Tischtennis in Deutschlandsberg: Sorgenfrei nach dem Herbst

Kapfenbergs Hannes Zenz ist wie Deutschlandsbergs Marinko Grbic einer der Besten im steirischen Tischtennis.
  • Kapfenbergs Hannes Zenz ist wie Deutschlandsbergs Marinko Grbic einer der Besten im steirischen Tischtennis.
  • Foto: Franz Krainer
  • hochgeladen von Simon Michl

Recht unaufgeregt wurde von den Deutschlandsberger Tischtennis-Sportlern letzten Donnerstag das Herbstfinale im Tischtennis absolviert. In der Landesliga rechnete man sich gegen die enorm starken Kapfenberger nicht allzu viel aus, der sportliche Aufwärtstrend der Bezirkshauptstädter im Lauf des Herbstes setzte sich allerdings sichtbar fort. Bereits im Doppel mussten Marinko Grbic und Kevin Kronawetter zwar eine 1:3-Niederlage einstecken, doch in allen drei verlorenen Sätzen waren es magere zwei Punkte, die fehlten. Spielertrainer Grbic haderte ein wenig mit dem Spielglück, man war mit den Gästen fast auf Augenhöhe, aufgrund der Top-Trainingsbedingungen hatten die Kapfenberger allerdings knapp die Nase vorne. „Der Unterschied ist, dass unser Gegner im Training gegen die Besten in der Steiermark spielt, dort eindeutig mehr gefordert wird als meine Jungs“, kennt Grbic die Gründe, warum die Deutschlandsberger nicht ganz an die Leistung der Gäste herankamen. Die erste und zweite Mannschaft der Kapfenberger spielt in der ersten bzw. zweiten Bundesliga, die "Dreier" ist auch Tabellenführer der steirischen Landesliga.

Knappe Niederlagen

Auffallend auch die unglaubliche Defensivleistung von Kapfenbergs Hannes Zenz: Wie eine Gummiwand brachte er die Bälle auf die Platte zurück, punktete seinerseits oft durch Eigenfehler der Hausherren, weil extreme Angriffsschläge oft in Fehlern endeten. Grbic holte gegen Zenz aber ein knappes 3:2, sorgte gegen Steven Schloffer auch für einen weiteren Punkt der Deutschlandsberger, die am Ende 2:6 unterlagen. Das entspricht dem gezeigten Leistungsunterschied nicht ganz, weil sich eine Reihe von Spielen unglaublich eng gestalteten, die Gäste hier oft auch die Glücklicheren waren. Der Leistungsunterschied war marginal, trotzdem zu erkennen, es fehlte einfach ein Quäntchen zum Erfolg. Insgesamt ist die Landesliga in dieser Saison qualitativ sehr ausgeglichen, der siebente Platz der Deutschlandsberger muss nach dem holprigen Start als absolut zufriedenstellend bezeichnet werden. Weiter geht's am 2. Februar mit einem Heimspiel gegen Leoben.

Stark in der Unterliga

Auch die Unterligamannschaft des SK TT Deutschlandsberg zeigte im letzten Spiel nochmals Krallen: Gratwein 3 wurde mit 6:3 besiegt, die Weststeirer überwintern damit in der Oberliga auf dem hervorragenden zweiten Platz hinter Gratwein 2. Überzeugend: Christian Strametz holte insgesamt vier Siege (inkl. Doppel) und hat auch in der Landesligamannschaft schon bewiesen, dass er dort mehr als nur ein Backup für die Mannschaft ist.

von Franz Krainer

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