Sebastian Kurz in Deutschlandsberg

Außenminister und geschäftsführender ÖVP Bundesparteiobmann Sebastian Kurz sprach "Klartext" in der Koralmhalle, hier im Gespräch mit  Sandra Thier.
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DEUTSCHLANDSBERG. Auch wenn der Besuch beim Spanferkel-Grillen bei Markus Habisch, Stellvertreter des Steirischen Bauernbund-Direktors, in Frauental wegen eines wolkenbruchartigen Regengusses nur ein kurzer gewesen ist: Eine Stunde später stand Außenminister und geschäftsführender ÖVP Bundesparteiobmann Sebastian Kurz auch nach einem sicher terminlich voll gepackten Steiermark-Tag wieder voller Elan in der bis auf den letzten Platz gefüllten Koralmhalle.
Dabei war das Publikum bunt gemischt, von 18 bis 80 Jahren waren sämtliche Generationen vertreten.

Einleitende Worte

NAbg. Werner Amon, der diesen Talk in die Wege geleitet hat, sprach von einem, "der die österreichische Innenpolitik wahrlich in Atem hält". Nach der Begrüßungsrunde kamen auch weitere Redner kurz auf dem Podium zu Wort:
"Jeder will mit dem Sebastian ein Foto machen", wertete Landesrat Christopher Drexler diesen Umstand als gutes Zeichen.

Bevor Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer weiter nach Stallhofen musste vergaß er nicht zu betonen, "dass wir, in der Landespolitik, den Kurs des Außenministers in Bezug auf Integration und Flüchtlinge ausdrücklich unterstützen."

Im Talk mit Sebastian Kurz

Unter dem Motto "Klartext" packte Sebastian Kurz eben die auch schon in den letzen Wochen immer prägnanter diskutierten Themen an. Der Bogen spannte sich von der Schließung der Mittelmeerroute zum Schutz der Flüchtlinge vor dem Schlepperwesen, über die Schließung von Islam-Kindergärten bis zur Steuersenkung bei weniger Förderabgaben und der Herausforderung eines funktionierenden Sozialstaates mit wieder gehobener Qualität. "Ich bin froh, dass es mit der Nationalratswahl eine Veränderung geben kann", hofft Kurz auf bessere Chancen für die ÖVP, da jetzt die Karten neu gemischt sind.

Fragen aus dem Publikum

Schließlich hat Sebastian Kurz auch Fragen beantwortet, die per SMS aus dem Publikum vor Ort übermittelt worden sind: Die Fragen reichten von seinem politischen Werdegang und seiner natürlich sehr positiven Einstellung zu den JVP-Ortsgruppen über die Finanzierung von Pflegeplätzen bis hin zum Hickhack im Parlament, dass er als "Gladiatorenkämpfe" bezeichnete.
Ein Fazit von Sebastian Kurz: "Politik ist kein Privileg einer Elite. Politik ist auch nichts, was im kleinen Kreis stattfinden soll, sondern jeder, der unsere Grundwerte teilt, ist willkommen."

Nach dem Talk fand Sebastian Kurz noch Zeit, persönlich Fragen zu beantworten und natürlich für das eine oder andere Selfie in diverse Smartphones zu lächeln.

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