Tennis
Gemeinsam vom Groß St. Florianer Nachwuchs in die Landesliga

Elisabeth Purr, Marie Altenhofer, Kerstin Puntigam, Hannah Altenhofer und Katharina Ploderer (v.l.) freuen sich nach dem Aufstieg in die Landesliga A auf eine ganz besondere Saison.
  • Elisabeth Purr, Marie Altenhofer, Kerstin Puntigam, Hannah Altenhofer und Katharina Ploderer (v.l.) freuen sich nach dem Aufstieg in die Landesliga A auf eine ganz besondere Saison.
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Fünf Mädels aus Groß St. Florian schafften es in nur sechs Jahren in die höchste steirische Tennisliga. Trotz Corona starten sie am Wochenende in die Landesliga A.

GROSS ST. FLORIAN. „Jedes Jahr haben wir uns vorgenommen, nicht abzusteigen.“ Das war Jahr für Jahr das Saisonziel der Tennisdamen vom UTV Groß St. Florian. Geworden ist daraus stattdessen eine Reise von der untersten Liga bis zur höchsten steirischen Klasse in nur sechs Jahren, die im Vorjahr mit dem Aufstieg in die Landesliga A gipfelte.

Drei Aufstiege in sechs Jahren


Schon seit Kindertagen spielen Katharina Ploderer, Elisabeth Purr, Kerstin Puntigam sowie Hannah und Marie Altenhofer zusammen Tennis. Angefangen haben sie in der U11 bei den Burschen, in der U15 wurden sie Steirischer Meister bei den Mädchen. Daraufhin starteten sie schon in der Allgemeinen Klasse – im Alter zwischen 13 und 15 Jahren. Sechs Jahre später können die immer noch jungen Mädels schon auf drei Aufstiege zurückblicken. „Auf keinen Fall hätten wir gedacht, dass das alles so schnell geht“, erinnert sich Hannah Altenhofer. „Ich glaub, wir haben gar nicht so viel mitgedacht“, meint Elisabeth Purr lachend. Gerade im ersten Jahr, wo man in der letzten Klasse ohnehin nicht absteigen konnte. „Und plötzlich gewinnen wir die erste Partie. Und plötzlich sind wir aufgestiegen, das war das Allerunerwartetste“, sagt Altenhofer. So ging’s dann auch in der 1. Klasse weiter. „Wir haben gedacht, wir werden keine Chance haben. Und sind wieder aufgestiegen“, erzählt Kerstin Puntigam. In der Landesliga B kam dann Energie Steiermark ins Spiel, da die Kosten für den Spielbetrieb immer mehr wurden, und unterstützt das Team seither als Sponsor.

Ungeschlagener Meister

Grundstein für den Aufstieg in der Vorsaison war ein 6:1 gegen Schwanberg am dritten Spieltag. „So klar haben wir bis dahin nie gegen Schwanberg gewonnen“, sagt Mannschaftsführerin Katharina Ploderer. „Dann fängst du an, nachzudenken. Davor haben wir den Aufstieg nicht für möglich gehalten.“ Beide Teams verloren danach kein Spiel mehr, Groß St. Florian stieg mit einem Punkt Vorsprung auf.

"Warum nicht?"

In der ersten Landesliga-A-Saison hätte das Ziel eigentlich auch Klassenerhalt gelautet. Durch die Corona-Krise und die verspätete Meisterschaft konnten die Teams aber zurückziehen. In der Landesliga A der Damen, wo teilweise mit Legionärinnen gespielt wird, taten das gleich sechs Mannschaften. So spielen nur vier Teams in Hin- und Rückrunde, Absteiger gibt es keinen. Als Anfang Mai klar wurde, dass die Tennismeisterschaft schon im Juni beginnen kann, sagte Ploderer sofort zu. „Die anderen Mannschaftsführer in Groß St. Florian haben erstmal in ihrem Teams nachgefragt, da hab ich gedacht: ‚Vielleicht soll ich auch mal fragen?‘ Das hab ich dann gemacht und die erste Frage war: ‚Warum sollten wir nicht spielen?‘“

Neues Saisonziel

Corona macht sich im Tennistraining kaum bemerkbar, aber die Vorbereitung fiel kürzer aus, da die Hallen seit Wochen gesperrt sind. Erst seit 2. Mai sind die Florianis wieder im Training. „So eine lange Pause hab ich nicht gehabt, seit ich mit Tennis angefangen hab“, erzählt Hannah Altenhofer. Nun freuen sie sich auf lässige Spiele, ohne Druck und mit viel Ausprobieren. „Wir können coole Partien gegen coole Gegner genießen“, sagt Schwester Marie. „Es ist als Orientierung gut, dass wir jetzt ein Jahr haben, wo wir schauen können, wie es läuft.“ Groß St. Florian startet am 6. Juni in Bruck/Mur, am 13. Juni (11 Uhr) steigt das erste Heimspiel gegen Bierbaum. Dennoch ist die Vorfreude auf die Landesliga-Premiere gedämpft. „Es ist nicht so viel Biss dahinter“, meint Ploderer. „Es ist schon schade, dass die besten Mannschaften nicht dabei sind. Aber wir können nicht absteigen. Heuer ist alles ein bisschen gemütlicher.“ Und deswegen wär’s ja auch heuer wieder möglich, doch vorne mitzuspielen.

Einmal gegen Dominic Thiem antreten – und ihn 3:0 besiegen

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Autor:

Simon Michl aus Deutschlandsberg

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