Tischtennis
Mit Neuzugang: Deutschlandsberg will (noch) mehr!

Michael Rothschädl (l.) und Michael Strauß wollen die Tischtennis-Landesliga aufmischen.
  • Michael Rothschädl (l.) und Michael Strauß wollen die Tischtennis-Landesliga aufmischen.
  • Foto: Franz Krainer
  • hochgeladen von Simon Michl

In der Tischtennis-Landesliga war Deutschlandsberg heuer so stark wie noch nie. Nächste Saison will man erneut angreifen und holt sich dafür einen vielversprechenden Neuzugang.

DEUTSCHLANDSBERG. Es war eine beeindruckende Saison, welche die Deutschlandsberger Tischtennissportler hinter sich haben. Herausgekommen ist ein beachtlicher fünfter Endrang – eine Platzierung, die noch vor vier Monaten unerreichbar schien, weil ein Drittel des Erfolgstrios Grbic/Rothschädl/Kronawetter berufsbedingt das Handtuch werfen musste.

Rothschädl lieferte ab

Kevin Kronawetter hinterließ zwar eine große Lücke, doch vor allem die sensationelle Steigerung von Michi Rothschädl machte die Überraschung mit dem fünften Tabellenplatz erst zur Realität. Spielertrainer Marinko Grbic kämpfte das ganze Frühjahr über mit Rückenproblemen, damit lag viel an mentaler Belastung auf den Schultern des Youngsters. „Es war manchmal nicht einfach, unter Druck hundert Prozent abzuliefern. Doch ich glaube, dass ich mit der Aufgabe gewachsen bin“, beurteilt der 19-jährige Groß St. Florianer seine persönliche Leistung im Frühjahr recht nüchtern. „Ich weiß, wo ich mich verbessern muss: Die Beinarbeit ist nicht optimal und manchmal sollte ich auch ein wenig geduldiger beim finalen Ball sein, mein Entwicklungspotential ist also noch groß.“ Rothschädl kennt den Weg zum Spitzentischtennis, weiß um seine Stärken im Offensivspiel, kennt aber auch seine Schwächen, z.B. im Passivverhalten, genau: „Erfolge kommen über konstantes und intensives Training mit starken Sparringpartnern." Einen Weg, den Rothschädl in Zukunft konsequent beschreiten will.

Neuzugang aus Kärnten

Dazu präsentierte er der WOCHE exklusiv sein neues Teammitglied beim SK TT Deutschlandsberg: Es handelt sich um einen 19-jährigen Spitzenmann aus Landskron in Kärnten, den Rothschädl aus vielen Jugendturnier-Duellen kennt. „Michael Strauß ist ein absoluter Gewinn für Deutschlandsberg, er ist gefühlsmäßig noch einen Deut stärker als ich und wir trainieren bereits intensiv miteinander!“

In die Landesliga-Spitze

Strauß studiert ab Herbst an der Karl-Franzens-Universität in Graz, wird in der Landesligameisterschaft für Deutschlandsberg spielen und freut sich riesig auf seine neue Aufgabe: „Michi Rothschädl ist seit Jahren ein guter Freund, wir können uns gegenseitig pushen, mit dem Ziel, uns gemeinsam weiter zu entwickeln.“ Der Kärntner sieht sowohl bei sich als auch bei seinem Freund viel Potential, will mit Deutschlandsberg „unbedingt“ um einen Spitzenplatz in der Landesliga mitspielen und kennt auch Spielertrainer Grbic: „Von Spielertypen wie ihm kann man als junger Spieler viel profitieren, doch jeder einzelne Spieler soll auch individuell seinen eigenen Weg suchen“, weiß der Kärntner und strahlt wie Rothschädl nicht nur jugendlichen Optimismus, sondern auch viel Begeisterung für den Tischtennissport aus.

von Franz Krainer

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