PE-Regio
Mit vereinten Kräften gegen den Facharbeitermangel

PE-Regio in seiner 24. Auflage: Das BerufsInfoZentrum des AMS Deutschlandsberg stand dabei ebenfalls am Programm.
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Beim jüngsten PE-Regio-Treffen hat AMS-Leiterin Michaela Sahin eine positive Bilanz gezogen.

DEUTSCHLANDSBERG. Mit PE Regio hat Michaela Sahin, Leiterin der AMS Regionalstelle Deutschlandsberg, im Jahr 2011 ein steiermark einmaliges Netzwerk ins Leben gerufen. Gestartet beim AMS, sind seither 24 Betriebsbesuche erfolgt, und das quer durch sämtliche Branchen. Mit dem jüngsten Treffen im AMS schließt sich vorerst der Kreis. "Seit Ende 2018 sind auch die Schulen dazu eingeladen", betont Sahin – ein Angebot, das leider nur mäßig genutzt wird. Diesmal waren Dir. Gerda Lichtberger vom BORG Deutschlandsberg und Hannes Theissl von der HTL Bulme dabei.
In die Funktionen im BerufsInfoZenrum, kurz BIZ, hat Michaela Hieß geführt, die gemeinsam mit Sabine Povoden diesen Bereich im AMS für alle Berugfssuchenden quer durch die Generationen betreut.

Lehrlingsthema ist brisanter den je

Da Michaela Sahin im Jänner in den Ruhestand tritt, hat sie diese Bilanz mit ihrem künftigen Nachfolger und aktuellen Stellvertreter Hartmut Kleindienst gestaltet. Klar ist, dass der Mangel an Lehrlingen mehr denn je unter den Nägeln brennt. "Inzwischen kommt man an so gut wie gar keine Lehrlinge mehr heran. Da muss an den Schulen ein Umdenken geschehen", appelliert Baumeister Kurt Pfleger für seine Branche. "Es gilt, die Lehre als Zukunftsoption den jungen Leuten immer wieder schmackhaft zu machen, und das mit vereinten Kräften", betont Hartmut Kleindienst.
In diesem Sinne wird PE-Regio auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden.

Über PE-Regio

Das PE-Regio-Netzwerk startete 2011 und stellt eine Plattform für Personalverantwortliche von größeren Betrieben (Mitarbeiterstand 50) im Bezirk gemeinsam mit dem AMS und den Schulen dar.
Im Mittelpunkt steht dabei das persönliche Kennenlernen von HR-Verantwortlichen, Betriebsbesichtigungen und der Austausch von dringlichen Personalthemen gemeinsam mit dem AMS.
Ständig wiederkehrende Themen, wie der Mangel an guten Lehrlingen und der damit verbundene Mangel an Fachkräften sowie die Hebung des Frauenanteils in technischen Berufen, stehen dabei genauso auf der Agenda wie Recruiting über Social Media oder die Entwicklung von neuen Denk- und Handlungsansätzen rund um das Personalwesen.
Der Vorteil für die Netzwerkerinnen und Netzwerker: Rasche und unkomplizierte Abwicklung und die gemeinsam Entwicklung der Region.
Zwischen 2011 und 2019 wurden insgesamt 24 Betriebe besucht.

Autor:

Susanne Veronik aus Deutschlandsberg

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