Tourismus
Frischer Wind im Tourismusverband Schilcherland Steiermark

Erster Tourismusempfang in St. Stefan ob Stainz des Tourismusverbandes Schilcherland Steiermark: Bgm. Walter Eichmann (Stainz), Bgm. Bernd Hermann (Frauental), Bgm. Josef Wallner (Deutschlandsberg), GF Erich Neuhold (Steiermark Tourismus), Stefanie Schmid (GF Tourismusverband Schilcherland Steiermark), Ewald Zarfl (Obmann TV Schilcherland Steiermark), Manfred Kainz (WK Obmann Deutschlandsberg) und Bgm. Stefan Oswald aus St. Stefan ob Stainz (v.l.).
  • Erster Tourismusempfang in St. Stefan ob Stainz des Tourismusverbandes Schilcherland Steiermark: Bgm. Walter Eichmann (Stainz), Bgm. Bernd Hermann (Frauental), Bgm. Josef Wallner (Deutschlandsberg), GF Erich Neuhold (Steiermark Tourismus), Stefanie Schmid (GF Tourismusverband Schilcherland Steiermark), Ewald Zarfl (Obmann TV Schilcherland Steiermark), Manfred Kainz (WK Obmann Deutschlandsberg) und Bgm. Stefan Oswald aus St. Stefan ob Stainz (v.l.).
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Stefanie Schmid heißt die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Schilcherland Steiermark, die gestern im Stieglerhaus in St. Stefan ob Stainz offiziell vorgestellt worden ist.

ST. STEFAN OB STAINZ. Im Herbst des Vorjahres ist der Tourismusverband Schilcherland Steiermark aus der Taufe gehoben worden. Vier Tourismusgemeinden sind an Bord, nämlich Deutschlandsberg, Frauental an der Laßnitz, Stainz und St. Stefan ob Stainz.  Nachdem Ewald Zarfl noch im Oktober 2018 zum Vorsitzenden der Tourismuskommission Schilcherland Steiermark gewählt worden ist, war die Geschäftsführung noch länger offen. Dafür hat man jetzt mit Stefanie Schmid einen Vollprofi für diese Funktion geangelt. Seit 1. April als Geschäftsfüherin des Tourismusverbandes Schilcherland Steiermark aktiv, wurde Stefanie Schmid gestern im Stieglerhaus in St. Stefan ob Stainz im Beisein von Steiermark Tourismus- Geschäftsführer Erich Neuhold bei einem Empfang vorgestellt: "Ich bin eine Weststeirerin und freue mich auf die neue Herausforderung in meiner Heimatregion", betont Stefanie Schmid, die in St. Johann-Köppling, also im Nachbarbezirk Voitsberg, wohnhaft ist.

Ein Vollprofi im Tourismus

Schmid ist im Tourismus keine Unbekannte, war sie doch bereits in ihrer Funktion als Prokuristin, Leiterin der Therme und des Marketings für die touristische Entwicklung der Parktherme, der Region Bad Radkersburg sowie im Thermen- und Vulkanland Steiermark in den letzten acht Jahren maßgeblich beteiligt. Die Beweggründe ihr berufliches Umfeld von der Süd-Oststeiermark in das Schilcherland Steiermark zu verlagern? "Die Liebe zum Destinationsmanagement, die Leidenschaft zur Markenpositionierung sowie die Möglichkeit, mein Wissen und meine Erfahrungen in meiner Heimat, der Weststeiermark, einzusetzen", betont Schmid.

16 Prozent mehr Nächtigungen

„Durch die Bestellung von Stefanie Schmid als Geschäftsführerin hat der Tourismusverband die Weichen für den zukunftsorientierten Ausbau und die Vermarktung des touristischen Angebots gelegt. Sie überzeugte die Auswahlkommission mit ihrer langjährigen touristischen Erfahrung, ihrer ausgeprägten Dienstleistungsorientierung und durch das umfassende Netzwerk in der Branche,“ streute ihr der Vorsitzende Ewald Zarfl Blumen, der auch gleich auf die positiven Zahlen in der Tourismusregion verweist: "Im Jahr 2018 verzeichnete die Region 109.460 Nächtigungen (51.199 Ankünfte). Das ist ein Plus von 16 Prozent zum Jahr 2017 (94.279 Nächtigungen, 48.709 Ankünfte)."

