Saisonvorschau: Alles völlig offen in der Gebietsliga West

Mit dem Derby Wettmannstätten - Preding startet die Gebietsliga West am Freitag (19.30 Uhr).
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Die WOCHE-Saisonvorschau zum Start der Gebietsliga West: Es dürfte ziemlich ausgeglichen zugehen.

Die Gebietsliga West startet heuer mit einem völlig offenen Rennen in die neue Saison: Mit Kaindorf ist der Dominator der (halben) Vorsaison (zehn Siege in zehn Spielen) trotz Abbruch in der Unterliga – die Südsteirer fusionierten mit dem AC Linden zum 1. FC Leibnitz. Da überraschen die Kampfansagen aus dem Bezirk Deutschlandsberg kaum.

Blick aufs Stainzer Jubiläumsjahr

Stainz beendete den vergangenen Herbst schon überraschend auf Platz drei, nachdem man im Frühjahr davor (wäre es gespielt worden) um den Abstieg gespielt hätte. Dementsprechend werden auch die Top 3 als Ziel ausgegeben, aber nicht ohne, zum bevorstehenden 100-Jahr-Jubiläum 2022, auch einen Blick in die Unterliga zu riskieren. „Ziel ist es, die gute letzte Saison zu bestätigen und weiterhin auf diese Plätze hinzuarbeiten“, sagt Trainer Patrick Steiner, unter dem die Stainzer Mannschaft einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht hat. Sein Vertrag wurde erst vor kurzem verlängert.

Patrick Steiner bleibt weitere zwei Jahre

Mögliche Titelkandidaten

Ähnliche Töne hört man aus Wettmannstätten. „Eine Platzierung unter den ersten Fünf“, erwartet sich Trainer Thomas Lethmair. „Aber wir werden natürlich alles versuchen, um eventuell etwas mehr zu erreichen.“ Der UFC mauserte sich in den letzten Jahren zum beständigen Mittelständler in der Gebietsliga und will nun mehr.

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Während sich in Wettmannstätten doch einiges getan hat, kann Stainz mit einem ziemlich unveränderten Kader in die neue Saison gehen. „Wir haben schon im April mit allen Spielern gesprochen und wussten relativ schnell, dass wir kaum Abgänge haben und nur punktuell verstärken müssen“, erzählt Steiner. „Die Stimmung ist sensationell, wir sind mittlerweile ein eingeschworener Haufen, da wir seit knapp zweieinhalb Jahren die gleiche Mannschaft sind.“ Darauf kann auch St. Stefan ob Stainz bauen. Nach einem eher ernüchternderen Herbst mit vier Niederlagen in zehn Spielen (genauso viele wie in 25 Spielen davor) will man mit einem regional besetzten Kader wieder angreifen. Die Jugend soll mit einer neuen „Zweier“ auch in der Region gehalten werden: Die beiden Vereine bilden zusammen die SG Schilcherland, die in der 1. Klasse West starten und abwechselnd in Stainz und St. Stefan spielen wird.

Unterschiedliche Zeitvertreibe

Neben WhatsApp und Laufprogrammen für Zuhause gingen manche Klubs auch andere Wege in der langen Pause: In Wettmannstätten hielten sich die Spieler mit einer Trainings-App gemeinsam fit. Stainz führte im April sogar drei Mal pro Woche Individualtrainings durch. Eibiswald könnte hier einen ungeahnten Vorteil haben: Die hochgezogenen Spieler aus der U17 konnten im Frühjahr fast durchtrainieren (schon seit März), die Neuzugänge aus Slowenien trainierten und spielten dort noch in der dritten Liga.

Mit dem Derby Wettmannstätten - Preding startet die Gebietsliga West am Freitag (19.30 Uhr).
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Der Saisonstart könnte daher schon viel aussagen. „Nach der langen Pause war es generell sehr schwierig, eine ideale Vorbereitung zu gestalten“, sagt Lethmair. „Entscheidend wird sein, wie man in die ersten Runden reinkommt und ob man verletzungsfrei bleibt – dann ist vieles möglich. Man erwartet eine ausgeglichene Liga. „Das Niveau wird eventuell zu Beginn etwas geringer sein, sich aber relativ schnell wieder steigern“, glaubt Steiner. „Rückstände, sofern es welche gibt, werden mit der Freude auf Spiel nach der langen Pause wettgemacht.“

Historischer Moment: Im Play-off gegen Russland schoss Nejc Pecnik (r.) Slowenien zur WM 2010.
  • Historischer Moment: Im Play-off gegen Russland schoss Nejc Pecnik (r.) Slowenien zur WM 2010.
  • Foto: GEPA pictures
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Zurück nach Eibiswald: Aus dem 30 Minuten entfernten Dravograd kommt nicht nur „Altstar“ Nejc Pecnik (35), sondern auch Davor Rogina (25) und Andraz Vrabic (24). Pecnik sticht als ehemaliger WM-Teilnehmer aber natürlich heraus: 32 Mal spielte der Stürmer fürs slowenische Nationalteam, erzielte u.a. das entscheidende Auswärtstor zur WM-Quali 2010, wo er in zwei Gruppenspielen zum Einsatz kam. Nach Engagements bei Sparta Prag, Sheffield Wednesday oder Roter Stern Belgrad und zuletzt einigen Jahren in Japan sowie seiner Heimat Dravograd soll Pecnik im Spätherbst seiner Karriere in Eibiswald für Tore sorgen. „Da sehr viele vom eigenen Nachwuchs dabei sind, wollen wir im gesunden Mittelfeld mitspielen“, verweist Walter Gosch als sportlicher Leiter auf den Aufbau für die Zukunft. Der es schon jetzt schwer genug hat: „Es war sehr schwierig, eigene Kicker zu finden. Ich hab mit fast 20 Fußballern verhandelt“, erzählt Gosch. „Es wird in den nächsten Jahren noch schwieriger werden, wenn kein Verein auf den Nachwuchs setzt!“

Welcher Klub landet am Ende der Gebietsliga-Saison 2021/22 am weitesten vorne in der Tabelle?
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Historischer Moment: Im Play-off gegen Russland schoss Nejc Pecnik (r.) Slowenien zur WM 2010.

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