Turbulente Transferzeit bei Leibnitzer Vereinen

Kaum Veränderungen gibt es beim Kader in Lebring.
  • Kaum Veränderungen gibt es beim Kader in Lebring.
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  • hochgeladen von Waltraud Fischer

Die Sommertransferzeit brachte den Leibnitzer Vereinen und ihren Funktionären wieder viel Arbeit, die Kader wurden teilweise kräftig umgebaut – hier eine kurze Übersicht der vier Vertreter in Regional- und Landesliga.

SV Allerheiligen:

Beim Leibnitzer Aushängeschild in der Regionalliga Mitte blieb fast kein Stein auf dem anderem. Nicht weniger als 14 Neuzugänge wurden verpfichtet, ebenso viele haben den Verein auch verlassen. Dabei wurde der Kader vor allem stark verjüngt. Von den Neuzugängen ist Heimkehrer Bernhard Fauland mit 26 Jahren der Älteste. Hingegen wurden mit Berger (Mettersdorf), Trdina (Slowenien), Segovic (Pöllau), Kelenc (Wildon), Vukman (Greinbach), Hopfer, Schönberger und Maritschnegg (alle drei nach Gleisdorf) viele Routiniers abgegeben. Neuer Kapitän ist Keeper Florian Schögl, der als einer der wenigen Führungsspieler im Verein blieb. Auf Seiten der Neuzugänge stechen vor allem Stürmer Robin Friesenbichler und eben Heimkehrer Bernhard Fauland (Gleisdorf) heraus. Das erste Pflichtspiel dieser Saison hat der Verein unter Neo-Trainer Zoran Eskinja bereits absolviert, im Cup schlug man sich gegen Bundesliga SV Mattersburg tapfer, musste sich am Ende aber 1:3 geschlageben geben.

SV Lebring:

Auch in dieser Saison werden wieder drei Leibnitzer Vereine an der steirischen Landesliga teilnehmen. Wie schon im Vorjahr ist dabei wohl der SV Lebring jenes Team, das mit den höchsten Vorschusslorbeeren in die neue Saison startet. Der Vorjahresdritte hatte kaum Veränderungen im Kader. Fünf Abgänge gab es zu vermelden. Routinier Thomas Friess lässt seine Karriere bei Hengsberg ausklingen und Sebastian Prattes zieht es in die Regionalliga Mitte zum GAK. Manuel Christof wechselt nach Köflach. Mit Jakob Hoffmann Wellenhof und Manuel Gerlitsch legen zwei Spieler eine Karrierepause ein. Mit zwei 21-jährigen Talenten wurde der Kader von Trainer Wolfgang Gassmann wieder aufgefüllt. Torhüter Jan Kozar kommt von Riegersburg, vom GAK wurde Florian Gruber unter Vertrag genommen.

TUS Heiligenkreuz a. W.:

Schon etwas mehr Bewegung gab es in Heiligenkreuz in dieser Übertrittszeit. Jeweils fünf Abgänge und Zugänge hat der Landesligaklub zu vermelden. Dabei ging auch eine Vereinslegende. Nach nicht weniger als 11 Jahren verabschiedete sich Legionär und Publikumsliebling Jure Jevsenak aus Heiligenkreuz, der 33-jährige lässt seine Karriere in Paldau ausklingen. Auch Adnan Adilovic (Edelstauden) und Christian Kölldorfer (Feldbach) haben den Verein verlassen. Die beiden Nachwuchskicker Tobias Stückler und Thomas Ortner werden nach Frannach verliehen. Neu bei den Schwarz-Gelben ist Laurenz Sacher, der 24-jährige Mittelfeldspieler kommt aus Frohnleiten. Mit Philipp Fraiss konnte aus Kalsdorf ein Keeper mit Regionalligaerfahrung verpflichtet werden. Ebenfalls bereits viele Spiele in der Regionalliga hat Dominik Dexer absolviert, der 25-jährige kommt aus St. Anna am Aigen. Aufgefüllt wurde der Kader mit zwei jungen Talenten, Ralph Smounig kommt aus Grossklein, Sandro Wolf aus der Gleisdorfer Jugend.

SV Wildon:

Gewohnt viele Transfers gab es auch in dieser Übertrittszeit wieder beim SV Wildon. Nach der enttäuschenden Vorsaison will die Holzer-Elf wieder neu angreifen. Dafür wurden einige Hochkaräter verpflichtet. Unter anderem Doris Kelenc. Der 32-jährige Spielmacher war die letzten drei Jahre beim SV Allerheiligen in der RL Mitte engagiert und soll nun das Wildoner Spiel lenken. Mit Manuel Zöhrer (Bad Radkersburg) und Dominik Messner (GAK) konnten zwei Spieler verpflichtet werden, die ebenfalls schon über viel Erfahrung in der dritthöchsten Spielklasse verfügen. Aus Kalsdorf wurde Sandro Skurla verpflichtet, der 22-jährige soll die Innenverteidigung stabilisieren. Samir Smajlovic (Gössendorf), Benjamin Krottmayer (Eggersdorf), Emil Hamzagic (SV Heiligenkreuz), Aljaz Music (SC Kalsdorf) und Dominik Cernoga (SV Allerheiligen II) runden die Neuzugänge ab, insgesamt neun neue Gesichter bekommen die Zuschauer in Wildon künftig zu sehen. Sechs Spieler sind hingegen nicht mehr mit dabei. Manuel Leeb geht nach Kalsdorf, Nemanja Boljanovic wechselt zu Feldbach, Julian Kohlbacher läuft künftig für Köflach auf. Philipp Unger zog es nach Hausmannstätten, Matej Filipovic geht zum SV Lannach und Manuel Hödl wird künftig für den SV Gleinstätten auflaufen. Der Kader in Wildon wurde also im Vergleich zur Vorsaison verbreitert, eine brenzlige Situation im Tabellenkeller wie in der Vorsaison will man diesmal vermeiden.

Autor:

Martin Löscher aus Deutschlandsberg

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