China trifft Deutschlandsberg

Freuen sich auf den China-Tag am 17. Mai: Vertreterinnen und Vertreter aus den Schulen am Bundesschulzentrum mit WKO Regionalstellenobmann Manfred Kainz, WKO Regionalstellenleiterin Maria Deix, Wan Jie Chen und Eva Gföllner vom Konfuzius-Institut sowie Bgm. Josef Wallner.
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Am 17. Mai geht im Bundesschulzentrum Deutschlandsberg der erste China-Tag in Szene.

DEUTSCHLANDSBERG. "Auch wenn der Erdumfang mit rund 40.000 km stets der gleiche bleibt - die Welt wird immer kleiner", eröffnete Manfred Kainz, Obmann der Wirtschaftskammer Deutschlandsberg, ein Informationsgespräch, um etwas "Einzigartiges in der Steiermark" kundzutun. Grund dafür ist die Bekanntschaft von Manfred Kainz mit dem seit 1986 in Österreich sesshaften Dr. Wan Jie Chen.
Wan Jie Chen ist nicht nur der erste mit dem Josef Krainer-Heimatpreis ausgezeichnete "Fernoststeirer", sondern auch Leiter des Konfuzius-Institutes an der Universität Graz.

Ein waschechter "Fernoststeirer"

Wan Jie Chen vertritt Österreich intensiv in China und ist jetzt auch Aufsichtsrat bei TCM International in Shanghai. "Wir wollten etwas auf die Beine stellen, damit mehr Verbindung zwischen der Steiermark und China entsteht. Daraus ist die Idee zu einem China-Tag entstanden, mit dem Josef Wallner als Bürgermeister der Bezirksstadt Deutschlandsberg sofort einverstanden war", erläutert Manfred Kainz. Unter dem Motto "China trifft Deutschlandsberg" soll dieser besondere Schwerpunkttag am 17. Mai im Bundesschulzentrum Deutschlandsberg gestaltet werden. "Neben der Wirtschaftskammer Regionalstelle Deutschlandsberg, der Stadt Deutschlandsberg und dem Konfuzius-Institut haben wir die  allgemeinbildenden sowie berufsbildenden mittleren und höheren Schulen in der Bezirksstadt für dieses Vorhaben an Bord geholt", begrüßte Kainz die Vertreterinnen und Vertrteter der HTL Bulme, des BORG, der HAK und der HLW/FW Deutschlandsberg.
Damit sollen Wirtschaft, Kultur, Sport und Philosophie aus dem Reich der Mitte näher gebracht werden. "Schließlich sind auch wir eine starke Wirtschafts-, Sport und vor allem Kulturstadt", betonte Kainz zu Deutschlandsberg.

Deutschlandsberg mit China vernetzt

Bgm. Josef Wallner: "Die Beziehungen der Stadt Deutschlandsberg zu China sind vielfältig und geradezu allegegenwärtig. Man denke nur an TDK als einen unserer Leitbetriebe, der Werke in China betreibt. Wenn man schon so ein Angebot für einen umfassenden China-Tag bekommt, dann muss man diese Chance auch ergreifen."
Und die Bildungseinrichtungen? "Wir sehen diesen Tag schon als großartige Möglichkeit für unsere Schülerinnen und Schüler. Wir arbeiten sehr gut zusammen am Bundesschulzentrum und sehen uns auch in der Verantwortung nicht nur für die jungen Leute sondern auch für die ganze Region. Schließlich möchten wir die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft im Bezirk intensivieren", betont Dir. Gerda Lichtberger, Schulleiterin des BORG Deutschlandsberg.

Ein interkultureller Brückenschlag

"Wir möchten mit den Menschen aus der Region aktuelle Informationen aus China aber auch aus der Steiermark austauschen, also nicht nur Sprache und Wirtschaft, sondern auch Sport, Kultur und Gesundheit," erklärt Wan Jie Chen als ehemaliger Spitzensportler. Immerhin sind die Beziehungen auf wirtschaftlicher Ebene zwischen der Steiermark und China gut angelaufen. "Dabei möchten wir jetzt also auch die Bildungsebene in ihrem interkulturellen Austausch noch verstärken", so Wan Jie Chen und ergänzt: "Gerade junge Leute, die die chinesische Sprache beherrschen, haben gute Chancen am internationalen Arbeitsmarkt. In Zeiten der Globalisierung sind interkulturelle Kompetenzen enorm wichtig. Dieser Chinatag in Deutschlandsberg ist einmal ein Anfang."

