Der Fußball lebt von Emotionen und Kritik

Jerko Grubisic will mit seiner Mannschaft einen Cupplatz.
  • Jerko Grubisic will mit seiner Mannschaft einen Cupplatz.
  • Foto: Foto: Franz Krainer
  • hochgeladen von Susanne Veronik

DEUTSCHLANDSBERG. DSC-Trainer Jerko Grubisic lebt Fußball und weiß über Fußball mehr als die meisten Trainer unserer Zeit. Jede Frage tritt bei ihm eine Fülle von Informationen los, erstaunliche Fakten aus der Welt dieses Sports, die sogar in die Arbeit beim DSC einfließen können. „Am Anfang der Meisterschaft war es schwierig, es kamen Zweifel ob der Qualität der Mannschaft auf, die Neuerwerbungen brachten nicht die erwarteten Leistungen und in dieser Liga kann man keinen Gegner überraschen!“ Jerko Grubisic spricht die Probleme beim DSC offen an.

Ein Geständnis

„Auch ich habe mich gefragt, ob der Kader Regionalliganiveau hat,“ gibt der Deutschlandsberger Coach zu. „Neuerwerbung Michael Wallner hat in den letzten 5 Jahren in diversen Ligen mehr als 120 Treffer erzielt, ist im DSC-Team noch nicht angekommen, Leistungsträger wie Kluge und Eibinger stecken mitten in beruflicher Fortbildung, können kaum trainieren, auch Apatic ist viel schuldig geblieben!“ Im Vorjahr wurde mit Standards einiges kompensiert, in der Regionalliga kann man damit aber niemanden überraschen. Trotzdem: „Wir haben zu Hause 25 Partien nicht verloren, erst gegen Allerheiligen setzte es ein 0:1, allerdings haben wir da einen Elfer verschossen!“ Grubisic steht ungeachtet einiger Rückschläge im Focus des steirischen Fußballs. Ehemalige Fußballgrößen wie Herfried Sabitzer, Zejlko Vukovic, Rupert Marko, Benny Akwuegbu oder Zejlko Rajkovic tauschen sich mit dem DSC-Trainer immer wieder aus, erkannten aber auch früh die Probleme des aktuellen Kaders. „Gottseidank habe ich mit unserem Obmann Klaus Suppan eine perfekte Gesprächsbasis, schon im Winter sollte die eine oder andere Verstärkung zum DSC stoßen!“ kündigt Grubisic an. „Die Kritik altgedienter DSC-Spieler zu Beginn der Herbstmeisterschaft nehme ich sehr ernst, sie ist für mich Beweis dafür, dass sich viele Leute Gedanken über unsere Mannschaft machen und das ist ein gutes Zeichen!“ Die Mannschaft arbeitet inzwischen defensiv immer besser, die Erfolge der letzten Runden zeigen, dass das Team endgültig in der Regionalliga angekommen ist, der Zuspruch der Fans ist großartig und Grubisic formuliert seine persönlichen Ziele: „Der Ligaerhalt ist mir zu wenig, ein ÖFB-Cupplatz wäre schön.“ Dazu müsste der DSC allerdings am Ende der Meisterschaft zu den 6 besten Teams der Steiermark gehören.

von Franz Krainer

Autor:

Susanne Veronik aus Deutschlandsberg

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