Steirercup-Krimi Mettersdorf gegen Schwanberg

Vorentscheidung im Elferkrimi: Christoph Ertl fliegt ins richtige Eck. Foto: WOCHE
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Der Abflug in das richtige Eck - nach einem spannenden Cupspiel behielt Mettersdorf im Elferschießen die Nerven und stieg auf.

"Wir wollen im WOCHE-Steirercup Vereinsgeschichte schreiben“, hatte Trainer Gerhard Kaufmann nach dem Sieg gegen Oberligist Straden in der 5. Runde verkündet. Mittlerweile hat man auch den obersteirischen Unterligaverein Hinterberg auf der Abschussliste und schrieb mit dem Cupkrimi gegen Schwanberg – wieder ein Klub aus der Oberliga – ein weiteres Kapitel Vereinsgeschichte. Dass die Fußballwelt am Saßbach zurzeit in Ordnung ist, bewies die Tatsache, dass man im Rahmen des Cup-Viertelfinales auch die frisch gedruckten Meisterleibchen verkaufte. Diesen Druckauftrag konnte man bereits vier Runden vor Meisterschaftsende geben. So überlegen führen die Mettersdorfer in der Gebietsliga.
Kein Wunder also, dass Mettersdorf gegen die zwei Klassen höher spielenden Weststeirer gleich ohne Respekt beginnt. Und nach einer verunglückten Kopfabwehr ist Goran Blagus schon in der 12. Minute ebenfalls mit dem Kopf zur Stelle und bringt die Hausherren in Führung. In der 22. Minute werden Rudolf Ruhri und Gregor Masser zu unentschlossen attackiert und Masser gleicht aus. Und mit 1:1 geht es nach einer munteren ersten Hälfte in die Kabine.
Ähnlich das Bild in der zweiten Hälfte. Mettersdorf ist mehr als ebenbürtig und Elmar Leitinger nimmt in der 75. Minute eine weite Vorlage von Blagus ideal mit und schießt von der Strafraumgrenze das 2:1. Diesmal kontert Schwanberg umgehend und Ruhri gleicht zwei Minuten später aus. Nachspiel. Erstmals geht Schwanberg in der 101. Minute durch Peter Strametz in Führung. Kaufmann reklamiert Foul und Schiedsrichter Serdar Altun verweist ihn von der Trainerbank. Vier Minuten später zeigt er nach Foul an den durchbrechenden Michael Rucker auf den Elferpunkt. Markus Lipp verwandelt sicher zum Ausgleich. Letztes Kapitel im Krimi: Penaltyschießen. Nachdem Christoph Ertl – er ersetzte den verletzten Patrick Knappitsch nach 82 Minuten – den Elfer von Strametz hält, ist der Weg frei für das Semifinale. Leitinger verwandelt zum 7:5-Endstand.

Mettersdorf-Schwanberg 7:5 n. E.; 2:2 (1:1). Mettersdorf: Knappitsch (82. Ertl), Gsell, Blagus, Kaufmann, Leitner, Leitinger, Lipp, Ambach, Strohmayer, Lebenbauer (72. Pölzl), Rucker. Trainer: Gerhard Kaufmann; Schwanberg: Pauritsch, Kluge, Ruhri, Wieser, Freydl, Gluhovic (47. Rothschädl), Ranegger, Masser (105. Paulitsch), Kriebernegg, Schrei, Strametz. Trainer: Markus Kainz; Tore: Blagus (12.), Leitinger (75.), Lipp (105., Elf.) bzw. Masser (26.), Ruhri (77.), Strametz (101.); 200 Zuseher; Schiedsrichter: Serdar Altun, Niklas Rameis, Helmut Nestler

walter.schmidbauer@aon.at

Wo: Sportplatz, Mettersdorf am Saßbach auf Karte anzeigen

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