Ingrid Resch: Ihr wertvollster Sieg fand nicht am Tennisplatz statt

Bei der 1. Deutschlandsberger Sportgala wurde Ingrid Resch vom Publikum zur Jahrhundertsportlerin der Stadt gekürt.
  • Bei der 1. Deutschlandsberger Sportgala wurde Ingrid Resch vom Publikum zur Jahrhundertsportlerin der Stadt gekürt.
  • Foto: Franz Krainer
  • hochgeladen von Simon Michl

„Die Ehrung als Deutschlandsberger Jahrhundertsportlerin bedeutet mir ungeheuer viel", verrät Ingrid Resch im Gespräch mit der WOCHE. "Eine solche Auszeichnung in meiner Heimatstadt empfangen zu dürfen und das vor einer derart großartigen Kulisse ist ein echtes Highlight meines Lebens!“ Aus dieser Äußerung spricht viel Demut, Dankbarkeit und Freude.

Diagnose Krebs

Man kann sich kaum vorstellen, dass die eher zierlich gebaute studierte Sportwissenschaftlerin, die als Zweitfach Geschichte abgeschlossen hat, auf dem Tennisplatz eine derartige Macht war und noch immer ist. Kampfgeist blitzt in ihren Augen auf, wenn sie über ihren Sport, ihre beruflichen Aufgaben und ihre Ziele spricht. Resch zeigt in vielen Lebenssituationen menschliche Größe. Die niederschmetternde Diagnose Krebs vor neun Jahren hat sie nur noch stärker gemacht. "Meine ganze Sorge galt meinen Kindern und ich habe nie einen Augenblick daran gezweifelt, dass ich die Krankheit überwinden kann!“

Schönster Erfolg

Die Deutschlandsberger Jahrhundertsportlerin lebt vor, was man im Sport lernt: Sie fordert Betroffene auf, niemals aufzugeben und demonstriert, wie man auch aus scheinbar aussichtslosen Situationen mit eisernem Willen herauskommen kann. Binnen zwei Jahren überwand Resch nicht nur ihre Krankheit. Die Erfolge in der Tennis-Bundesländermeisterschaft und der Titel bei der Senioren-Europameisterschaft in Seefeld 2011 nur zwei Jahre nach der Diagnose waren „die schönsten in meinem Leben.“

Zehn internationale Titel

Schon mit 15 Jahren war die als Ingrid Sommerauer geborene Deutschlandsbergerin Steirische Meisterin. Sie trainierte als einziges Mädchen bei den Burschen, u.a. mit Thomas Muster. Sie schaffte es bis zur Nummer 320 in der Weltrangliste, holte als Seniorin drei Weltmeistertitel (Velden 2001 +40, Türkei 2013 +50 und Frankreich 2015 im Doppel) sowie sieben Europameistertitel.

Jahrhundertsportlerin als Vorbild

Gefühlsmäßig sitzt Resch als Direktorin des Sacre Coeur genau an der richtigen Stelle. Sie lebt den Jugendlichen die Grundlagen des Erfolgs vor und fordert diese bei den Schülern auch ein. In Summe vermittelt sie den Eindruck, dass sie enorm geerdet an alle ihre Aufgaben herangeht, Leistungsbereitschaft demonstriert und dass die berufliche Position, die sie besetzt, nicht besser passen könnte. Eine echte Jahrhundertsportlerin auf allen Ebenen.

von Franz Krainer

Autor:

Simon Michl aus Deutschlandsberg

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

8 folgen diesem Profil
Die wichtigsten Nachrichten per Push Mitteilung direkt aufs Handy! Jetzt für Deinen Bezirk anmelden!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.