Eibiswalds Tennisherren mit Fehlstart in die Bundesliga

Eine Klasseleistung bescherte Eibiswalds Ivan Herz  den Sieg über den Weltranglistenersten Clemens Weinhandl.
  • Eine Klasseleistung bescherte Eibiswalds Ivan Herz den Sieg über den Weltranglistenersten Clemens Weinhandl.
  • Foto: Franz Krainer
  • hochgeladen von Simon Michl

Der Schock für Eibiswald 45+-Tennisherren kam bereits vorm Spiel: Die starken Neuzugänge Peter Herz und Alexander Pfann waren verletzt, zu allem Überfluss war auch noch Gernot Gspandl mit einer angeknacksten Rippe nur beschränkt einsatzfähig. Auf der anderen Seite war Gegner Oberwart mit Selbstvertrauen vollgepumpt, hatte man doch das Bundesliga-Auftaktspiel in Klagenfurt mit 7:0 gewonnen.

Tennis auf Weltklasseniveau

So ganz nebenbei steht in den Reihen der Burgenländer mit Clemens Weinhandl die aktuelle Nummer eins der 45+-Weltrangliste. Weinhandl hatte erst vor einigen Wochen Emilio Alvarez vom Tennisthron gestoßen, spielt im Moment einfach bärenstark. Im Duell mit Eibiswalds Nummer eins Ivan Herz erlebten die rund 100 Zuschauer ein unglaublich packendes Match, wahrscheinlich das beste, das die Weststeiermark je gesehen hat. Nach Verlust des ersten Satzes (3:6) kam Herz in den Sätzen zwei und drei in Weltklassemanier zurück, spielte sein absolut bestes Tennis und schlug den Weltranglistenersten in drei Sätzen nach herzinfarktgefährdend-engem Spiel mit 6:4 und 6:4.

Niederlage nach Führung

Auch im ersten Doppel (Herz/Krampl) ging der Sieg nach drei Sätzen mit 4:6, 6:4, 10:8 an Eibiswald. Die restlichen Partien musste Eibiswald allerdings abgeben, hier zeigte sich vor allem das Fehlen von Pfann deutlich, obwohl Armin Mautz (4:6, 3:6) gegen den tschechischen Daviscupper Radovan Kuchynka mit viel Pech verlor. Oliver Fuchs (gegen Jürgen Florian) verlor mit 6:7, 0:6, auch Christian Hebar musste sich Andreas Kassanits (4:6, 2:6) beugen. Ewald Krampl kam in seinem Spiel gegen Christian Köberl nach 1:6 im ersten Satz toll zurück, führte mit 4:1, doch dann ging auch bei ihm nichts mehr: Zweisatzniederlage nach 5:7. Das zweite Doppel (Eibiswalds Mautz/Gspandl gegen Oberwarts Kassanits/Köberl) ging mit 4:6, 4:6 an die Gäste.

Vorentscheidung möglich

Die Gründe für die 2:5-Niederlage gegen den Meisterfavoriten sind abschätzbar. Am kommenden Wochenende (Samstag, 11 Uhr) in Klagenfurt gegen die dortige Sportunion ist allerdings eine Niederlage bereits gleichbedeutend mit dem Verlust der Chance auf das obere Play-off. Dann kommt der direkte Gegner um einen Finalturnier-Platz, das Team aus Wr. Neustadt, nach Eibiswald, hier könnte eine Vorentscheidung fallen.

von Franz Krainer

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