, deshalb bin ich in die Junge ÖVP Unterbergla kooptiert worden.
Durch die Ehe mit meiner Frau bin ich nach Wettmannstätten übersiedelt. Mein politisches Interesse war immer vorhanden. 2005 bin ich in den Gemeindrat gewählt worden und fünf Jahre später wurde ich Vize-Bürgermeister. Ich möchte jetzt als Bürgermeister von Wettmanstätten nahe bei den Leuten sein. Die Parteipolitik ist für mich dabei hinten anzustellen, denn hier geht es um das Gemeinwohl.

Ihre Vorhaben für Wettmannstätten in diesem noch jungen Jahr?

Die Aufgaben werden immer komplexer und die Mittel immer knapper - in diesem Spannungsfeld das richtige Maß zu finden, ist schwierig.
Dennoch haben wir ein großes Projekt vor, nämlich die Sanierung der Volksschule, die sich gerade in der Endplanung befindet. Wenn die Kostenschätzung und der Finanzierungsplan rechtzeitig abgeschlossen sind, könnten wir heuer im Sommer mit der ersten Bauphase beginnen. Das ist sicher eines der größten Projekte, das jetzt ansteht und auch notwendig ist.
Straßensanierungen sind immer ein Thema, auch wenn es nicht mehr viele Straßenkilometer sind. Für heuer ist der Straßenabschnitt in Wohlsdorf vorgesehen. Außerdem stehen Gehsteigsanierungen an.

Wie soll Wettmannstätten in fünf Jahren dastehen?

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Erweiterung des Gewerbegebietes im Bereich Gegg. Noch fällt dieses Gebiet in die landwirtschaftliche Vorrangzone und es gibt auch noch keine Umwidmung, aber wir sind guter Dinge und hoffen, mit Tauschflächen zum erwünschten Ziel zu kommen. Dann könnte die Aufschließung und die Ansiedelung von Betrieben erfolgen.
Ein lang gehegter Wunsch des Sportvereines ist eine Tribüne, die auch noch ein Thema sein wird.

Für den Ölspurradweg ist ein Lückenschluss im Bereich Zehndorf auf gut 500 Metern in Richtung Preding nötig, die noch nicht erschlossen sind.

Wie schaut es mit der Schaffung von Bauland aus?

Da Wettmanstätten mit seiner umfassenden Infrastruktur und mit der Koralmbahn inklusive Bahnhof verkehrstehnisch gut ausgebaut und somit eine stetig wachsende Zuzugsgemeinde ist, steigt die Nachfrage auch weiter an. Daher müssen wir künftig noch mehr Bauland schaffen. Man ist mit der Bahn in nur 20 Minuten von Wettmannstätten aus in Graz. Viele nutzen diese temporäre Nähe für ihren Arbeitsweg und siedeln sich hier gerne an.

Wie steht es um den Nachwuchs in Wettmannstätten?

Die Volksschule ist mit vier Klassen ausgestattet und der Kindergarten ist mit 40 Kindern zweigruppig - daher blicke ich optimistisch in die Zukunft.


Sind Sie auch in einem der örtlichen Vereine aktiv?

Ich bin seit fast 15 Jahren Obmann vom Freizeitclub Wettmannstätten und unterstütze so manchen Verein als zahlendes Mitglied.

"Ich will und werde ein sehr volksnaher Bürgermeister sein. Ich bin gerne unter den Leuten und für mich zählt daher auch jeder Mensch gleich viel - gänzlich über die Parteigrenzen hinweg. Das will ich so leben und das werde ich so leben."Bürgermeister Peter Neger
Autor:

Susanne Veronik aus Deutschlandsberg

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

16 folgen diesem Profil

1 Kommentar

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen