HLW Schrödinger in Stainz
Projektarbeit bei Regen und Donner

Marie Theres Jud moderierte das Projekt
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Projektarbeiten in Vorbereitung auf die Matura sind in den Schulordnungen verankert. Sie können in schriftlicher Form, aber auch als Performance angelegt sein. Für Zweiteres entschieden sich Alexandra Grabner, Marie Theres Jud, Katharina Lang und Alexandra Schnitzer von der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Zweig Kultur-/Eventmanagement. Das Thema Tradition trifft Moderne spiegelten sie an der Person Erzherzog Johanns. Warum EHJ? Er stand seinerzeit für Fortschritt, während er heute als Sinnbild für Tradition gesehen wird.
Das Quartett bediente sich bei der Ausleuchtung des Themas der Zitate des „Steirischen Prinzen“, der von 1850 bis 1859 erster frei gewählter Bürgermeister von Stainz war. „Die Unterschiede sind gar nicht so groß“, stellten sie bei der Transformation der alten Aussagen in die Jetztzeit fest. In die Betreuung eingebunden war Professorin Brigitte Schlick, für die das Thema eine nette Idee darstellte. „Ich freue mich total“, konstatierte sie ihren Schülerinnen, das „Projekt am Land“ gut gelöst zu haben.
Als Moderatorin wirkte die Stainzerin Marie Theres Jud, die in ihrer Begrüßung das Projekt erläuterte und sich bei den zahlreichen Sponsoren bedankte. „Wegen des Unwetters mussten wir etwas umstellen“, ersuchte sie, die zum Projekt gehörigen Fragebögen auszufüllen. „Er passt in die Bildungslandschaft“, gratulierte Bürgermeister Walter Eichmann, Erzherzog Johann als Denker, Entwickler und Performer in den Fokus gestellt zu haben.
Von Regen und Donner begleitet machten die Hobbyschauspieler Clara Ofner, Mario Premuzic, Florian Torre und Christine Urbanek die NKD-Passage zur Bühne für ihre Sequenzen. Sich nicht an Corona-Regeln zu halten, von Freunden in unangenehme Situationen gehetzt zu werden und gegebene Zusagen nicht einzuhalten – alles auch Symptome der heutigen Zeit. Erst recht die Szene, als sich der Sohn anderer Musik als vom Vater gewünscht zuwendet. Ebenfalls zeitgerecht, dass die Zeitungen vorzugsweise über Mord, Totschlag und Ungerechtigkeit berichten. Und das Zusammenleben von Freunden? Konnte damals wie heute oberflächlich sein. Ein normales Leben? Für steinreiche Eltern so gut wie nicht vorstellbar.
„Es ist anders verlaufen, als geplant.“ Nach dem (imaginären) Vorhang bedankte sich Marie Theres Jud bei den vielen Besuchernn für das Kommen, bei Margit Pasinjek, Fachlehrerin an der MS Stainz, für die Gestaltung der Collagen und bei Stefan Moser für die dramaturgische Leitung, während Stefan Bretterklieber mit seiner „Steirischen“ bei Brötchen und Fruchtsaft für den musikalischen Rahmen sorgte.

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