Trainer wechsel dich
Trainerkarussell in der Gebietsliga West

Zurück in Lankowitz: Thomas Strudl und St. Stefan gingen getrennte Wege, da man anderer Ansichten war. Im Aufstiegskampf wird man sich am Platz aber wiedersehen.
  • Zurück in Lankowitz: Thomas Strudl und St. Stefan gingen getrennte Wege, da man anderer Ansichten war. Im Aufstiegskampf wird man sich am Platz aber wiedersehen.
  • Foto: GEPA pictures
  • hochgeladen von Simon Michl

Gleich vier neue Trainer stehen im Frühjahr bei unseren Gebietsligaklubs an der Seitenlinie – alle mit unterschiedlichen Voraussetzungen.

Die meisten Klubs der Gebietsliga West hielten sich im Winter dezent zurück: Im Sommer gab es noch fast dreimal so viele Transfers. Größer ist die Fluktuation bei den Trainern – und zwar nicht nur bei den abstiegsgefährdeten Teams. Überraschend trennte sich St. Stefan von Spielertrainer Thomas Strudl. Trotz Platz zwei und nur drei Punkten Rückstand auf Lankowitz setzt man nicht alles daran aufzusteigen, wie Sektionsleiter Anton Klug verrät: "Wir wollen bei diesem Wettbieten nicht mitmachen und vielleicht das Budget sprengen, lieber die Jugend einbauen." Strudl hatte andere Ansichten – und wechselte zum Konkurrenten Lankowitz. Neuer Coach ist Peter Kaposzta, zuletzt in Bad Gams wegen Sieglosigkeit entlassen.

SVU St. Stefan ob Stainz
Zugänge:Abgänge:
Trainer Peter KaposztaSpielertrainer Thomas Strudl (FC Lankowitz)

Näher am Tabellenende

Den Aufstieg schon verspielt hat Eibiswald – 15 Punkte Rückstand sind zu viel. Damit ist man quasi gleich weit wie zu Saisonbeginn und muss bereits auf die nächste Spielzeit schauen. „Wir wollen uns im Frühjahr im sicheren Mittelfeld platzieren und im nächsten Jahr noch mehr auf den Nachwuchs setzen“, gibt Walter Gosch als sportlicher Leiter das Ziel aus. Vier junge Kicker wurden aus der U16 bereits in die Kampfmannschaft hochgezogen.

SC Eibiswald
Zugänge:Abgänge:
Manuel KiegerlMarcel Vindis (SLO)
Lucas Gosch
Lucas Peitler
Raphael Kiefer
Markus Kröll

Direkt hinter Eibiswald (18 Punkte) liegen nach dem Herbstdurchgang Wettmannstätten (18) und St. Martin i.S. (16). Und da muss man auch schon nach unten blicken, denn bei zwölf Punkten beginnt die potenzielle Abstiegszone. Die will Wettmannstätten unbedingt vermeiden, musste aber einen neuen Trainer holen: Nach einem Bandscheibenvorfall stand Rene Pojer nicht mehr zur Verfügung, für ihn übernahm kurzfristig Markus Kainz.

UFC Wettmannstätten
Zugänge:Abgänge:
Trainer Markus KainzTrainer Rene Pojer
Raffael RaudnerMathias Führer (FC Preding)
Martin PölzlGerd Fuchs (Karriereende)

In St. Martin tat sich sehr wenig, man muss in Zukunft aber ohne Emanuel Weleba auskommen: Er erzielte in zweieinhalb Jahren im Sulmtal 47 Tore in 56 Meisterschaftsspielen.

GSV St. Martin i.S.
Zugänge:Abgänge:
Klaus SchoberEmanuel Weleba (SV Laßnitzhöhe)

Auch Grenzland hat seinen Spielertrainer verloren: Nach den letzten Ergebnissen wurde Domen Fasvald durch Dejan Planinsic ersetzt, der selbst schon seit sechs Jahren in Bachholz kickt. Er trainiert nun eine Truppe mit neun Neuen und zwölf Spieler unter 23 Jahren – darunter Matias Ceh, der schon Regionalligaluft schnupperte. Der Kader wurde verbreitert, um mehr taktische Möglichkeiten zu haben und Ausfälle besser kompensieren zu können.

USV Grenzland
Zugänge:Abgänge:
Trainer Dejan PlaninsicSpielertrainer Domen Fasvald (USV Wies)
Patrick Böheim (SC Bad Gams)Rene Ropert (UFC Mogersdorf)
Martin Niggas (SV Lannach)Admir Icanovic (HSV Haimburg)
Florian Gross (USV Wies)Matic Grusovnik
Patrick Kerbis (USV Wies)
Matias Ceh (TUS Bad Gleichenberg II)
Jernej Prasnik Speh (NK Interblock/SLO)
Zan Zupancic (NK Dob/SLO)
Primoz Lisec
Tomaz Modic

Trainerwechsel zur Konkurrenz

In Preding, vier Punkte vorm letzten Platz, warf Trainer Tobias Fritsch hin – und wechselte zum Tabellenletzten Heimschuh. „Obwohl der Herbst nicht gut verlaufen ist, hat uns diese Nachricht doch sehr überrascht“, erzählt Obmann Bernhard Langmann. Mit Nachfolger Muamer Cosic war man sich dann schnell einig. „Hier hat die Chemie sofort gepasst, er war unsere erste Wahl.“ Am Spielersektor kompensierte Preding vor allem viele Ausfälle (Bretterklieber und Koch sind weiter verletzt, Langmann wird kürzer treten). Der Fokus bei den Neuzugängen lag einerseits in der Offensive, andererseits auf schnellen Spielern, um Tempo aufs gegnerische Tor zu bringen. „Es wichtig, dass wir den Verletzungsteufel der Hinrunde ablegen“, denkt Langmann. „Bei uns ist sich jeder bewusst, dass wir die Qualität haben, den Abstieg zu verhindern!“

FC Preding
Zugänge:Abgänge:
Trainer Muamer CosicTrainer Tobias Fritsch (SV Heimschuh)
Oliver Wagner (TUS Groß St. Florian)Alen Kavcic (TUS Mureck)
Mathias Führer (UFC Wettmannstätten)
Mario Damse (SV Dobl)
Armin Spahic (USV Hengsberg)
Kenan Mehmeti

Stainz setzt auf Bewährtes

Besonders wichtig wird schon der Rückrundenstart: Am 21. März empfängt Preding den Tabellennachbarn Stainz (ein Punkt weniger). Dort ist Patrick Steiner auch erst seit Mai Trainer. Er gibt für die ersten drei Spiele – alle gegen Abstiegskonkurrenten – sechs Punkte als Ziel aus: „Wir wollen einen kleinen Lauf starten, denn es kann sehr schnell in beide Richtungen gehen.“ Die Stainzer haben zwar Alexander Frühwirth (4 Tore) verloren, dafür aber vier Neue bekommen. „Das spielt uns in der Breite natürlich in die Karten. Wir wollten die Chemie der Mannschaft nicht neu erfinden, und es scheint, als wäre uns das sehr gut gelungen.“

SC Stainz
Zugänge:Abgänge:
Philipp Kollmann (USV Mooskirchen II)Alexander Frühwirth (SV Stallhofen)
Sebastjan Tuhtar (SV Heimschuh)
Tilen Zoric (SVG Bleiburg)
Hrvoje Cavar (NK Visnjevac/CRO)












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