Fußball-Eibiswald steht vor einem historischen Neubeginn

Eibiswald Patrik Narath (gelb) brachte die Wies-Abwehr einige Male in Bedrängnis.
  • Eibiswald Patrik Narath (gelb) brachte die Wies-Abwehr einige Male in Bedrängnis.
  • Foto: Franz Krainer
  • hochgeladen von Susanne Veronik

EIBISWALD. Jahrzehntelang war man als Nachbarn erbitterte Fußball-Rivalen, Eibiswald als der vermeintlich „Große“ gegen den Underdog aus Pitschgau, dessen Funktionäre über Jahrzehnte tolle Arbeit geleistet haben, um den kleinen, aber feinen Club erfolgreich durch manchmal stürmische Zeiten zu lenken. Die neu gegründete Spielgemeinschaft mit Eibiswald, seit der Eingemeindung von Pitschgau sowieso logisch, war nicht unbedingt eine Liebesheirat, viel eher eine Erkenntnis der Vernunft und der finanziellen Machbarkeit. Auch Gegner Wies passte beim ersten gemeinsamen Auftreten der Spielgemeinschaft haarscharf, sind die Gemeindenachbarn seit Jahrzehnten der erklärte Lieblings-Rivale von Eibiswald. Mit Schaudern erinnern sich die Eibiswalder an jene legendäre Partie Anfang der Siebziger Jahre, als 800 Eibiswalder Fans unter den Lautsprecherklängen des Berglandechos „Jo mir san mit`n Radl do“ mit dem Fahrrad in Wies die Punkte abholen wollten und die Gästemannschaft vor 1600 Zuschauern mit 0:4 (Sigi Bauer schoss alle vier Tore für Wies) eine ordentlich Tracht Prügel kassierte.

Junge Mannschaft, guter Fußball

Gerüchten zufolge musste die Feuerwehr Wies am nächsten Tag 60 Fahrräder aus der Sulm bergen. Emotionen, die längst der Vergangenheit angehören, doch ein gewisses Prickeln gibt es bei den Fans beider Seiten immer noch. Die Wieser zeigten mit einer jungen Mannschaft wirklich guten Fußball, spielten flott nach vorne und sind in dieser Verfassung ein Titelfavorit für die im August beginnende 1.Klasse-Meisterschaft. Eibiswald-Pitschgau war zwar feldüberlegen, verjuxte aber über die 90 Minuten zu viele Torchancen und auch das Defensivverhalten muss noch geübt werden. Allerdings stehen beide Teams erst am Anfang der Vorbereitung und so ist das 3:3 (2:2) zwar nicht besonders aussagekräftig, aber den gezeigten Leistungen entsprechend gerecht. Tore: Mario Truschnegg (25.), Christian Binder (44.), Patrick Narrat (63.) bzw. Simon Klug (8.), Sascha Schwab (44.), Michael Schuster (47.).
von Franz Krainer

Autor:

Susanne Veronik aus Deutschlandsberg

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