Landesliga
Frauental gegen starke Lebringer chancenlos

David Schnaderbeck (l.) und seine Lebringer zeigten Frauentals Grenzen auf.
  • David Schnaderbeck (l.) und seine Lebringer zeigten Frauentals Grenzen auf.
  • Foto: Franz Krainer
  • hochgeladen von Simon Michl

FRAUENTAL. Im fünften Spiel des Frühjahrsdurchgangs setzte es für Frauental in der Landesliga die erste Niederlage: Die Gäste aus Lebring zeigten dabei eine abgeklärte und fußballerisch sehenswerte Leistung, während die Hausherren mit allen Mitteln versuchten, gegen die kompakten Gäste mitzuhalten. Die frühe Führung der Laßnitztaler durch eine bemerkenswerte Kombination über Baumann und Nöst, die Gregor Furek bereits nach fünf Minuten in Klassemanier zum 1:0 abschloss, schockte die Gäste ein wenig. Die Erfahrung von Hofer, Rauter, Schnaderbeck oder Gruber zeigte jedoch bald Wirkung. Frauental hatte die eine oder andere Möglichkeit, wenn schnell über die Seiten gespielt wurde, doch es war vor allem die starke Defensive um Herzog, Kralj und Schmidt, die vor dem Seitenwechsel zählbares für die Gäste verhinderte. Die Pausenführung für Frauental war zwar schmeichelhaft, trotzdem nicht unverdient, weil vor allem das konsequente Abwehrverhalten beeindruckte.

Lebring dreht auf

Nach Seitenwechsel waren die Lebringer allerdings das glasklar bessere Team, standen sehr hoch und entwickelten enormen Druck. Der Ausgleich durch einen Kopfball von Benjamin Teuschler (56.) nach einer Standardsituation, bei dem Frauental-Goalie Paul beinahe noch dran war, war der Beginn einer druckvollen letzten halben Stunde, die schließlich Michael Wallner kurz vor Schluss (86.) zum verdienten Siegtreffer für Lebring nutzte. Frauental hatte nach Seitenwechsel nur wenige Offensivaktionen, Petek hatte trotzdem einen Punkt auf dem Fuß, als er sich nach Top-Vorlage von Furek den Ball zu weit vorlegte und dadurch an Lebring-Torhüter Krenn scheiterte. Der Sieg der Gäste war aber hochverdient, weil sie in der zweiten Hälfte ein sehenswertes Offensivspektakel aufzogen und zu einem halben Dutzend hochkarätiger Chancen kamen. Dennoch ist die Steigerung der Frauentaler auch noch bei der ersten Frühjahrsniederlage zu erkennen: Im Herbst setzte es gegen Lebring noch ein 0:5.

von Franz Krainer

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