Chinesisch ist gar nicht so schwer

Ziel ist einmal die Menschen, ob Schüler oder Erwachsenen, für die chinesische Sprache zu begeistern, schließlich bietet das Konfizius-Institut online und offline Sparchkurse. Außerdem stehen Vorträge für Schulen, Unternehmen und andere Interessierte ebenso im Angebot, wie die Konzeption von Seminaren, Projekten und mehr. Über Forschungsprojekte an Schulen erhofft man sich ein besonderes Plus an Nachhaltigkeit im interkulturellen Austausch über das Konfuzius-Institut. "Dazu möchte ich diese Brücke speziell für junge Leute zwischen China und Österreich bauen. Dieser Chinatag in Deutschlandsberg ist einmal ein Anfang", erklärt Wan Jie Chen zu seinem Ziel.

Das Programm am China-Tag

Was erwartet die Besucher des China-Tages am 17. Mai im Bundesschulzentrum? Dazu gab Eva Gföllner vom Konfuzius-Institut Aukunft: "Dieser China-Tag wird zu einem bunten Potpourri aus kostenlosen Workshops, Vorträgen und Musik, um so die chinesische Lebensart näher vorzustellen. So gibt es einmal ein Tagesprogramm von ca. 10 bis 14 Uhr, das sich an die Schülerinnen und Schüler sowie an die Lehrerschaft richtet sowie natürlich an alle Interessierten aus der Bevölkerung, um durch gegenseiteiges Kennenlernen Anknüpfungspunkte zwischen unserer und der chinesichen Kulur zu schaffen", erklärt Gföllner. Damit sollen also erste Hürden genommen werden, um sich z.B. für einen Chinesisch-Kurs anzumelden, der schließlich außerhalb der Schulzeit an den Schulen im Bundesschulzentrum angeboten werden wird.
Das Programm wird also um 10 Uhr musikalisch eröffnet werden.
Über China - Land und Leute wird Wan Jie Chen selbst referieren. Um Gesundheit geht es bei den Taiji-Übungen zum Mitmachen. Zur Stärkung werden zu Mittag chinesische Teigtaschen zur Verkostung gereicht. Ein Vortrag über Daoismus und Laozi sowie traditionelle chinesische Musik werden den Tag ebenso abrunden wie die chinesischen Workshops parallel zum Programm: Darunter locken ein chinesischer Schnupperkurs ebenso, wie Kalligrafie, chinesischer Scherenschnitt, das Brettspiel Majiang sowie ein Workshop über in China übliche Kleidung.

Unternehmerisches am Abend

Abends richtet sich der zweite Teil des China-Tages ab 18.30 Uhr im Bundesschulzentrum an Unternehmen und andere Interessierte. Unter dem Motto "Doing Business in China" gibt es eben Referate zu interkulturellem Management in Bezug auf China, um z.B. in China Geschäfte anzubahnen oder dort ein Unternehmen zu gründen.
"In sehr praxisbezogenen Beispielen werden Ähnlichkeiten und Unterschiede im Umgang miteinander aufgezeigt. Nach den Vorträgen laden wir außerdem zu einer Podiumsdiskussion mit Vertretern regionaler Leitbetriebe, moderiert von KommR Manfred Kainz", betont Gföllner.
Wer wird dabei sein? "Hans-Jörg Gasser von der Firma MSG in Wies, Christoph Kovacic von WISP Komponenten GmbH in Eibiswald, Vertreter der Ibiden Ceram GmbH in Frauental sowie der SVI Austria GmbH und der TDK Elecgtronic GmbH in Deutschlandsberg bzw. von AT&S.  TCM International  in Stainz wird von Inhaber Manfred Kainz selbst vertreten sein", weiß WKO-Regionalstellenleiterin Maria Deix.
"Somit möchten wir unter tags die breite Bevölkerung bei freiem Eintritt dazu einladen, China hautnah kennenzulernen sowie am Abend unsere Wirtschaftstreibenden. Damit können wir den Brückenschlag auch umzusetzen", hofft Manfred Kainz auf viele Besucherinnen und Besucher am 17. Mai im Bundesschulzentrum Deutschlandsberg zum ersten China-Tag.

Freuen sich auf den China-Tag am 17. Mai: Vertreterinnen und Vertreter aus den Schulen am Bundesschulzentrum mit WKO Regionalstellenobmann Manfred Kainz, WKO Regionalstellenleiterin Maria Deix, Wan Jie Chen und Eva Gföllner vom Konfuzius-Institut sowie Bgm. Josef Wallner.
Wan Jie Chen und Manfred Kainz informieren über den China-Tag am 17. Mai im Bundesschulzentrum Deutschlandsberg.


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