Bauprojekt in Lannach
Aufwind für die moderne Kinderbetreuung in Lannach

Der fertige Neubau am Tag der Eröffnung.
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  • Der fertige Neubau am Tag der Eröffnung.
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Am Nationalfeiertag wurden in Lannach der neue Kindergarten und die neue Kinderkrippe feierlich eröffnet.

LANNACH. Die sportlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wandertages der Marktgemeinde Lannach, trafen auf dem gemeinsamen Spielplatz der Volksschule, des Kindergartens und der Kinderkrippe ein und wurden von der Musik der Marktmusikkapelle empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung des Bgm. Josef Niggas, wurden die Besucher von einem Lied der Kinder der schon bestehenden Betreuungseinrichtungen unter der musikalischen Begleitung der Leiterinnen Sandra Tomaschitz und Bernadette Niggas willkommen geheißen. Bgm. Josef Niggas freute sich: „ Dass die Idee gut war, merke ich daran, dass Sie alle so zahlreich erschienen sind!“ Bgm. Josef Niggas begrüßte die Leiterin der neuen Kinderkrippe Bernadette Niggas, die Pädagogin Johanna Sabo und die Betreuerinnen Bianca Reinbacher und Heidi Zöhrer und Jasmin Kölbl und bedankte sich besonders bei dem Nationalratsabgeordneten Ernst Gödl, Volksanwalt Werner Amon und Bezirkshauptmann Theobald Müller für ihr Kommen. Auch die Bgm. Maria Skazel aus St. Peter im Sulmtal und Bgm. Engelbert Huber aus Mooskirchen waren anwesend. Nach den Ansprachen wurde das neue Gebäude von Pfarrer Petar Krstičević gesegnet und anschließend an die offizielle Eröffnung gab es Getränke und Speisen.

Zur Entstehung des Neubaus

„Die Marktgemeinde Lannach ist eine Zuzugsgemeinde. In dem Wissen, dass wir weiter wachsen werden und sich zurzeit fast 100 Wohneinheiten in der Planung oder Errichtung befinden, können wir vorhersagen, dass wir auch in Zukunft Bedarf an mehr Kinderbetreuungseinrichtungen haben werden.“, so Bgm. Josef Niggas. Momentan befinden sich bereits 4 Kindergartengruppen und eine Krippe im Betrieb. Ein Architektenwettbewerb entschied schlussendlich über das Aussehen des Neubaus: Die Gewinner waren Helena Weber und Philipp Berktold, aus einem Architektenbüro in Dornbirn. Christian Hofmann, Fachbereichsleiter für Baukultur und Anlagentechnik, begleitete die beiden beim Wettbewerb und bot auch finanzielle Unterstützung. „Am 2. Oktober 2018 haben wir den Spatenstich gefeiert, heute haben wir den 26. Oktober 2019. Das heißt, wir haben nicht einmal 13 Monate für die Umsetzung gebraucht.“, erklärte Bgm. Josef Niggas. Helena Weber sprach: „Auch wenn wir unser Büro in Vorarlberg haben, bin ich gebürtige Weststeirerin aus dem Bezirk Deutschlandsberg und deswegen war es eine zusätzliche Freude, hier vor Ort ein Projekt anbieten zu können.“ Die Architektin bedankte sich auch bei Susanne Bertsch, die ebenfalls an der Planung des Kindergartens beteiligt war. Organisatorisch wird der Kindergarten und die Kindergrippe von WIKI Steiermark geführt werden, Obmann Bernhard Ederer war mit seinem gesamten Team vor Ort.

Vision und Baustoff

„Wir hätten nicht so ein Gebäude bauen können, hätten meine Mitglieder des Gemeinderates und des Vorstandes nicht an vielen Reisen teilgenommen und zum Beispiel in Vorarlberg oder Salzburg Holzbauprojekte beaufsichtigt.“, erklärte Bgm. Josef Niggas. Philipp Berktold über den Baustoff: „ Wir haben innen wie außen ganz natürliche Holzarten aus der Region verwendet, die naturbelassen sind und somit für das Raumklima entscheidend mitwirken.“ Das neue Gebäude schließt direkt an den Spielplatz der Schule an und sorgt für eine bessere Gemeinschaft unter den Kindern. „Wir wollten, dass die Kinder, die sich hier aufhalten, alle auf einer Ebene miteinander eine gemeinsame Mitte haben.“, so Helena Weber. Der eigene Innenhof dient aber trotzdem als Rückzugsbereich für die ganz Kleinen. Volksanwalt Werner Amon zeigte sich sichtlich begeistert über das Projekt: „ Wenn man an die eigene Kindheit zurückdenkt, wie Kindergärten damals ausgestattet waren, dann tun sich hier schon erhebliche Unterschiede auf.“


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