Initiativ für Österreich 2025- Das Grüne Gas im Mittelpunkt

v.l. Obmann VFE Ernst Kahr, Obmannstv.  Wolfgang Horn, Bürgermeister  Josef Wallner, sowie  Joachim Gründler 2.v.r.mit den Referenten
  • v.l. Obmann VFE Ernst Kahr, Obmannstv. Wolfgang Horn, Bürgermeister Josef Wallner, sowie Joachim Gründler 2.v.r.mit den Referenten
  • hochgeladen von Josef Strohmeier

Der Verein zur Förderung der Energieeffizienz Energieregion Schilcherland lud im Rahmen „Initiativ für Österreich 2025“ am Montag, dem 4. Dezember auf die Burg Deutschlandsberg. Nach einer interessanten Ausstellung rund um das Thema Energieeffizienz konnte Obmannstv. Wolfgang Horn neben hochkarätigen Referenten auch Bürgermeister  Josef Wallner mit Vizebgm  Jürgen Kovacic und einige Bürgermeister aus dem Bezirk, willkommen heißen

Das  Grüne Gas (Biogas)  wurde  als Zukunftsenergieträger in den Mittelpunkt  der Referenten gestellt.
Bürgermeister  Josef Wallner, verwies, dass die Stadtgemeinde auch in energiesparenden Maßnahmen auf der Burg wie etwa in LED Beleuchtung investiert hat und so einiges an Energie eingespart wird.
Obmannstv. Wolfgang Horn berichtete, dass der Verein stets über Themen berichtet, die sich über alle Branchen durchziehen.

Grünes Gas als Herausforderung

Fortschritte in der neuen Mobilität, in green Energy, befinden sich in Aufwärtstrend. Ehrgeiziges österreichisches Ziel ist es bis 2030 energieautark zu sein, wobei bis 2050 Grünes Gas nach einer Studie das bisherige Erdgas vollständig ablösen soll. Dabei spielen aber auch energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen neben der Politik eine bedeutende Rolle, um die EU- Klimaziele zur Vermeidung der Treibhausgasemission erreichen zu können, wie  Manfred Pachernegg von Energienetze Steiermark ausführte.
Neben einen derzeit noch großen Anteil an fossilen Energieträgern, fordert das Energiesystem zukünftig  intelligente Systemlösungen. Grünes Gas kann etwa aus Fermentation landwirtschaftliche Produkte, Reststoffe aus Haushalt und Gewerbe aber auch in Form eines thermischen Prozesses gewonnen werden, wobei dieser Energieträger als nachhaltig, sicher und leistbar bezeichnet werden kann.
 Dieter Thyr verwies als Leiter des Referates Energietechnik und Klimaschutz auf die EU Klimaziele, wobei in der Energiestrategie Steiermark als Strategie bis 2030 36% an Treibhausgasemissionen reduziert, 30 % an Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt, sowie ein Anteil von 40% an erneuerbaren Energien integriert sein soll. Ein ehrgeiziges Ziel, welches ohne Grünes Gas nicht umsetzbar sein wird.

Herbert Lechner stellte die österreichische Tarifsituation als problematisch dar, weil ein wirtschaftlicher Preis notwendig ist, um Anlagen weiter zu betreiben.
Ing. Reinhard Koch, der aus der Energiemodellregion Güssing angereist war, zeigte auf, dass es auch anders gehen kann. Neben bisherigen Anlagen wie Fernwärme begann man jetzt durchaus erfolgreich die Chance zu nutzen, Erdgas durch Grünes Gas zu ersetzen.
Dabei sind Anlagen für die Erzeugung von gasförmigen Kohlestoffen, aber auch die thermochemische Umsetzung zur Erzeugung eines synthetischen Gases im Einsatz, welches mittlerweile Erdgasqualität aufweist. Weiteres gibt es die Möglichkeit Strom und Wärme gleichzeitig zu speichern, wobei Haushalte mit einer Gasleitung auch ihr gasbetriebenes Auto betanken können.
Nach dem offiziellen Zeil ging es in den Burgkeller wo zu Prosciutto und Wein nach ausgiebig mit den Referenten diskutiert wurde.

Text und Foto(s) : Josef Strohmeier

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