Aushängeschild Schilcher

Die Stärken unserer Region liegen auf der Hand: Das Erlebnis von regionaler Kulinarik und bewegender Erholung mit der Schilchertraube als unverwechselbares Leitprodukt sowie ein umfassendes Kulturangebot. "Die Kombination aus Genussurlaub mit Kulinarium, Bewegungsangeboten rund Radfahren und Wandern in herrlicher Landschaft liegt bei den Urlaubern absolut im Trend", wie Erich Neuhold, Geschäftsführer von Steiermark Tourismus mit Hinblick auf Gäste aus den Nachbarländern betonte.
Um die Marke Schilcherland emotional aufzuladen, plant Schmid eine Datenbank mit Bildern, Videos, Texten u.a., um somit die Digitalisierung voranzutreiben, die mit der Hompage www.schilcherland.at schon gut umgesetzt wird. "Zur Unterstützung in Sachen Marketing-Auftritt wird künftig ein Gastgeber-Coach direkt bei den Betrieben maßgeschneiderte Beratung anbieten", spricht Zarfl die Befüllung des Online-Buchungs-Portals Feratel an. "Ziel ist ein Content Score von gut 90 %", betont Zarfl zu diesem Vorhaben.

Statement der Bürgermeister

In einer schwungvollen Moderation hat Stefanie Schmid auch gleich die Bürgermeister der vier Mitgliedsgemeinden interviewt, allen voran Stephan Oswald von der Gastgebergemeinde St. Stefan ob Stainz: "Ich bin überzeugt davon, dass wir mit diesem fusionierten Tourismusverband eine Vorreiterrolle übernehmen. Dass der Schilcher dabei unser Zugpferd ist, sehen wir schon an unserer Gemeinde, die ja mit einer Weinbaufläche von 150 ha als größte Weinbaugemeinde der Weststeiermark gilt. Drei Viertel davon werden mit der Blauen Wildbacher Rebe für unseren vielfach ausgezeichnete Schilcher bewirtschaftet."

In dieselbe Kerbe schlägt Josef Wallner, Bürgermeister der Stadtgemeinde Deutschlandsberg: "Die Markenbildung ist sowohl mit dem 'Schilcherberg in Flammen' als auch mit dem 'Sturm auf den Schilcher' gut angekommen. Kunst, Kultur und Kulinarium sprechen nicht nur Gäste, sondern auch die Wirtschaftstouristen an, die zunehmend mehr werden."

Wirtschaftstourismus im Aufschwung

Davon ist auch Manfred Kainz, Obmann der Wirtschaftskammer Regionalstelle Deutschlandsberg als bekennender Befürworter des fusionierten Tourismusverbandes überzeugt: "Schließlich ist die Wirtschaft der größte Beitragszahler im Tourismus. Deshalb ist eine Bündelung der Kräfte zu befürworten, woraus wiederum Arbeitsplätze entstehen und erhalten werden."

Bernd Hermann, Bürgermeister der Marktgemeinde Frauental wurde zu seiner liebsten Sportart befragt: "Ich organisiere gerne", spricht er den "Frauentaler Herbstfarbenlauf" als Pendat zum "Silvesterlauf" in St. Stefan ob Stainz und zum "Schilcherlauf" in Stainz an. Schließlich erstreckt sich die Bandbreite an sportlichen Angeboten vom Wandern und Radfahren (auch per E-Bike) über Schwimmen und Golf bis hin zum Reiten und vielem mehr.



Steirische Ölspur

Bei Walter Eichmann, Bürgermeister der Marktgemeinde Stainz, fragte Stefanie Schmid nach dem Ausblick für die "Steirische Ölspur", nämlich in seiner Funktion als Obmann des Vereines: "Auch wenn es um die 'Steirische Ölspur' zumindest nach außen hin etwas ruhig geworden ist - jetzt starten wir durch, damit das steirische Kübiskernöl wieder zu einer verbindenen Einheit werden kann. Die Vollversammlung wird am 9. Mai stattfinden, um somit auch alle Fristen einzuhalten."

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